Die Jugendschutz-Teams der Stadt Karlsruhe sind seit 2006 regelmäßig bei Großveranstaltungen wie den Fastnachtsumzügen in der Region oder "Das Fest" im Einsatz, um Jugendliche auf ihren Alkoholkonsum aufmerksam zu machen und präventiv zu handeln. Die multiprofesionellen Teams setzen sich aus Mitarbeitenden der Stadt Karlsruhe, Polizei, Rettungsdienst und Ehrenamtlichen zusammen. Bei Bedarf können intoxikierte Jugendliche in der Zentrale medizinisch versorgt oder nach einem Gespräch mit Mitarbeitenden der Sozial- und Jugendbehörde ihren Erziehungsberechtigten überstellt werden.
Mit der Teillegalisierung von Cannabis wird nun auch dieses Thema in den Fokus gerückt und gehört fortan zu den Aufgaben des Projekts. Hierzu wurden die Ehrenamtlichen bereits geschult und erweitern stetig ihr Wissen um junge Menschen kompetent auch zu diesem Thema anzusprechen und zu einer kritischen Reflexion anzuregen. Erfreulicherweise haben die Teams seit der Teillegalisierung von Cannabis nur wenige konsumierende Jugendliche angetroffen. Mit Hilfe des Präventionsangebotes möchten die Teammitglieder weiter alles dafür geben, dass es auch so bleibt.
Die wichtige Arbeit der Teams wird dabei großzügig von der AOK unterstützt, deren Engagement in der Prävention und Förderung der Jugendarbeit besonders hervorzuheben ist.