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Früher war das Zusammenleben aller Generationen in enger räumlicher Nachbarschaft eine Selbstverständlichkeit. Die traditionellen Großfamilien gibt es immer weniger. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels durch Globalisierung und demografische Entwicklung entstehen zunehmend neue Wohnformen, in denen Menschen aller Generationen aktiv ihr Zusammenleben gestalten.
Erst das Zusammenleben aller Generationen erschließt die ganze Lebenswirklichkeit.
Hinter dem Motto eines der bundesweit bereits entstandenen Pionierprojekte dieser Wohnform stehen die unterschiedlichsten Ideen: von „guter Nachbarschaft“ bis zur „Wahlfamilie“, von „Hilfe im Alltag“ über gemeinschaftliche Aktivitäten bis zur „Vorsorge für das Alter“. Oder einfach, weil es dem Lebensgefühl nach mehr Selbstbestimmung und Gemeinschaftlichkeit entspricht.
In jedem Projekt gestalten die Menschen, die sich zum gemeinschaftlichen Bauen und/oder Wohnen zusammenfinden, ihre eigene Form von individueller Freiheit und aktiver Gemeinschaft, von lockerem Zusammenleben bis zu verbindlichen Formen, zum Beispiel der Kinderbetreuung oder der Integration einer Pflegewohngruppe.
Unser neues Quartier im Karlsruher Norden bietet nachhaltigen Wohnraum zwischen offenem Naturraum und vielfältiger Urbanität. Die Baufelder 4 und 5 werden im Rahmen der Konzeptvergabe an gemeinwohlorientierte Baugruppen vergeben.
Mit einer Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Naherholung wird sich das Quartier Zukunft Nord in ein Stück „Stadt der kurzen Wege“ mit insgesamt 1400 bis 1600 Wohnungen entwickeln.
Der weitläufige Naturraum des ehemaligen Flugfeldes wird zum Naherholungsgebiet vor der Haustür. Durch die Anbindung an die S-Bahnen wird eine hohe Verkehrsberuhigung möglich. Neben dem Schwerpunkt Wohnen liegen viele wichtige Quartiersnutzungen wie Schulen, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und Sportanlagen in direkter Nachbarschaft. Die Außenräume erhalten eine differenzierte Abstufung von öffentlich zu privat und vom freien Naturraum zum vielfältig belebten urbanen Quartiersplatz.
In der Umsetzung soll eine ausgewogene Mischung aus klassischen Bauträgerprojekten, Vorhaben von Genossenschaften und von Baugruppen entstehen. Ein möglichst hoher Anteil an bezahlbarem Wohnraum im sozialen Wohnungsbau wird gefördert. Es entsteht ein besonderes Stück Neue Stadt.
Für das gemeinschaftliche Wohnprojekt in der Straße „Am Storchennest“ In Knielingen stelle die Volkswohnung GmbH vier Grundstücke zur Verfügung (Konzeptvergabe).
Die ehemalige Sportplatzfläche „Am Sandberg” in Knielingen wurde von der Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) vor rund fünf Jahren zum Wohngebiet erschlossen. Es entstanden zwei Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen der Volkswohnung entlang der Rheinbergstraße und es wurden bereits 32 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser veräußert.
Vier Grundstücke wurden 2021 per Konzeptvergabe an private Baugemeinschaften vergeben. Die vier ausgelobten Grundstücke gehen an insgesamt drei Baugemeinschaften, die mit ihren Konzepten zur Wohnidee, dem Nutzen für die Gemeinschaft und dem geplanten Beitrag zum Klimaschutz überzeugen konnten.
In Grünwinkel ist auf einem Gelände am Albgrün, das die Stadt Karlsruhe und die Volkswohnung zur Verfügung gestellt haben, ein lebendiges Mehrgenerationen-Wohnprojekt entstanden.
Der Standort im Bereich Durmersheimer- und Zeppelinstraße weist beste Ausgangsbedingungen auf. Dazu tragen die Naherholungsmöglichkeiten im angrenzenden Albgrün ebenso bei wie die sehr gute verkehrliche Erschließung sowie die zentrale Lage und die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen in der Ortsmitte von Grünwinkel. Unter Moderation des in Baugemeinschaften erfahrenen Projektbegleiters Rainer Kroll der wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH ist ein vielseitiges und lebendiges Mehrgenerationen-Wohnprojekt entstanden. Die besondere Chance jedes Baugruppen-Mitglieds bestand in der Mitbestimmung - von der Konzeptgestaltung bis hin zur Grundrissplanung.
Sie sind interessiert und wollen Gleichgesinnte finden? Oder sind Sie schon eine Gruppe und wollen hier bauen/wohnen? Sie suchen noch mehr Informationen zu diesem Thema? Dann wenden sich sich an das Stadtplanungsamt.