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Neuer Treffpunkt für die Jugend

Das Sport- und Aktionsgelände im Otto-Dullenkopf-Park wurde offiziell eingeweiht, v.l.n.r.: OB Dr. Frank Mentrup, Thomas Metz vom Rollbrett e.V., Irmgard Schucher (Stadtjugendausschuss e.V.), Volker Körenzig (Fanprojekt Karlsruhe), Manuel Michalski und Stephan Weber (Architektenbüro AAg) und Daniel Melchien (Ge-schäftsführer Stadtjugendaus-schuss e.V.). Das Sport- und Aktionsgelände im Otto-Dullenkopf-Park wurde offiziell eingeweiht, v.l.n.r.: OB Dr. Frank Mentrup, Thomas Metz vom Rollbrett e.V., Irmgard Schucher (Stadtjugendausschuss e.V.), Volker Körenzig (Fanprojekt Karlsruhe), Manuel Michalski und Stephan Weber (Architektenbüro AAg) und Daniel Melchien (Geschäftsführer Stadtjugendausschuss e.V.). © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Es sei genau das, was er „nie gesucht, aber einfach gefunden“ habe, erklärt ein jugendlicher Skater in einem Video bei der Einweihung des Sport- und Aktionsparks im Otto-Dullenkopf-Park: In den ehemaligen RVS-Hallen – ein ausgedientes Busdepot – ist nun ein Skater-Parcours untergebracht, ebenso wie Sportgeräte oder das KSC-Fanprojekt, wo die Fankultur des Vereins gepflegt wird – unter der Leitung des Stadtjugendausschusses.

Dem gingen viele Jahre Planung voraus, um die Umnutzung zu ermöglichen. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup betonte, der Besuch mache ihn auch persönlich glücklich. Der Grundstein habe der Umzug des Zirkusfestivals zum Busdepot 2012 gelegt. Ein Beteiligungsprojekt zur künftigen Gestaltung des Parks folgte. Schließlich kam der Erhalt der zum Abriss freigegeben RVS-Hallen ins Spiel, um sie für Jugend- und Sozialarbeit zu nutzen.

Zuvor hätten Ängste überwunden werden müssen, erklärte Mentrup. Am Ende sei ein „einzigartiger Ort für die Jugend“ entstanden, ein „Gemeinschaftsprojekt im besten Sinn“, das die Attraktivität des Otto-Dullenkopf-Parks steigere, ebenso wie die der Oststadt insgesamt, betonte das Stadtoberhaupt.

Der Erhalt der Hallen sei auch architektonisch ein „absoluter Glücksfall“, wie Architekt Stephan Weber erklärte. Nun sei ein trockener, geschützter Raum mit robusten Flächen und Büros entstanden. Durch Umnutzung statt Rückbau sei das Projekt zudem CO₂-freundlich. Das Projekt wertete er als „Bekenntnis zu Jugend und Sozialarbeit abseits der üblichen Wege“.

Jenes Konzept trägt offenbar Früchte: Daniel Melchien vom Stadtjugendausschuss e.V. zeigte sich begeistert, dass kürzlich 800 Menschen die Hallen am Wochenende genutzt hätten. -nke-

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

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