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Aufgrund der positiven Resonanz auf das Reallabor von Mai bis Juli 2022 hat der Gemeinderat im Februar 2023 auf Basis einer umfangreichen Evaluation die Weiterentwicklung des Passagehofs beschlossen: Seit dem 1. September ist er zur Fußgängerzone umgewidmet und erhält dank einer privaten Spende auch neue Sitzmöbel und zusätzliche Begrünung, die zum gemütlichen Verweilen einladen.
Mai – Jul. 2022
Feb. 2023
18. Jul. 2023
Jul. – Aug. 2023
16. Aug. 2023
1. Sept. 2023
Mai 2024
Frühstens 2028/29
... gegebenenfalls weitere Entsiegelung des Passagehofs.
Seit dem 1. September 2023 ist der Passagehof eine Fußgängerzone und lädt mit neuen Sitzmöbeln und zusätzlicher Begrünung zum gemütlichen Verweilen ein. Zur visuellen Auflösung der ursprünglichen Verkehrszonierung wurde eine Bodenbemalung umgesetzt.
Hierfür hatte die Stadt im Juli fünf Karlsruher Designerinnen und Designer und Künstlerinnen und Künstlern eingeladen, unter bestimmten Rahmenbedingungen ein grafisches Konzept zu entwickeln. Die eingereichten Entwürfe wurden vom 21. Juli bis 11. August vor Ort im Passagehof und online auf dem Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe ausgestellt. In diesem Zeitraum hatten Bürgerinnen und Bürger vor Ort oder im Netz die Möglichkeit, ihren Favoriten zu wählen. Das Publikumsvotum floss in die Entscheidung der Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadtplanungsamt, Gartenbauamt, Kulturamt, Tiefbauamt, Bürgerverein Stadtmitte und der Interessensgemeinschaft Kaiserstraße West ein, welche sich am 16. August für den Entwurf Offene Runde" des Street Art Künstlers Rene Sulzer entschied, der gleichzeitig auch die meisten Stimmen des Publikumsvotums erhielt.
Der Entwurf „Offene Runde" von Rene Sulzer, weist in den dargestellten Kreissegmenten eine klare sowie nachvollziehbare Form auf und ist dadurch für Betrachtende schnell zu erfassen. Der Entwurf stellt das Zentrum des Passagehofes als Ort des Verweilens heraus, wodurch er sich deutlich von anderen Entwürfen abhebt, in welchen die Interaktion der Nutzerinnen und Nutzern mit dem Passagehof vor allem durch ein „Durchgehen“ des Raumes erreicht wird. Der Entwurf weckt Assoziierungen mit pulsierender Urbanität und funktioniert deshalb auch auf einer emotionalen Ebene sehr gut, was das Ergebnis des Bürgerinnen- und Bürgervotums unterstreicht.
Die temporäre Bemalung wurde 2024 umgesetzt. Sie soll solange Bestand haben, bis der Passagehof baulich umgestaltet und gegebenenfalls weiter entsiegelt wird (frühstens ab 2028).
Finanziert wurde das Projekt im Rahmen des Projekts „City-Transformation“ durch das Bundesförderprogramm ZIZ (Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).
Die Einrichtung der Fußgängerzone erfolgt unter folgenden Regelungen:
In dieser Zeit kann in der gesamten Fußgängerzone be- und entladen werden. Die Poller an den Ein- und Ausfahrten werden entsprechend getaktet. Die Einfahrt erfolgt, wie bisher auch, über die westliche Zufahrt in der Akademiestraße. Die Ausfahrt erfolgt ausschließlich über die östliche Polleranlage. Außerhalb der Lieferzeiten können Anlieferungen über die nahegelegenen Lieferzonen im nördlichen Passagehof und der Akademiestraße erfolgen (siehe Plan).
Die Zufahrt in die Akademiestraße über die Karlstraße wird für Kraftfahrzeuge untersagt. In der gesamten Akademiestraße wird in der Folge nur noch Einrichtungsverkehr von Ost nach West stattfinden. Radverkehr ist von dieser Regelung ausgenommen.
Berechtigte im Besitz eines Tokens/Zugangscodes ist die Zufahrt mit Kraftfahrzeugen jederzeit über die westliche Polleranlage (Akademiestraße) möglich. Sondererlaubnisse wie die für Umzüge oder Handwerksarbeiten sind bei der Straßenverkehrsstelle des Ordnungs- und Bürgeramtes zu beantragen.
haben jederzeit uneingeschränkte Zufahrt zum Passagehof
nicht mehr erlaubt sein wird:
Die bestehenden Stellplätze und Lieferzonen werden umgestaltet und erhalten Aufenthaltsfunktionen. Die zwei ausgewiesenen Stellplätze für Menschen mit Behinderung werden unweit in den nördlichen Passagehof verlegt, wie bereits im Reallabor getestet (siehe Plan).
Fahrradabstellanlagen sind an den Ein- und Ausgängen des Passagehofes vorgesehen
Dank einer großzügigen Spende konnten neue kombinierte Pflanz- und Sitzelemente auf den ehemaligen Parkflächen installiert werden. Sie wurden durch die Garten- und Landschaftsbauauszubildenden des Gartenbauamtes unter Anleitung aufgestellt und mit torffreiem Substrat gefüllt. Bepflanzt mit winterharten Gräsern, Stauden und Zwiebelpflanzen aus der Stadtgärtnerei werden die verschieden jahreszeitlichen Blüten für eine lebendige Atmosphäre im Passagehof sorgen.