Die anstehende Fastenzeit regt viele Menschen zum zeitweisen Verzicht oder zum Überdenken eigener Gewohnheiten und Vorlieben an. Manche verzichten traditionell auf bestimmte Lebensmittel. Seit einigen Jahren wird zum Auto- oder Klimafasten aufgerufen. Andere wiederum trinken weniger Alkohol oder verzehren weniger Süßigkeiten, konsumieren bewusster oder probieren nachhaltigere Alternativen aus. Wer während der Fastenzeit nicht auf die geliebte Schokolade verzichten möchte, der kann auf fair gehandelte Produkte zurückgreifen.
Wie aus Kakaobohnen Schokolade wird
Auch die Fairtrade-Stadt Karlsruhe setzt sich aktiv für einen fairen und gerechten Handel in der Einen Welt ein. So achtet die Stadtverwaltung beispielsweise darauf, nachhaltige Produkte einzukaufen, fördert ökofaire Projekte der Zivilgesellschaft und unterstützt den Fairen Handel. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz hat im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Weltladen Karlsruhe die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ des INKOTA Netzwerkes in Karlsruhe umgesetzt. Die Ausstellung informiert auf sechs Roll-Ups, wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und deckt auf, unter welchen ausbeuterischen Bedingungen Kakao angebaut wird. Außerdem zeigt sie auf, wie jeder und jede selbst aktiv werden und sich für faire Schokolade engagieren kann.
Interessierte Schulen, Vereine oder Kirchengemeinden können die Ausstellung kostenlos ausleihen. Eine E-Mail an den Weltladen Karlsruhe (weltladen-ka(at)web.de) genügt.