Wie soll sich die Karlsruher Innenstadt bis 2040 entwickeln? Mit dieser Frage war das Amt für Stadtentwicklung beim Stadtfest am 10. und 11. Oktober vertreten. Die interaktive Mitmachaktion bildete den Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Maßnahmen-Priorisierung im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Karlsruhe 2040.
Im Mittelpunkt standen 46 mögliche Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt, die in einem Pavillon vorgestellt wurden. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich über die Vorschläge informieren und anschließend eigene Prioritäten setzen: Mit sieben Tangram-Puzzleteilen mit unterschiedlichen Werten entschieden sie, in welche Maßnahmen sie „investieren“ würden.
So konnten die Bürgerinnen und Bürger auf spielerische Weise zeigen, was ihnen für die Innenstadt von morgen besonders wichtig ist. Gleichzeitig bot die Aktion Gelegenheit für Gespräche und den Austausch über die Zukunft der City.
Als Favoriten wurden folgende Maßnahmen identifiziert:
- Attraktive ÖPNV-Angebote für Innenstadtbesuche entwickeln
- Mehr Schatten und Kühlung im öffentlichen Raum schaffen
- Fassadenbegrünung ausbauen
- Rad- und Fußverkehr sicher und konfliktarm führen
- Zugang zu öffentlichen Toiletten verbessern
Die gesammelten Rückmeldungen sind ein wichtiger Baustein für den weiteren Prozess zur Erarbeitung des ISEK Karlsruhe 2040. Die Öffentlichkeitsbeteiligung wird im weiteren Verlauf fortgesetzt.
Bis Mitte 2027 sind weitere Möglichkeiten vorgesehen, sich mit Ideen, Erfahrungen und Perspektiven in die Entwicklung Karlsruhes einzubringen. Die Ergebnisse der verschiedenen Beteiligungsformate fließen in die weitere Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts ein.