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Christina Clemm liest aus "Ein ungehaltenes Plädoyer"

Christina Clemm stellt ihr Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“ vor. Christina Clemm stellt ihr Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“ vor. © Christian Werner

Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt für Donnerstag, 22. Oktober 2026, zu einer Lesung mit der Rechtsanwältin und Autorin Christina Clemm in die Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus ein. In Ihrem neuen Buch "Ein ungehaltenes Plädoyer" spricht Clemm über die gesellschaftliche Bedeutung von Gerichtsverfahren und die strukturellen Probleme, die sich darin zeigen.

Die Veranstaltung findet von 19 bis 20:30 Uhr im Lesecafé im Erdgeschoss statt und wird in Kooperation mit Yarrow Global Consulting, dem Zonta Club Karlsruhe, der Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreis Karlsruhe veranstaltet.

Der Eintritt ist kostenfrei, die Platzanzahl jedoch begrenzt.

Rechtsanwältin Christina Clemm

Christina Clemm arbeitet seit fast dreißig Jahren als Rechtsanwältin für Straf‑ und Familienrecht in Berlin und vertritt insbesondere Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. In ihrem Werk beleuchtet sie Fälle, die weit über die juristische Ebene hinausreichen und zentrale gesellschaftliche Fragen berühren – darunter Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Schuld und Bestrafung.

Ihr persönliches Plädoyer zeigt, wo gesellschaftliche Strukturen versagen und welche Wege zu einer solidarischen Zukunft führen können. Clemm veröffentlichte unter anderem "Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt" sowie die Streitschrift "Gegen Frauenhass".

Die Lesung richtet sich an alle Interessierten und bietet die Gelegenheit, mit einer der profiliertesten Stimmen im Bereich geschlechtsspezifischer Gewalt und gesellschaftlicher Gerechtigkeit in den Austausch zu kommen.

 

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