Der deutsche Ausnahme-Musiker Herbert Grönemeyer gab am vergangenen Wochenende den Startschuss für die diesjährigen Schlosslichtspiele. Auf dem Schlossplatz bot er seinen Fans ein beeindruckendes Open-Air-Konzert, das nicht nur musikalisch, sondern auch visuell beeindruckte: Die 170 Meter breite Fassade des Karlsruher Schlosses diente dabei als Leinwand für eigens kreierte Projektionen, die auf Grönemeyers Setlist abgestimmt waren.
Die Schlosslichtspiele, die anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes in diesem Jahr unter dem Motto "Recht und Demokratie" stehen, setzen in Zeiten, in denen diese Werte von vielen Seiten bedroht werden, ein klares Zeichen. Herbert Grönemeyer, bekannt für sein jahrzehntelanges soziales und politisches Engagement, unterstrich in seinem Konzert die Bedeutung dieser Themen.
Vor dem zweiten Konzert am Samstag wurde Grönemeyer im Karlsruher Rathaus empfangen, wo er sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hob die Bedeutung dieser Ehrung hervor: "Eigentlich tragen sich in das Goldene Buch der Stadt eher politische Persönlichkeiten ein. Doch Herbert Grönemeyer steht wie kaum ein anderer Künstler für Demokratie und Menschenrechte, weshalb es eine große Ehre ist, ihn heute hier bei uns zu haben."