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Karlsruhe feiert die 500. Baumpatin

Bürgerschaftliches Engagement stärkt Stadtgrün und Artenvielfalt

Die Erste Bürgermeisterin Frau Lisbach ehrt gemeinsam mit Gartenbauamtsleiterin Frau Fath und Ida Esterlein die Baumpatin, Katharina Becher. Katharina Becher (mit der Gießkanne) ist die 500. Baumpatin. Sie wurde von Doris Fath, Bettina Lisbach und Ida Esterlein (v.l.) geehrt. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Karlsruhe hat einen besonderen Meilenstein erreicht: Mit der Übernahme der 500. Baumpatenschaft würdigt die Stadt das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger für mehr Grün und Lebensqualität. Aus diesem Anlass ehrten Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach und die Leiterin des Gartenbauamts, Doris Fath, die Baumpatin Katharina Becher bei einem Termin in der Nordweststadt.

Becher hatte Mitte August die Patenschaft für zwei Bäume übernommen. Für einen der Bäume entschied sie sich für eine Baumpatenschaft „plus“, die neben der Baumpflege auch die Bepflanzung der Baumscheibe umfasst. Zum Start erhielt sie dafür ein Staudenpaket mit insektenfreundlichen Pflanzen aus der Stadtgärtnerei.

„500 Baumpatenschaften sind ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und das Verantwortungsbewusstsein in unserer Stadt. Unsere Patinnen und Paten leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Karlsruhe grüner, lebenswerter und widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit wird“, betonte Lisbach.

Das Patenschaftsprogramm besteht in Karlsruhe bereits seit den 1980er-Jahren und wurde Anfang 2020 neu aufgelegt und weiterentwickelt. Die Patinnen und Paten unterstützen die Bäume unter anderem durch regelmäßiges Gießen. Zudem halten sie die Baumscheiben sauber und melden Schäden. Bei einer Baumpatenschaft „plus“ kümmern sie sich zusätzlich um die Bepflanzung und Pflege der Baumscheibe. Dabei kommen zunehmend auch gebietsheimische Wildstauden zum Einsatz, die wertvolle Lebensräume für heimische Insekten schaffen.

Das Interesse am Programm ist groß: Jährlich kommen rund 100 Patinnen und Paten hinzu. Inzwischen engagieren sich fast 520 Bürgerinnen und Bürger für rund 680 Bäume und Beete im Stadtgebiet.

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