In der Grundschule am Wasserturm fehlt es an Platz. Genauer gesagt 235 Quadratmeter beträgt der aktuelle Fehlbedarf des Gebäudes in der Südstadt-Ost. Diesem Problem möchte die Verwaltung nun mit einem Konzept zur multifunktionalen Weiterentwicklung der vorhandenen Räumlichkeiten für einen qualitativen Ganztagsbetrieb entgegentreten.
Erstellt werden soll es durch ein externes Beratungsteam für pädagogische Architektur. Sowohl der Schul- als auch der Planungsausschuss des Gemeinderats signalisierten in der vergangenen Woche ihr Einverständnis, wenn auch nicht ohne Bedenken. „Die vorhandenen Ressourcen sind dort schon ziemlich ausgeschöpft“, sagte beispielsweise SPD-Stadträtin Sibel Uysal und knüpfte die Zustimmung an eine langfristige bauliche Lösung. Hierzu erklärte Barbara Rettenmaier, Prokuristin der Karlsruher Fächer GmbH, im Planungsausschuss, dass mehrere Varianten untersucht worden seien.
Überbauung des Schulhofs, Aufstockung der Turnhalle oder Nutzung der Traglufthalle der ESG Frankonia hätten alle den Nachteil, „dass man Zeit und Geld braucht“. Für eine Aufstockung müsse zudem der Bebauungsplan geändert werden. Auch die Weiternutzung der Container vor der Schule, in denen übergangsweise die Kita des Sybelzentrums untergebracht war, scheide aus. Deren bauliche Struktur „ist für eine längerfristige Nutzung nicht geeignet“, so Rettenmaier.
Außerdem solle der Ballsportplatz nicht dauerhaft in Beschlag genommen werden. -eck-