"Sicherheit ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht." Dieser von vier Mädchen aus der Nordstadt vorgetragene Appell stieß im Bürgersaal auf großen Widerhall. Dunkle Ecken waren eines der zentralen Themen bei der zwölften Auflage der Jugendkonferenz, zu der der Stadtjugendausschuss in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen hatte.
Schulsozialarbeit erhalten
Gleich vier von elf an den verschiedenen Thementischen diskutierten Anliegen drehten sich um mangelhafte Beleuchtung. So forderten die Kinder und Jugendlichen die Beseitigung von "Angsträumen" um den NCO-Club, auf dem Schulweg durch die Kleingärten zwischen Günter-Klotz-Anlage und Weinbrennerplatz, im Dornröschenweg sowie rund um das Kinder- und Jugendhaus Geroldsäcker. Als ein ebenso dringliches Anliegen formulierten darüber hinaus Schülerinnen und Schüler aus der Rennbuckelschule mit eindringlichen Worten die Wiedereinführung der Schulsozialarbeit: "Wir fühlen uns alleine gelassen!". Hier, wie auch bei den Beleuchtungsfragen, fanden sich Patinnen und Paten für die Anliegen, denn sowohl die städtischen Ämter als auch die Gemeinderatsfraktionen waren bei der Jugendkonferenz gut vertreten.