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"Kriegsstraße 200": Vom Militär zum Wohnraum

Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans für Grundstück zwischen Reinhold-Frank- und Lessingstraße

Luftaufnahme der Südweststadt Auf dieser Luftaufnahme aus dem Jahr 2015 ist die nun abgerissene Standortverwaltung der Bundeswehr nahe der Kreuzung Kriegsstraße / Reinhold-Frank-Straße (längliches Gebäude links im Vordergrund) zu sehen. © Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle

Noch klafft auf der Nordseite der Kriegsstraße zwischen Reinhold-Frank- und Lessingstraße eine Baulücke, wo einst die Standortverwaltung der Bundeswehr stand. Diese Lücke will nun die Bundeanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) schließen. Den Weg dafür ebenete der Gemeinderat mit seinem einstimmigen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans „Kriegsstraße 200“.

Die BImA – eine staatliche Stelle, die sich um die den Übergang ehemaliger Militärflächen in zivile Nutzung kümmert – beabsichtigt, entlang der Kriegsstraße ein bis zu sechsgeschossiges Verwaltungsgebäude mit integrierter Kindertagesstätte zu errichten. Im rückwärtigen Bereich des rund 7.900 Quadratmeter großen Areals sollen Wohnungen entstehen. Nachdem ursprünglich die Volkswohnung als Bauträger vorgesehen war und davon Abstand nahm, will die ­BImA jetzt die Wohnungen in Eigenregie bauen und vermieten. Hierbei verpflichtet sich die Stelle preisgedämpften Wohnraum für die Dauer von mindestens 15 Jahren zur Verfügung zu stellen.

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

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