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Straßenbenennung

Knapp 2.000 Straßen und Plätze sind in Karlsruhe benannt. Jeder Stadtteil ist auf besondere Weise geprägt und erzählt eine eigene Geschichte: Die Straßen tragen Namen von Widerstandskämpfern oder sind nach Pflanzen- und Tierarten, Städten, Bergen oder Flüssen benannt. Der Benennungsprozess wird federführend vom Liegenschaftsamt geführt.

Bild eines Straßenschildes

Für die Benennung werden die "Richtlinien zur Straßenbenennung", die im Rahmen des Leitfadens zur Erinnerungskultur im öffentlichen Raum in Karlsruhe vom Gemeinderat am 22. November 2016 beschlossen wurden, verbindlich angewendet.  

In Karlsruhe existieren verschiedene Cluster von Straßennamen.

In Oberreut finden wir viele Widerstandskämpfer aus der Zeit des Nationalsozialismus.

In Grünwinkel Schwarzwaldberge und Laubbäume.

Nadelbäume und Singvögel sowie Richter des Bundesverfassungsgerichtes gibt es in Neureut.

In der Waldstadt tragen viele Straßen Namen von Städten aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, in Hagsfeld hingegen die von Städten, die auf dem Gebiet der ehemaligen DDR liegen.

Das Rüppurrer Märchenviertel trägt diesen inoffiziellen Namen, weil die Straßennamen dort Märchenbezug haben.

Weiherfeld ist voller Berge und Flüsse. Dammerstock hingegen voller Städte und Greifvögel. Eine Reihe von Rebsorten finden wir in Stupferich.

Eine Besonderheit ist auch die Nordstadt, in der einige Straßen historisch bedingt (auf dem Gebiet der Nordstadt befand sich bis Mitte der 90er Jahre eine Siedlung der US Army) nach amerikanischen Bundesstaaten benannt sind.

Zu den angenehmsten Straßennamen gehören Feierabendweg, Schöner Pfad, Stiller Winkel oder Weinweg.

Das Verzeichnis der Straßennamen wird stets aktuell gehalten.

Enthalten sind alle Karlsruher Straßen und Plätze, mit dem Zeitpunkt der Benennung, eventuellen früheren Namen und einer kurzen Erklärung der Namensherkunft. 
 

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