Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Baubürgermeister Daniel Fluhrer informierten mit dem Gesamtplaner der SSP AG und dem Projektsteuerer BMP die Mitglieder des gemeinderätlichen Begleitgremiums am 2. Februar 2026 über den aktuellen Baufortschritt beim Projekt „Modernisierung Stadthalle“.
Demanch gehen die Arbeiten im gesamten Haus – trotz zusätzlicher und so nicht vorhersehbarer Herausforderungen – zügig voran. Es sind deutliche Fortschritte erkennbar. Weiterhin wird auf den genehmigungstechnischen Abschluss im ersten Quartal 2026 hingearbeitet.
Beleuchtung in Betrieb
So ist die Foyerbeleuchtung inzwischen in Betrieb, die Kuppel- bzw. Großflächenleuchten im Weinbrennersaal sind montiert und die Bestuhlung des Brahmssaals ist eingebaut. In den Sälen werden Lautsprecher, Scheinwerfer und Leinwände montiert. In den Foyers werden die digitalen Hauptverteiler eingerichtet und die digitalen Raumschilder montiert.
Die Restarbeiten zur Sanierung des Wasserschadens, der Ende 2025 im Untergeschoss festgestellt wurde, laufen planmäßig. Die Abnahmen der sicherheitsrelevanten Anlagen – wie Entrauchung, Sprinklerung und Sprachalarmierung – haben mit den jeweiligen Sachverständigen stattgefunden. Die Anlagen sind im Wesentlichen abgenommen.
Die komplexen Funktionen der Entrauchungstüren konnten ebenfalls erfolgreich getestet werden. Die Türanlagen erfüllen damit sowohl die Anforderungen der Entrauchung als auch an den Brandschutz.
Funktionsprüfungen bei jeder Abnahme
Mit jeder Abnahme eines Gewerks, sei es die Küche, die Gebäude- und Sicherheitstechnik, die Sanitäranlagen bis hin zur Veranstaltungs- und Bühnentechnik, gehen Funktionsprüfungen einher, die alle Beteiligten bestmöglich auf die ersten Veranstaltungen vorbereiten.
Insofern erfolgt die Erprobung der Halle bereits heute vielschichtig. Das Zusammenspiel der gesamten Haustechnik wird im Rahmen der sogenannten Brandfallsteuermatrix überprüft, bevor das Bauordnungsamt endgültig die Nutzungsfreigabe erteilt. Sodann werden Restleistungen zu erbringen sein, die jedoch mit der ersten Bespielung der Säle in Einklang gebracht werden können.
Große Herausforderung Medientechnik
Um die ersten Veranstaltungen durchführen zu können, wurde während der laufenden Parallelarbeiten damit begonnen, die Medientechnik einzubauen. Diese hochsensible Technik muss umgehend vor Verunreinigung oder Beschädigungen geschützt werden. Jedoch kann nur durch dieses bewusste „Aufbrechen“ des üblichen Bauablaufs von Rohbau bis Feininstallation das komplexe Zusammenspiel zwischen Audio-, Video-, Licht- und übergeordneter Steuerungstechnik frühzeitig getestet und einreguliert werden.