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Planerische Überprüfung des Projekts Markgräflich Hochbergsches Palais

Stadtverwaltung vermittelte Gespräche zwischen Kritikern, Bauherren und Planern

Markgräflich Hochbergsches Palais Das Markgräflich Hochbergsche Palais am Rondellplatz hat stadtbildprägende Wirkung. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Für die Neuordnung des Areals am Rondellplatz mit dem Markgräflich-Hochbergschen Palais laufen aktuell planerische Überarbeitungen. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen den Kritikern des Bauprojekts einerseits sowie der Bauherrschaft und den Planern andererseites. Die Gespräche waren im Sommer auf Vermittlung von Baubürgermeister Daniel Fluhrer geführt worden.

Nach dem Erwerb des Markgräflich-Hochbergschen Palais durch die PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG hat diese einen Realisierungswettbewerb zur Neuordnung des Geländes ausgelobt. Zentraler Bestandteil ist hierbei die neue Filiale der PSD Bank, die auf dem Areal am Rondellplatz entwickelt wird. Dabei soll der denkmalgeschützte Mittelbau des Markgräflichen Palais ebenso wie die Grünfläche im rückwärtigen Grundstücksteil erhalten bleiben. Nach dem Wettbewerbsverfahren zur zukünftigen Gestaltung des Palais, welches mit hochkarätiger Jury besetzt war und fachlich professionell durchgeführt wurde, hatten sich verschiedene Experten mit öffentlicher Kritik am Wettbewerbsergebnis zu Wort gemeldet.

Planerische Überprüfungen laufen noch

Aufgrund der historischen und städtebaulichen Bedeutung des Gebäudes regte Bürgermeister Daniel Fluhrer daraufhin einen erneuten Austausch zwischen Planern und Kritikern sowie eine öffentliche Diskussion an, um dem einen angemessenen Rahmen zu bieten und die teils kontroversen fachlichen Positionen näher zu beleuchten. Über die Sommerzeit hinweg erfolgten bereits verschiedene Gespräche zwischen Bürgermeister Fluhrer als Vermittler und Vertretern der Kritiker einerseits, wie auch mit Vertretern des Vorstandes der PSD-Bank und des planenden Büros Staab andererseits. Diese Gespräche waren jeweils von hoher Offenheit, konstruktiver Sachdebatte und persönlichem Vertrauen geprägt. Offene Fragestellungen und Kritiken am Wettbewerbsergebnis - aber auch an der Art und Weise der Kritik - wurden angesprochen, diskutiert und zur weiteren Planung dem Berliner Architekturbüro Staab übermittelt. Derzeit laufen planerische Überprüfungen von Staab Architekten, die noch etwas Zeit benötigen. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird die interessierte Öffentlichkeit erneut informiert.

"Professionelle Auseinandersetzung mit Fragen"

Bürgermeister Fluhrer würdigt die konstruktive Haltung beider Seiten und dankt für die Bereitschaft, den gemeinsamen Dialog auch weiterhin zu suchen. „Die planerische Auseinandersetzung mit den aufgeworfenen Fragen durch das Büro Staab Architekten erfolgt sehr professionell, umfassend und dem besonderen Vorhaben angemessen, was mich wirklich sehr freut“, so Fluhrer.

 

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