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Karlsruher Forum: Mobilitätswende im Fokus

Am 26. Oktober von 10 bis 18 Uhr zum Thema "Mobil sein – gestern, heute, morgen"

2 Verkehr und Verkehrsentwicklung.jpg © ARTIS Photograpie, Uli Deck

Wo Menschen leben, sind sie in Bewegung und es entsteht Verkehr, ob nun mit dem PKW, dem Fahrrad, zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahn oder anderen fahrbaren Möglichkeiten, die alle gemeinsam betrachtet werden müssen. Im Rahmen eines Symposiums widmet sich das Karlsruher Forum am Donnerstag, 26. Oktober, dieses Mal daher dem Thema "Mobil sein – gestern, heute, morgen". Von 10 bis 18 Uhr sprechen hierzu im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Expertinnen und Experten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der kostenlosen Tagung teilzunehmen.

Recht und gesellschaftliche Verantwortung

Recht und gesellschaftliche Verantwortung stehen im Fokus des Vormittags, an dem es um juristische Herausforderungen beim automatisierten Fahren geht. Dazu referiert Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, der 2010 in Würzburg die mehrfach prämierte Forschungsstelle RobotRecht gegründet hat. Zum Umgang mit Fahrzeugdaten wird der IT-Fachjurist Prof. Dr. Rupert Vogel aus dem juristischen Alltag berichten. Wenn sich Technologie und Gesellschaft immer schneller ändern, wirkt sich das, so Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, auf die immer mobileren Weltbilder, auch in unserem Denken und Handeln aus. Wie nachhaltig und unterschiedlich motiviert wir in Zukunft unterwegs sein werden, nehmen Dipl.-Phys. Torsten Fleischer und Dr. Maike Puhe vom ITAS/KIT unter die Lupe.

"Wie geht Mobilitätswende"?

Wie aber geht nun die Mobilitätswende, wie ändert sich dabei unser Arbeitsumfeld und wie gelingt ein Fueling the Future, auf das wir uns verlassen können? Dazu referieren Dr.-Ing. Tim Böltken, Geschäftsführer der INERATEC, Martin Gross, Ver.di Baden-Württemberg und Prof. Dr. Christoph Walter, PTV Group.

Über Vertrauen in den ÖPNV und in mögliche neue Strategien berichtet Prof. Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung des KVV. Jegliche Veränderung auch im Bereich autonomer Mobilität erfordert jedoch die Akzeptanz der Nutzer, wozu Prof. Dr.-Ing. Barbara Deml/KIT sprechen wird. Aus vielen der genannten Themen leiten sich (An)Forderung an den Gesetzgeber und die Gesellschaft ab. Dies wird Prof. Dr.-Ing. Peter Vortisch (KIT) zusammenfassen.

Vorzeigestadt der Mobilität

Was aber macht nun Karlsruhe zu einer Vorzeigestadt der Mobilität? Es ist die Vielfalt wegweisender Ideen, wie Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup einleiten wird. Erläutert wird das Reallabor autonomes Fahren vom Vorstand des FZI Dipl.-Ing. Jan Wiesenberger. Anja Orth berichtet, wie Karlsruhe zur Carsharing-Hauptstadt wurde. Über gute Gründe für das Rad referiert der ADFC-Landesvorsitzende Dr.-Ing. Matthias Zimmermann (KIT). Und auch die Fußgänger und in der Stadt Verweilenden bekommen ihre Plätze, so Oriana Kraemer vom Karlsruher Stadtplanungsamt.

Anmeldungen zum Karlsruher Forum werden über den Link auf der Webseite www.karlsruher-forum.de erbeten. Dort ist auch das Gesamtprogramm zu finden. Die Veranstaltung wird zudem aufgezeichnet, um viele Interessierte auf diese Weise zu erreichen.

Das Karlsruher Forum

Die Stadt Karlsruhe hat besondere Kompetenz auf den Gebieten der technischen Wissenschaften, des Rechts sowie der Kultur und hat es sich zum Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Diskurs über die Zukunft unserer Gesellschaft auf diesen Gebieten voranzubringen. Dazu haben tragende Institutionen der TechnologieRegion Karlsruhe vor über zwei Jahrzehnten das „Karlsruher Forum für Kultur, Recht und Technik“ gegründet. Das Symposium ist eines der bedeutendsten Höhepunkte im Programm des Karlsruher Forums.

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