75 Jahre für Kinder, Jugendliche und Beteiligung: Der Stadtjugendausschuss e.V. (stja) feiert ein besonderes Jubiläum. Was heute selbstverständlich wirkt – offene Jugendhäuser, Mitsprachemöglichkeiten oder Freizeitangebote – hatte seinen Ursprung in einer schwierigen Zeit.Nach den Verheerungen der NS-Zeit stand die Jugendarbeit in Karlsruhe ganz am Anfang. Am 13. März 1951 schlossen sich die Jugendverbände zusammen, um die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu bündeln. Der neue Vorstand trieb früh Entwicklungen wie den Ausbau der offenen Jugendarbeit voran, baute Schritt für Schritt Angebote auf. So entstand ein Netzwerk aus offenen Treffpunkten, Verbänden und Mitmachmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche aus der ganzen Stadtgesellschaft. Die Stärke des Stadtjugendausschusses lag von Beginn an in seiner integrativen Struktur: Er bezog nicht nur organisierte, sondern ausdrücklich auch nicht organisierte Jugendliche ein. Diese für die Bundesrepublik ungewöhnliche Vereinsform führte dazu, dass der Gemeinderat 1966 die öffentliche Jugendpflege an den Stadtjugendausschuss delegierte – ein großer Vertrauensbeweis für die Institution. Bis heute sind die rund 35 Jugendverbände (Sportvereine, politisch engagierte Gruppen, Pfadfinder oder kirchliche Gruppen) eine wichtige Säule des Stadtjugendausschusses.
Menü
- Stadt & Rathaus
- Bildung & Soziales
- Umwelt & Klima
- Kultur & Freizeit
- Mobilität & Stadtbild
- Wirtschaft & Wissenschaft