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Fiktiver Großeinsatz im Klinikum

Ausnahmesituationen mit vielen Helfern erprobt

Ruhig und konzentriert arbeiten Pflegekräfte und Feuerwehrleute bei
der großen Übung im Städtischen Klinikum zusammen. Ruhig und konzentriert arbeiten Pflegekräfte und Feuerwehrleute bei der großen Übung im Städtischen Klinikum zusammen. © Volker Knopf

Überall Schwerverletzte, Brandopfer und Menschen im kritischen Zustand nach einer Explosion in der Heizzentrale des Städtischen Klinikums (SKK). Zum Glück alles nur fiktiv. Um für Einsatzlagen im Katastrophenfall gerüstet zu sein, haben die diversen Bereiche des SKK während der „Woche des Katastrophenschutzes“ den Ernstfall geprobt.

Über 200 Beteiligte

Bei der groß angelegten Übung waren Ärzte und Pflegekräfte gemeinsam mit Rettungsdiensten und Feuerwehr im Einsatz. Neben 70 SKK-Mitarbeitern, 40 Einsatzkräften der Rettungsdienste und 50 Brandbekämpfern waren auch rund 50 Statisten als „Opfer“ dabei. „Wir alle hoffen, dass so ein Szenario nie Wirklichkeit wird. Aber gerade die Vorbereitung ist enorm wichtig, um im Ernstfall die Situation möglichst gut zu bewältigen“, sagte Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach. Nur so könne man optimal zusammenarbeiten und wissen, dass man sich aufeinander verlassen könne, so Lisbach weiter, die allen Beteiligten für ihren Einsatz dankte.

Krankenhausbetrieb lief weiter

Bei der Übung gingen Mediziner, Pflegekräfte und Floriansjünger ruhig und konzentriert vor, während ständig neue „Opfer“ in den zentralen Raum transportiert wurden. Prof. Dr. Dr. Martin Holderried, Medizinischer Geschäftsführer des SKK, zeigte sich mit dem Zusammenspiel zufrieden. Er verwies darauf, dass der normale Krankenhausbetrieb gleichzeitig reibungslos weiterlaufen müsse. Ende 2025 hatte das Land einen Rahmenplan für Krankenhausalarm- und Einsatzpläne veröffentlicht, die das SKK umgesetzt hat. Übungen wie diese seien ein wichtiger Bestandteil, erklärte Dr. Björn Bergau, Leiter des Integrierten Notfallzentrums am Städtischen Klinikum. „Der Ernstfall kann sich zu jeder Tages- und Nachtzeit ereignen. Daher müssen wir soweit wie möglich Routinen in solchen Ausnahmesituationen aufbauen“, betonte er. -voko-

Dieser Beitrag gehört zur StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

 

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung

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