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Höhere Sicherheit auf dem Christkindlesmarkt

Ausschuss diskutiert über Sicherheitskonzept

Gut besuchter Stand "Koffler's Hüttenzauber" auf dem Christkindlesmarkt Gut besuchter Stand "Koffler's Hüttenzauber" auf dem Christkindlesmarkt © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Über das Konzept zum Zufahrtsschutz des Christkindlesmarkts hat der Leiter des Ordnungsamts, Maximilian Lipp, den Haupt- und Finanzausschuss am vergangenen Dienstag informiert. Damit soll die Sicherheit des Weihnachtsmarkts in diesem Jahr verbessert werden. Nach dem Attentat auf dem Berliner Breitscheidplatz installierte die Stadt die heutigen Schutzsysteme, darunter auch die Poller am südlichen Ende des Marktplatzes, wie Lipp erklärte. Damals standen Lkw im Fokus. Die Attentate in Magdeburg, München und Mannheim hätten jedoch gezeigt, dass auch Szenarien mit Pkw bedacht werden müssten.

Daher sollen nun verschiedene Systeme, wie etwa „OktaBlock“ (ein flexibler Poller), IBS-Container (mit Wasser befüllt, wie bereits beim „Fest der Sinne“ im Einsatz), aber auch Betonblöcke verwendet werden. Mit den entstehenden ­Erfahrungen solle der weitere Ausbau geplant werden.

Laut Lipp sei es eine schwierige Abwägung, den Bedürfnissen nach mehr Sicherheit nachzukommen, mit dem Wissen, dass es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Insgesamt stehen für die Maßnahmen 120.000 Euro aus den Mitteln des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ zur Verfügung.

Dieser Artikel erschien in der StadtZeitung Nr. 29 am 18. Juli 2025.

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