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Fastnachtsumzüge in Durlach und Karlsruhe

Polizei und Stadt bereiten sich auf die "närrischen Tage" vor und informieren

Hexengruppe im Konfettiregen beim Karlsruher Fastnachtsumzug. Hexengruppe im Konfettiregen beim Karlsruher Fastnachtsumzug. © Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle

Die „närrischen Tage“ rücken näher – und damit auch die traditionellen Fastnachtsumzüge in Durlach und Karlsruhe am Sonntag, den 11. Februar und Dienstag, den 13. Februar.

Mit einem bewährten Konzept wird das Polizeipräsidium Karlsruhe auch in diesem Jahr gemeinsam mit Behörden, Zünften und privaten Sicherheitsunternehmen dafür Sorge tragen, dass tausende Jäckinnen und Jäcken eine unbeschwerte, bunte und dennoch sichere Fastnacht feiern können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Durlacher Fastnachtsumzugs stellen sich ab 12:00 Uhr in der Rommelstraße auf, von wo aus sich der Umzug um 14:11 Uhr in Bewegung setzt. Die Umzugsstrecke verläuft über die Rommelstraße - Auer Straße - Christofstraße - Gritzner Straße - Pfinztalstraße - Karlsburgstraße. Dort endet der Fastnachtsumzug voraussichtlich gegen 16:30 Uhr.

Im Bereich der Durlacher Innenstadt wird es entlang des Zugweges zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die ersten erforderlichen Straßensperrungen werden ab 12:00 Uhr eingerichtet.

Die Aufstellung für den Karlsruher Umzug erfolgt wie im Vorjahr ab 12:00 Uhr auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Ettlinger Straße zwischen Hermann-Billing-Straße und Nebeniusstraße. Der Umzug startet um 14:11 Uhr und verläuft über die Hermann-Billing-Straße - Beiertheimer Allee - Mathystraße - Karlstraße - Kaiserstraße - Marktplatz - Rondellplatz. Dort endet der Fastnachtsumzug gegen ca. 16:30 Uhr.

Im Bereich der Innenstadt wird es entlang des Zugweges ebenfalls zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Mit den ersten erforderlichen Straßensperrungen muss ab ca. 11:45 Uhr gerechnet werden. Der Karoline-Luise-Tunnel ist von den Sperrmaßnahmen nicht beeinträchtigt. Lediglich die Ausfahrt im Tunnel in Richtung Stadtmitte von Westen kommend muss kurzzeitig gesperrt werden.

Um jederzeit auf die unterschiedlichsten Einsatzlagen reagieren zu können, werden an den Fastnachtstagen ausreichend Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein, die an neuralgischen Punkten Präsenz zeigen und für einen möglichst störungsfreien Verlauf der Veranstaltungen sorgen werden. Bei sich anbahnenden Störungen und konfliktträchtigen Situationen werden die Beamtinnen und Beamten frühzeitig und mit der gebotenen Konsequenz einschreiten.

Wie schon in den Vorjahren wird es auch 2024 wieder SOS-Inseln als Anlaufpunkte für Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecken geben. In Notfällen oder Gefahrensituationen stehen wir Ihnen natürlich auch wie gewohnt unter der Notrufnummer 110 rund um die Uhr zur Verfügung.

Kinder und Jugendliche wollen alles ausprobieren, können aber die Folgen oft nicht abschätzen - das gilt auch für den Alkoholkonsum in der fünften Jahreszeit. Deshalb legt die Polizei in den Fastnachtstagen ein besonderes Augenmerk auf den Jugendschutz. Um Alkoholmissbrauch von Kinder und Jugendlichen zu verhindern und über die Gefahren aufzuklären sind auch in diesem Jahr gemeinsame Jugendschutzteams von Polizei und Behörden auf den Veranstaltungen in der Region unterwegs.

Zu viel Alkohol im Blut ist nach wie vor Hauptgrund vieler schwerer Verkehrsunfälle - leider auch im Zusammenhang mit Fastnacht- oder Karnevalsfeiern. Zudem kann es bei steigendem Alkoholpegel und ausgelassener Stimmung zu Konflikten, Belästigungen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

Die Polizei weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass die „fünfte Jahreszeit“ nicht bedeutet, auch beim Alkohol alle Fünfe gerade sein zu lassen!

Um sich zu schützen und sicher durch die Faschings-und Partyzeit zu kommen rät die Polizei:

  • Gehen Sie am besten in der Gruppe aus und achten Sie den Abend über aufeinander.
  • Trinken Sie nicht zu schnell zu viel und verzichten Sie auf hochprozentigen Alkohol. Greifen Sie zwischendurch lieber auf alkoholfreie Getränke zurück.
  • Denken Sie schon vorher an den Rückweg: Planen Sie frühzeitig den Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi. Bestimmen Sie einen Fahrer für den Abend aus dem Freundeskreis, der dann nüchtern bleibt oder lassen Sie sich von Familie oder Freunden abholen.
  • Wehren Sie sich gegen Belästigungen und unerwünschten Körperkontakt – auch bei Bekannten. Seien Sie selbstbewusst. Machen Sie deutlich, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren.
  • Wird es brenzlig: Bitten Sie andere um Mithilfe und wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie oder andere bedroht oder angegriffen werden.

Mit dem Appell - gerne närrisch, aber auch mit gegenseitiger Rücksicht, friedlich und einem nicht zu übermäßigen Alkoholkonsum - wünschen das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe allen Närinnen und Narren eine fröhliche Fastnacht.

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