Noch klafft auf der Nordseite der Kriegsstraße zwischen Reinhold-Frank- und Lessingstraße eine Baulücke, wo einst die Standortverwaltung der Bundeswehr stand. Diese Lücke will nun die Bundeanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) schließen. Den Weg dafür ebenete der Gemeinderat mit seinem einstimmigen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans „Kriegsstraße 200“.
Die BImA – eine staatliche Stelle, die sich um die den Übergang ehemaliger Militärflächen in zivile Nutzung kümmert – beabsichtigt, entlang der Kriegsstraße ein bis zu sechsgeschossiges Verwaltungsgebäude mit integrierter Kindertagesstätte zu errichten. Im rückwärtigen Bereich des rund 7.900 Quadratmeter großen Areals sollen Wohnungen entstehen. Nachdem ursprünglich die Volkswohnung als Bauträger vorgesehen war und davon Abstand nahm, will die BImA jetzt die Wohnungen in Eigenregie bauen und vermieten. Hierbei verpflichtet sich die Stelle preisgedämpften Wohnraum für die Dauer von mindestens 15 Jahren zur Verfügung zu stellen.