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Lesung mit Sascha Lübbe

Sascha Lübbe, Berliner Reporter und Autor.

Sascha Lübbe, Berliner Reporter und Autor. © Quelle: Jacobia Dahm

Der Berliner Reporter und Autor Sascha Lübbe konnte vom Büro für Integration für eine Lesung mit Diskussion für Montag, 3. November 2025, um 18:30 Uhr im Café Palaver gewonnen werden. Er liest aus seinem packenden Sachbuch „Ganz unten im System: Wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern“.

Es handelt sich um einen Nachholtermin aus der Veranstaltungsreihe „Internationale Wochen gegen Rassismus“, die im vergangenen Frühjahr stattfand.

Arbeitskräfte aus dem Ausland stützen unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Mitten im reichen Deutschland sind die Gastarbeitenden von heute jedoch nicht selten der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgesetzt. Urlaub, Arbeitsunfälle und Krankheit gehen oft auf eigene Kosten bei geringer Entlohnung.

Einzelnen Lebensgeschichten

Lübbe ist nah dran an einzelnen Lebensgeschichten und spricht mit Menschen, die etwa in der Baubranche, im Transportwesen oder im Schlachthof arbeiten. Er deckt dabei auf, welche wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen prekäre Beschäftigung ermöglichen und wie soziale Gerechtigkeit in den letzten Jahren immer weiter ausgehöhlt wurde.

Mit der Karlsruher Integrationsbeauftragten Meri Uhlig diskutiert Lübbe zum Thema „Wohlstand durch Angst und Ausbeutung: Wie konnte es so weit kommen?“

Das Büro für Integration möchte durch diese Veranstaltung auf Missstände in unserem Wirtschaftssystem aufmerksam machen und über Lösungsansätze nachdenken.

 

 

Referent Sascha Lübbe

Sascha Lübbe arbeitet als Reporter und Autor in Berlin. Seine Schwerpunktthemen sind Migration, Integration und soziale Ungleichheit. Sein Buch „Ganz unten im System“ war für den NDR-Sachbuchpreis 2024 nominiert.

Der Autor war bereits für den deutschen Reporter:innen-Preis, den deutschen Journalistenpreis und den Alternativen Medienpreis nominiert. Seine Artikel erscheinen unter anderem bei Zeit-Online, taz, NZZ, Welt am Sonntag, stern.de.

Beschreibung des Veranstalters

Die Integrationsbeauftragte und ihr Team haben das Ziel, die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen in Karlsruhe, den sozialen Frieden und ein gutes Zusammenleben in der Stadt zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass alle Menschen, die hier leben, Karlsruherinnen und Karlsruher sind.

Integrationspolitik wird hier vielfältig umgesetzt. Hierzu gehört auch die Weiterentwicklung der Willkommensstrukturen, die Förderung von Bildung und Sprache sowie die Koordination des Integrationsausschusses mit dem zugehörigen Arbeitskreis. Das Büro für Integration setzt sich dafür ein, soziale Ungleichheit offen zu legen – dazu gehören auch prekäre Arbeitsverhältnisse von Zugewanderten.

Anmeldung

Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten bis Mittwoch, 29. Oktober, über buero.fuer.integration(at)karlsruhe.de.

Zur Veranstaltungsreihe

Die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" feierten in diesem Jahr in Deutschland ihr 30-jähriges Jubiläum. Auch in Karlsruhe wurde vom 17.-30. März wieder ein vielfältiges Programm geboten.

Aus allen Bereichen der Karlsruher Gesellschaft beteiligten sich über 40 Vereine, Initiativen und Organisationen sowie Einzelpersonen. Das gemeinsame Anliegen war dabei, wie in jedem Jahr, eine größere Aufmerksamkeit für die rassismuskritische Arbeit zu erreichen.

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