Menü
eService
Direkt zu
Suche

Aktionstag gegen Queerfeindlichkeit in Karlsruhe

Impressionen vom Christopher Street Day 2023 Der 17. Mai soll zeigen, dass Karlsruhe gegen Hass und Ausgrenzung steht. © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Am Sonntag, 17. Mai 2026, findet der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*- sowie Agender- und Aspec*feindlichkeit (IDAHOBITA)* statt. Am selben Tag im Jahre 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel – ein wichtiger Schritt zur Entstigmatisierung. Seither erinnert der IDAHOBITA* daran, dass Diskriminierung weltweit weiterhin Realität ist – und dass Sichtbarkeit und Schutz notwendig bleiben.

Um ein gleichberechtigtes, sicheres und selbstbestimmtes Leben für queere Menschen in Karlsruhe zu stärken, arbeitet die Stadtverwaltung im Bereich „Queere Chancengleichheit“ unter anderem zum Themenschwerpunkt Abbau von Queerfeindlichkeit.

Dazu gehört zum Beispiel der kontinuierliche Austausch mit queeren Communities vor Ort, die Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden zur Erfassung von queerfeindlicher Gewalt oder Sensibilisierungsmaßnahmen an städtischen Orten wie Schwimmbädern, um Diskriminierung vorzubeugen und die Teilhabe am Stadtleben für queere Personen zu unterstützen.

Kein Platz für Ausgrenzung und Hass

„Mit dem Internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit wollen wir deutlich machen, dass Ausgrenzung und Hass keinen Platz in einer demokratischen und weltoffenen Stadt wie Karlsruhe haben. Jede Form von Diskriminierung betrifft uns alle – und wir müssen ihr gemeinsam entschieden entgegentreten“, so Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe

In Karlsruhe findet am 17. Mai auf dem Marktplatz eine Kundgebung statt, organisiert vom queeren Jugendzentrum LaViE, dem queeren Zentrum queerKAstle und dem CSD Karlsruhe.

Zusätzlich zum IDAHOBITA* feiert das queere Jugendzentrum LaViE ihr zehnjähriges Jubiläum. Anlässlich dessen wird es am 17. Mai im "LA ViE", Ettlinger Str. 9, von 15:30 bis 18 Uhr neben Redebeiträgen, unter anderem von Bürgermeisterin Yvette Melchien und dem Vorsitzenden des Stadtjugendausschusses, Marco Dawid, eine Podiumsdiskussion und kulturelle Beiträge geben.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben