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Solaroffensive der Stadt zeigt Wirkung

Stadt Karlsruhe an rund zehn Prozent der installierten Solaranlagen im Stadtgebiet beteiligt

Schule und Kita am Weinbrennerplatz haben eine PV-Anlage bekommen. Eine Solaranlage in Kombination mit einem Gründach ist die beste Lösung für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität – wie auf Schule und Kita am Weinbrennerplatz Karlsruhe. © Stadt Karlsruhe, Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Nikolay Kazakov

Karlsruhe besitzt ein großes Potenzial für Solarenergie. Der Ausbau der Photovoltaik (PV) auf den Dachflächen städtischer Gebäude und den Dachflächen der städtischen Gesellschaften ist deshalb als zentrale Maßnahme im Klimaschutzkonzept 2030 verankert. Ziel ist eine klimaneutrale Stadtverwaltung bis 2040. Darüber hinaus werden Maßnahmen umgesetzt, um den Ausbau der Photovoltaik im gesamten Stadtgebiet gezielt zu fördern und voranzutreiben.

Laut Marktstammdatenregister für erneuerbare Energien, in das jede betriebene PV-Anlagen eingetragen wird, beträgt die gesamte PV-Leistung im Stadtgebiet Karlsruhe aktuell insgesamt rund 110 Megawattpeak. Davon wurden rund zehn Prozent der Solaranlagen in Karlsruhe unter städtischer Beteiligung errichtet.

„Die Stadt Karlsruhe steht zu ihrer Verantwortung, die Energiewende zu beschleunigen und im eigenen Einflussbereich mit geeigneten Maßnahmen Solarstrom zu fördern“, erklärt Bürgermeisterin Bettina Lisbach.

Die Stadtverwaltung hat nun  eine umfassende Gesamtliste der Solaranlagen mit städtischer Beteiligung veröffentlicht. Darin sind nicht nur die Photovoltaik-Anlagen auf den städtischen Liegenschaften und den Dienststellen mit eigener Ressourcenverantwortung, wie beispielsweise die Branddirektion, aufgeführt, sondern auch die PV-Anlagen der städtischen Gesellschaften. Bis Mai 2025 wurden insgesamt bereits rund 12 Megawattpeak an PV-Leistung mit städtischer Beteiligung in Betrieb genommen.
Die Planungen für die nächsten zwei Jahre sehen vor, dass sich die installierte Leistung von PV-Anlagen mit städtischer Beteiligung auf rund 27 Megawattpeak noch mehr als verdoppeln soll.

Die vollständige Liste ist online verfügbar und kann unter Karlsruhe.de/solarstrom eingesehen werden. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen auf das große Solarenergiepotenzial aufmerksam zu machen und zu motivieren, ebenfalls klimafreundliche und saubere Energie für sich zu nutzen.

Beratungen rund um das Thema Solarenergie finden Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bei der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) im Beratungszentrum Klima Energie Mobilität in der Hebelstraße 15. Informationen gibt es unter der Beratungshotline 0721 480 88 250 oder im Internet unter www.kek-karlsruhe.de.

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