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Neue Werke installiert

Zwei neue Elemente im Skulpturenpark Wettersbach

Eine 5,40 Meter hohe Pumpe des Künstlers Pavel Schmidt. Eine 5,40 Meter hohe Pumpe des Künstlers Pavel Schmidt. © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Im Wettersbacher Skulpturenpark wurden zwei neue Kunstwerke aufgestellt: Eine stilisierte hohe Wasserpumpen-Installation von Pavel Schmidt vereint im Namen internationale Bezeichnungen für Wasser: „Acqua – majm – (mJam) – wasser – l’eau – water – voda (woda) – nero – agua“. „Enfirme für RF“ von Robert Schad befindet sich auf der anderen Seite des Skulpturenparks, am Eingang an der Wiesenstraße.

Kunst finde hier nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern unter freiem Himmel, eingebettet in die Landschaft, sie sei frei zugänglich, betonte die Wettersbacher Ortsvorsteherin Kerstin Tron bei der Vorstellung der Kunstwerke vor Ort. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten vor zahlreichen Gästen. Die Kunstwerke wurden durch den örtlichen Verein KultArt der Stadt Karlsruhe gestiftet. Der öffentliche Raum werde durch Ehrenamt bereichert. Das Engagement sei alles andere alles selbstverständlich – gleichzeitig brauche es Menschen, die sich für Kunst begeistern und bereit sind, Zeit und Energie zu investieren.

 

Skulptur des Stahlbildhauers Robert
Schadt.

Dr. Hans Bittighöfer, Vorsitzender von KultArt, erklärt, dass die 5,40 Meter hohe Skulptur von Pavel Schmidt kurzfristig restauriert werden musste, da es eine Woche zuvor verwüstet wurde und in mehrere Teile zerbrach. Der Vandalismus mache ihn „traurig und wütend“. Aufgrund eines guten Zusammenspiels zwischen den Vereinen, dem Bauhof und der Offenen Jugendwerkstatt Wettersbach, die die Skulptur zusammengeschweißt und verstärkt habe, sei innerhalb weniger Tage, passend zur Eröffnung, die Wiederherstellung gelungen – das habe ihn selbst überrascht. Somit sei der Termin ein positives Signal.

Kunst könne Fragen aufwerfen, ohne sofort Antworten zu liefern, erklärte Tron den Mehrwert des Skulpturenparks. Sie verwies auf ein Zitat des Malers Paul Klee, das passend den Gedanken aufgreife: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ -nke-

Dieser Beitrag gehört zur StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

 

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung

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