Menü
- Stadt & Rathaus
- Bildung & Soziales
- Umwelt & Klima
- Kultur & Freizeit
- Mobilität & Stadtbild
- Wirtschaft & Wissenschaft
Für das tägliche Spielen ist der „Kinderspielplatz um die Ecke“ unverzichtbar und notwendig. Deshalb gibt es in fast allen Stadtteilen Spielplätze mit einem großen Flächenangebot. Darüber hinaus ist das ganze Jahr die Mobile Spielaktion mit dem Mobibus und ihrem Zirkuswagen auf den Spielplätzen der Stadt unterwegs.
Die Stadt verfolgt das Ziel, Spielräume für die verschiedenen Altersstufen in Wohnumgebungen und Grünflächen zu integrieren. Fuß- und Radwege zum Kindergarten, zur Schule oder zum Einkaufen vernetzen die umliegenden Kinderspielplätze und Grünflächen mit den Wohnungen.
In den letzten Jahren sind neue Spielplätze hinzugekommen. Gleichzeitig wurden zahlreiche Spielplätze saniert, dem heutigen Standard und Bedürfnissen angepasst. So wird ein barrierefreier Zugang auf allen Spielplätzen angestrebt.
Der Gemeinderat hat im Rahmen der Haushaltssicherung den Rückbau von 20 Spielanlagen beschlossen. Dabei handelt es sich um Anlagen, die zum Beispiel wegen geringer Nutzung oder den Entwicklungen im Quartier ausgewählt wurden.
Der geplante Rückbau ist unabhängig von den aus Sicherheitsgründen erforderlichen Sperrungen einzelner Spielgeräte oder Spielbereiche.
Die Sicherheit insbesondere für die Kinder und Jugendlichen auf den Spielplätzen ist der Stadt ein sehr großes Anliegen. Werden bei den regelmäßigen Inspektionen sicherheitsrelevante Mängel entdeckt, muss das betreffende Gerät unmittelbar gesperrt werden. Können die Mängel nicht umgehend behoben werden, müssen die Geräte oder Bereiche vorübergehend länger abgesperrt oder sogar abgebaut werden, bis eine Reparatur oder Sanierung erfolgen können.
In Karlsruhe gibt es derzeit über 300 öffentliche Spiel- und Freizeitanlagen, darunter rund 62 Bolzplätze sowie 18 Ballspielflächen, 7 Skateanlagen und zahlreiche Volleyball-, Basketball- und Streetballfelder. Darüber hinaus stehen weitere Spielflächen in Kleingartenanlagen und zahlreichen Schulhöfen zur Verfügung. Die Anlagen werden vom Gartenbauamt geplant, gebaut, gewartet und gepflegt. Die bespielbare Fläche der öffentlichen Spielflächen beträgt rund 55 Hektar.
Dank der großflächigen und weiträumigen Ausstattung bieten die Spielplätze auch die Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs mehrerer Generationen.
Die Entwicklung und Umsetzung solcher Spielplätze benötigten eine umfangreiche Vorplanung und Abstimmung, da diese oftmals in weitere Planungen der Stadt eingebettet sind. So werden beispielsweise mit der Weiterentwicklung der Flächen im Osten des Otto-Dullenkopf-Parks zukünftig neue Spiel- und Freizeitangebote entstehen.
Das ganze Jahr über ist die Mobile Spielaktion mit dem Mobibus und ihrem Zirkuswagen auf den Spielplätzen der Stadt unterwegs. Mit ihren Materialien und Spielimpulsen verwandeln die Pädagoginnen und Pädagogen des Stadtjugendausschusses e.V. diese Plätze in temporäre Erlebniswelten, um die Spielmöglichkeiten der dort wohnenden Kinder zu verbessern. Es wird die Bewegungsentwicklung sowie die Kreativität von Kindern gefördert und gemeinsame Treffpunkte und Kommunikationsmöglichkeiten für sie geschaffen.
In den Schulferien gestaltet die Mobile Spielaktion themenorientierte Ferienprojekte für Kinder.
Sozialpädagogische Mitarbeitende des Stadtjugendausschusses e.V. betreuen außerdem die beiden in Trägerschaft des Stadtjugendausschuss e.V. befindlichen Aktivspielplätze in der Günther-Klotz-Anlage und an der Hertzstraße in der Nordweststadt. Hier ist vielfältiges kreatives Spiel im Außenbereich und im Spielhaus möglich (Bauen, Graben, Gärtnern, Feuermachen oder Töpfern). Ein weiterer Aktivspielplatz ist in der Erweiterung des Otto-Dullenkopf-Parks östlich des Schlosses Gottesaue beim Ostring geplant.
Die Aktivspielplätze sind ganzjährig in Betrieb. Sie können auch mal wegen Urlaub geschlossen sein. Weitere Informationen über die Aktivspielplätze und die Mobile Spielaktion gibt es beim Stadtjugendausschuss Karlsruhe.