Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat gegenüber der Witwe von Kurt Roth seine Betroffenheit über den Tod des ehemaligen Amtsleiters der Sozial- und Jugendbehörde zum Ausdruck gebracht. In seinem Kondolenzbrief überbrachte er im Namen der Stadt Karlsruhe und des Gemeinderats wie auch persönlich sein herzliches Beileid. Mit Kurt Roth sei eine "geschätzte Persönlichkeit und Führungskraft von uns gegangen, die Menschen mit Wärme, Umsicht und Engagement verbinden konnte".
Im Jahr 1983 wurde Kurt Roth vom Gemeinderat der Stadt Karlsruhe an die Spitze der Sozial- und Jugendbehörde berufen. Auch später habe sich Kurt Roth als "Anwalt und Dolmetscher der Jugend mit einem offenen Ohr für die Sorgen und Bedürfnisse der Jugend und soziale Randgruppen" verstanden, so Mentrup. Diese Impulse hätten das soziale und gesellschaftliche Leben der Stadt nachhaltig geprägt. Vier Jahre später, 1987, wurde Kurt Roth Bürgermeister von Rheinstetten. Die prosperierende Entwicklung der Nachbarkommune habe fortan seine Handschrift getragen, die Bürgerinnen und Bürger dankten es und wählten Kurt Roth 1995 erneut ins Rathaus. 2005 wurde er zum Ehrenbürger ernannt. "Die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist ein besonderer Beleg für das Vollbrachte und sein herausragendes Engagement für das Allgemeinwohl", so Mentrup weiter.