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Fachbereich Beratung und Prävention

Der Fachbereich Beratung und Prävention berät und unterstützt die Menschen der Stadt Karlsruhe in verschiedenen Lebenslagen und Lebensphasen. Vielfältige Angebote der Prävention und die Arbeit in den Quartieren fördern Resilienz, gesundes Aufwachsen und Leben.

Psychologische Beratungsstellen

Die Psychologischen Beratungsstellen Ost und West sind zwei Erziehungs- und Familienberatungsstellen der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe. Ihr Angebot richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet. Sie beraten hauptsächlich bei folgende Fragestellungen: Bewältigung von familiären Konflikten und Belastungen, bei emotionalen und sozialen Problemen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Auffälligkeiten im Schul- und Ausbildungskontext, veränderten Familienkonstellationen (zum Beispiel Bewältigung von Trennung und Scheidung), Entwicklungskrisen von Kindern und Jugendlichen, sowie bei Erziehungsfragen und Erziehungsunsicherheiten.

Je nach individueller Situation findet die Beratung hauptsächlich mit den Eltern, mit der Familie oder mit den Kindern bzw. Jugendlichen statt. Kinder und Jugendliche können sich auch von sich aus an die Beratungsstellen wenden.

Die Psychologische Beratungsstelle Ost (PBST Ost) ist für Familien aus den östlichen Stadtteilen von Karlsruhe zuständig, die Psychologische Beratungsstelle West (PBST West) für Familien aus den westlichen Stadtteilen. Das Beratungsangebot ist kostenfrei und vertraulich. Die Beraterinnen und Berater stammen aus den Fachrichtungen Psychologie, Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Soziale Arbeit.

Familie neu gedacht – Patchwork gestalten

ab 25. Februar 2026, 17:30 Uhr

Drei miteinander verwobene Elternabende für Patchwork-Familien: Impulse – Austausch – Entlastung

Weitere Informationen: Veranstaltungsflyer 147 KB (PDF)

Die Mutabenteurer – Gemeinsam mit der Angst mutig sein!

Manchmal klopft die Angst an: Vor Klassenarbeiten, vor dem Dunkeln, vor neuen Situationen oder auch einfach so.

In unserer Kindergruppe die Mutabenteurer machen wir uns zusammen auf den Weg mutiger mit den Ängsten umzugehen. Mit den Eltern findet vor dem Start und im Verlauf der Gruppe ein Elterngespräch statt.

Beginn der Gruppe: Montag, 2. März 2026 um 15 Uhr (10 Treffen, jeweils 60 Minuten)
Ende der Gruppe: Montag, 18. Mai 2026

Weitere Informationen: Veranstaltungsplakat 196 KB (PDF)

Auf Kurs bleiben in turbulenten Zeiten

Zwei zusammenhängende Elternabende zum Thema Pubertät

Mittwoch, 18. März, und Mittwoch, 25. März, jeweils von 18:30 bis 20 Uhr

Ort: Psychologische Beratungsstellen Ost und West für Eltern, Kinder und Jugendliche, Otto-Sachs-Straße 6, 76133 Karlsruhe | Saal im Erdgeschoss

Anmeldung erfoderlich unter 0721 133-5360

Weitere Informationen: Veranstaltungsflyer 237 KB (PDF)

Starke Gefühle im Erziehungsalltag

Zwei zusammenhängende Workshops mit Informationen und Austausch für Eltern mit Kindern bis zehn Jahre.

Dienstags, 14. und 28. April 2026 von 17:30 bis 19:30 Uhr

Anmeldung über oder 0721 133-5360

Weitere Informationen: Veranstaltungskalender

Psychologische Beratungsstellen Ost und West

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

0721 133-5360

 

Sprechzeiten des Sekretariats:

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr

Freitag: 9 bis 13:30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten:

Mittwoch: 15 bis 17 Uhr

Stadtteilkoordination und Seniorenbüro

Die Stadtteilkoordination ist Bestandteil des städtischen Konzepts zur Sozialen Quartiersentwicklung und fungiert als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Stadtteilakteurinnen und Stadtteilakteuren. Sie hat eine sozialräumliche Ausrichtung und unterstützt das zivilgesellschaftliche Engagement in den Stadtteilen durch Vernetzung und Beratung der Akteurinnen und Akteure vor Ort. Durch den Aufbau von Stadtteilnetzwerken entstehen Foren für die Themen aus den Quartieren, die oftmals innerhalb von themenbezogenen Kooperationsbündnissen bearbeitet werden können.

Das Seniorenbüro setzt sich für die Belange älterer Menschen ein. Dies erfolgt unter anderem durch Information, Netzwerkarbeit, Ehrenamtsförderung und Entwicklung von Angeboten und Projekten zu Themen des Älterwerdens.
Es umfasst die Bereiche Aktives Altern, Unterstützung im Alltag und Demenz.

Stadtteilkoordination und Seniorenbüro

Ernst-Frey-Straße 10

76135 Karlsruhe

0721 133-5022

Weitere Informationen zur  Stadtteilkoordination und zu den  Älteren Generationen
 

Aktives Altern 

0721 133-5086 oder 0721 133-5420 


Unterstützung im Alltag und Demenz

0721 133-3821 

Termine nach Vereinbarung

Beratungsstelle Frühe Hilfen

Schreiende Babys, durchwachte Nächte, Überforderungsgefühle oder Sorgen und Ängste? All das kann den Start ins Familienleben erschweren und die ersten Jahre zu einer übergroßen Herausforderung machen.

Die Beratungsstelle Frühe Hilfen ist spezialisiert auf Fragen, Unsicherheiten und Probleme in den ersten beiden Lebensjahren. Familien sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Wir sind für alle da.

Wir beraten auch mit Dolmetscher*innen.

Das Beratungsangebot ist vertraulich und kostenfrei.

Die Beratung findet in den Räumen der Beratungsstelle, online oder bei Bedarf zu Hause bei den Familien statt.

Faltblatt der Beratungsstelle Frühe Hilfen 762 KB (PDF)

 

Screenshot eines Videos; eine Person spricht vor der Bild des Schloss Karlsuhe
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Beratungsstelle Frühe Hilfen

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

E-Mail:  

Telefon:  0721 133-5060

 

Telefonzeit zur Terminvereinbarung

Montag und Donnerstag 12 Uhr bis 13 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr

 

Wenn Ihr Baby oder Kleinkind

  • Sehr unruhig ist und viel weint
  • Schlecht schläft oder nicht gut einschlafen kann
  • Nicht genügend trinkt oder das Essen verweigert
  • Häufig quengelig ist
  • Probleme bei der Eingewöhnung in einer Kita oder bei der Tagesbetreuung hat

Wenn Sie Fragen haben

  • Zur Entwicklung oder Erziehung Ihres Babys oder Kleinkindes
  • Zur Betreuung in einer Kita oder bei einer Tagespflege

Wenn Sie selbst

  • Nicht mehr zur Ruhe kommen
  • Am Ende Ihrer Kräfte sind
  • Sich allein gelassen fühlen
  • Sich unsicher fühlen mit ihrem Kind
  • In einer schwierigen Lebenssituation sind

Erklärvideo zum Netzwerk Frühe Hilfen

Tablet mit dem Video zur Erklärung des Netzwerk Frühe Hilfen
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Sie melden sich einfach telefonisch oder per Mail und wir vereinbaren einen Termin.

Die Termine finden in der Beratungsstelle statt. Bei Bedarf kommen wir aber auch gern zu Ihnen nach Hause.

Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Wir beraten bei Bedarf mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern.

Sie entscheiden jeweils, ob Sie einen weiteren Termin möchten und wie lange und wie oft Sie beraten werden möchten.

Ja, es gibt in Karlsruhe viele unterschiedliche Angebote für Familien im Bereich des Netzwerks Frühe Hilfen.

Darüber informieren wir Sie sehr gerne. Bei Bedarf vermitteln wir den Kontakt oder begleiten Sie.

Die Beraterinnen sind Psychologinnen mit verschiedenen Zusatzqualifikationen.

Grundlagen für die fachliche Arbeit sind:

  • Die Bindungstheorie
  • Konzepte der Eltern-Baby/Kleinkind-Beratung
  • Systemische Beratungskonzepte

Wir orientieren uns an Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen und begleiten Sie auf Ihrem individuellen Weg im Zusammenleben mit ihrem Kind oder Ihren Kindern.

Psychosozialer Dienst

Der Psychosoziale Dienst bietet Beratung, Therapie und weitere unterstützende Hilfen an.

Termine werden auf Vermittlung des Allgemeinen Sozialen Dienstes und anderer Abteilungen der Sozial- und Jugendbehörde vereinbart.


Bei der Zielgruppe handelt es sich in der Regel um Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen, denen der Psychosoziale Dienst psychologische Beratung, Unterstützung und Therapie anbietet. Dazu arbeiten die dort tätigen Psychologinnen und Psychologen mit allen beteiligten Institutionen der psychosozialen Versorgung zusammen. Besonderes Merkmal der Arbeit ist der niedrigschwellige aufsuchende Beratungsansatz.

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Sekretariat

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

psd(at)sjb.karlsruhe.de

0721 133-5012


Leitung

Südendstraße 42

76135 Karlsruhe

0721 133-5376

Hinzuziehung einer Kinderschutzfachkraft beziehungsweise „insoweit erfahrenen Fachkraft (ieF)“

Nach dem Gesetz (§ 8a SGB VIII) sind alle Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet, bei gewichtigen Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung das Risiko abzuschätzen. Laut Vereinbarungen des Jugendamtes der Stadt Karlsruhe mit den Trägern sollen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dabei eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Das sind Fachleute, die Erfahrung in der Kinderschutzarbeit haben. Für größere Einrichtungen sehen die Vereinbarungen vor, dass sie eine eigene insoweit erfahrene Fachkraft haben oder Mitarbeitende dazu weiterbilden. Alle anderen können auf insoweit erfahrene Fachkräfte der Stadt Karlsruhe zurückgreifen.

Der Fachbereich Beratung und Prävention hält einen Pool an im Kinderschutz erfahrenen Fachkräfte vor, da es seit 2012 einen gesetzlichen Anspruch auf kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gibt (siehe Bundeskinderschutzgesetz). Die Fachkräfte haben vielfältige Erfahrungen im Kinderschutz und können über das Sekretariat der Psychologischen Beratungsstelle kostenlos angefragt werden. Die Beratung erfolgt in der Regel vor Ort. Die Daten der Personensorgeberechtigten und der Kinder und Jugendlichen werden durch Pseudonymisierung geschützt.

Die Mitwirkung bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos soll zu einer größeren Handlungssicherheit im Interesse der Kinder beitragen. In vielen Fällen sind die Anhaltspunkte für eine Gefährdung diffus, nicht eindeutig bestimmten Ursachen zuzuschreiben, und auch die Mitwirkung der Eltern erbringt unter Umständen keine Klarheit.


Erreichbarkeit:

Sekretariat für ieF-Anfragen

0721 133-5360


Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 8:30 bis 16 Uhr

Freitag: 8:30 bis 13:30 Uhr

 

AllerleiRauh

0721 133-5381


Sprechzeiten:

Montag, Mittwoch und Freitag: 11 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 16 bis 17 Uhr

Der Psychosoziale Dienst berät Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) und Fachkräfte.

Unsere Beratungsschwerpunkte:

  • Coming-out-Prozess der jungen Menschen
  • Stärkung und Empowerment der Eltern im Umgang mit ihrem nicht heterosexuell lebenden Kind
  • Vermittlung an weitere Fachstellen
  • Fortbildung von Fachkräften

Der Psychosoziale Dienst berät Eltern, Kinder und Jugendlich mit einer geistigen oder seelischen Behinderung, sowie junge Erwachsene (bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) und Fachkräfte.

Schwerpunkte der Beratung sind Erziehungsfragen, psychische Belastungen, Armut, psychische und physische Gewalt, sowie Fragen zur Kindeswohlgefährdung. Der Zugang erfolgt über die Sozial- und Jugendbehörde.

Wir haben Ihnen einige Möglichkeiten aufgelistet, wie Sie zu einer Therapie bzw. zu einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin finden.

Gesetzlich Krankenversicherte

Von Ihrer Krankenkasse können Sie eine Liste mit psychotherapeutischem Fachpersonal in Ihrer Nähe erhalten oder unter https://www.arztsuche-bw.de/.

Diese Therapeutinnen und Therapeuten haben eine Kassenzulassung und die Therapiestunden können über Ihre Krankenversicherung abgerechnet werden. Zunächst vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin für eine erste diagnostische Abklärung, ob eine Psychotherapie und welches Therapieverfahren für Sie geeignet ist. Dann können Sie bei einer oder auch mehreren Therapeutinnen und Therapeuten zunächst Probesitzungen vereinbaren. Die reguläre Therapie wird im Anschluss bei der Krankenkasse beantragt.


Privat Krankenversicherte

Privat Versicherte sollten vor Beginn der psychotherapeutischen Behandlung mit ihrer Krankenversicherung klären, welche Kosten für die geplante Behandlung übernommen werden. Auch über die Möglichkeit von Probesitzungen sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse informieren. In jedem Fall ist es ratsam, sich vor Behandlungsbeginn die Kostenübernahme schriftlich bestätigen zu lassen.

Für Beamte übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten für die Behandlung. Im Allgemeinen übernimmt die Beihilfe etwa 50 Prozent der Kosten.

 

Nicht Versicherte

Sie haben keine Krankenversicherung und befinden sich in einer finanziellen Notlage? Dann können Sie über das Sozialamt Therapiestunden beantragen.

 

Therapieverfahren

Gesetzliche wie private Krankenkassen finanzieren folgende Therapieverfahren:

  • Verhaltenstherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • psychoanalytische Psychotherapie

Weitere therapeutische Verfahren werden finanziell meist nicht unterstützt und müssen selbst finanziert werden. Bei den privaten Krankenversicherungen lohnt es sich aber, nachzufragen, ob weitere therapeutische Verfahren finanziert werden.

 

Sprechstunden

Alle niedergelassenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten halten im Monat einige Sprechstunden-Termine zur ersten Abklärung bereit.  Hierfür können Sie nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung meist relativ zeitnah einen ersten Termin bekommen.

 

Akutbehandlung

Wenn in der therapeutischen Sprechstunde ein dringender Behandlungsbedarf festgestellt wird, kann kurzfristig eine sogenannte Akutbehandlung mit meist 12 Terminen zu 50 Minuten durchgeführt werden. Sollte die Therapeutin oder der Therapeut selbst keinen Platz für eine Akutbehandlung frei haben, kann sie/er Ihnen die Notwendigkeit schriftlich bescheinigen und Sie können sich über die Terminservicestelle der kassenärztlichen Vereinigung einen Akutbehandlungs- Platz in Ihrer Nähe vermitteln lassen.

Die Terminservicestelle erreichen Sie telefonisch unter 071178753966

 

Wartezeiten

Unserer Erfahrung nach ist oft mit Wartezeiten zu rechnen. Wartezeiten, die mehr als drei Monate betragen, gelten grundsätzlich als nicht zumutbar. Wenn Sie nachweislich dringend eine Psychotherapie benötigen und keinen Therapieplatz mit einer zumutbaren Wartezeit und in einer zumutbaren Entfernung zum Wohnort bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung gefunden haben, dann können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen extra Antrag auf Kostenerstattung bei einer/m  von der Kasse nicht anerkannten Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeuten stellen. Von der Kasse finanziert werden nur approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit Privatpraxis.

Folgende Vorgehensweise wäre möglich:

  1. Kontaktieren Sie zuerst möglichst viele von Kassen zugelassene Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten in Wohnortnähe. Fragen Sie nach einem freien Behandlungsplatz. Wenn Sie zeitnah einen Termin erhalten, nehmen Sie ihn wahr.
  2. Da Sie nachweisen müssen, dass rechtzeitig keine psychotherapeutische Behandlung bei Behandelnden mit Kassenzulassung möglich war, protokollieren Sie Name, Datum, Uhrzeit und frühestmöglichen Behandlungstermin Ihrer Anrufe. Üblicherweise reichen hier Anfragen bei 3 bis 5 psychotherapeutischen Fachpersonen.
  3. Teilen Sie Ihrer Krankenkasse schriftlich mit, dass kurzfristig kein Therapiebeginn bei einer zugelassenen psychotherapeutischen Fachperson in Wohnortnähe möglich war. Legen Sie dem Schreiben Ihr Anrufprotokoll bei und bitten Sie Ihre Kasse, Ihnen im Rahmen einer angemessenen Frist (zum Beispiel eine Woche) eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten mitzuteilen, bei der/dem Sie zeitnah einen Termin in Wohnortnähe erhalten.
  4. Nach Verstreichen dieser Frist suchen Sie eine approbierte Psychotherapeutin beziehungsweise Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung. Diese/n bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung, dass für Sie eine umgehende Behandlung notwendig ist und sie/er Ihnen kurzfristig einen freien Therapieplatz anbieten kann.
  5. Anschließend beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse die konkrete Behandlung durch diese psychotherapeutische Fachperson sowie die Erstattung der dafür notwendigen Kosten nach § 13 Absatz 3 SGB V.
  6. Wird der Antrag auf Kostenübernahme von der Krankenkasse abgelehnt, kann der VersicherteWiderspruch einlegen.

Weitere Informationen:

Unabhängige Patientenberatungsstelle

Kaiserstraße 167

76133 Karlsruhe

www.therapie.de

 

Interner Beratungsdienst

Der Interne Beratungsdienst der Stadt Karlsruhe (IBD) bietet Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Führungskräfte der Stadtverwaltung Karlsruhe, des Städtischen Klinikums Karlsruhe, der Stadtwerke Karlsruhe, der Verkehrsbetriebe Karlsruhe, der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und weiteren, stadteigenen, Gesellschaften an.

Interner Beratungsdienst

0721 133-5502

 

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

Freitag: 9 bis 12 Uhr

Terminvereinbarung nach Absprache per Telefon oder E-Mail.

Beratung für Beschäftigte

Die Beschäftigten können den Internen Beratungsdienst (IBD) bei Belastungen und Krisensituationen, psychischen Problemen, Problemen mit Suchtmitteln oder Konflikten am Arbeitsplatz in Anspruch nehmen.

Führungskräfte erhalten Unterstützung bei Fragen zu psychischen Auffälligkeiten von Beschäftigten und des Umgangs mit Beschäftigten bezüglich Suchtmittelmissbrauch, sowie bei Konflikten am Arbeitsplatz und Führungsthemen.

 

Angebote für Teams und Gruppen

  • Konfliktmoderationen
  • Teamentwicklungen
  • Workshops
  • Krisennachbesprechungen

Seminare und Vorträge zu Themen wie

  • Selbstfürsorge
  • Umgang mit Konflikten
  • Stress und Stressbewältigung
  • Umgang mit psychischen Erkrankungen und Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz
  • Burnoutprävention

 

Das Team besteht aus Psychologinnen und Psychologen mit therapeutischen Zusatzausbildungen.

Alle Mitarbeitenden unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht!

Jugend- und Drogenberatung

Die Jugend- und Drogenberatung ist ein Angebot der Stadt Karlsruhe und ein wichtiger Teil der Karlsruher Suchthilfe.
Das Angebot der Drogenberatung richtet sich an Konsumierende illegaler Drogen und Cannabis, sowie deren Bezugspersonen und bietet Beratung, Information und Vermittlung in weiterführende Hilfen.
Ergänzend werden themenspezifisch Gruppen- und Präventionsangebote durchgeführt.

Im Rahmen der Jugendberatung können bis zum 27. Lebensjahr auch Konsumierende legaler Drogen – zum Beispiel Alkohol, Nikotin, Medikamente – und deren Bezugspersonen das Angebot der Beratungsstelle in Anspruch nehmen.

 

Wer kann zu uns kommen?

Drogenberatung

Jugendberatung

bis 99 Jahre
illegale Drogen und Cannabis
14 bis 26 Jahre
bei Konflikten, akuten Krisen, persönlichen Problemen
bis 26 Jahre
auch Alkohol, Medikamente,
Nikotin, problematische Mediennutzung
 

 

Die Drogenberatungsstelle vermittelt Wissen über legale und illegale Drogen, andere Suchtmittel und Suchtformen.

In der Jugendberatung erhalten junge Menschen Beratung und Hilfestellung bei Konflikten, akuten Krisen und persönlichen Problemen wie problematischer Mediennutzung, Ängsten, depressiver Verstimmung und selbstverletzendem Verhalten.

Sie erhalten Informationen über die Wirkungen von Substanzen, gesetzliche Regelungen, Missbrauch, Abhängigkeit, Beratungs- und Therapiemöglichkeiten.

Neben der Vermittlung von Informationen berät und unterstützt die Drogenberatungsstelle auch Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtgebiet Karlsruhe bei Problemen mit illegalen Drogen.

Auch Angehörige und Bezugspersonen können das Beratungsangebot in Anspruch nehmen und Unterstützung erhalten.

Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

In den Beratungsgesprächen geht es um die Klärung von Fragestellungen und um Hilfen.  Die Beratung ist kooperativ, die Mitarbeitenden suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungsmöglichkeiten. Bei Bedarf werden in die Beratung und Unterstützung auch andere Einrichtungen, Ämter und Fachleute mit einbezogen um alle Unterstützungen aufeinander abzustimmen.

Die Mitarbeitenden entwickeln mit Ihnen eine individuelle, bedarfsgerechte Hilfeleistung. Versorgungs- und Therapiebedarf werden über einen definierten Zeitraum geplant und vorbereitet.

Stationäre Entgiftung

Wir sind gerne behilflich, einen geeigneten stationären Entgiftungsplatz zu finden. Wir halten Adressen bereit und können bei Bedarf auch Kontakte herstellen.

Vermittlung in stationäre Therapie (Entwöhnungsbehandlung) 

Wenn der Entschluss zu einer stationären Entwöhnungsbehandlung gefallen ist, helfen wir bei der Auswahl der geeigneten Fachklinik für Suchterkrankungen, bei der Antragstellung und bei der Überbrückung der Wartezeiten, zum Beispiel durch vorbereitende Einzelgespräche.

Einrichtungsspezifisch gibt es unterschiedliche Therapiemodelle: 

  • Kurzzeittherapie 
  • Mittelzeittherapie 
  • Langzeittherapie 
  • Kombitherapie (erst vollstationär, dann Tagesklinik) 
  • Tagesklinische Behandlung 

Auch während des stationären Aufenthalts halten wir den Kontakt zu unseren Klientinnen und Klienten und zu den Behandelnden in der Klinik, um eine kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten.

Ambulante Nachsorge

Ziel der ambulanten Nachsorge ist es, die Selbständigkeit des abhängigen Menschen zu unterstützen und ihm die Teilhabe in sozialen und beruflichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Themenschwerpunkt der ambulanten Nachsorge ist die Vermeidung von Rückfällen. 


Betreutes Wohnen: Übergangswohneinrichtung (ÜWE)

Die Übergangswohneinrichtung der Drogenberatungsstelle ist eine drogenfreie Wohngruppe für suchtkranke Menschen, die eine stationäre Entwöhnungsbehandlung abgeschlossen haben oder aus anderen Gründen für eine Aufnahme geeignet sind.

Die Einrichtung besteht aus einer Vierzimmer-Wohngruppe und einer Zweizimmerwohnung. Sie bietet ein Umfeld, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Schritte zur beruflichen und sozialen Rehabilitation planen und gehen können.

Die Betreuung findet als Einzel- und/oder Gruppenberatung in den Räumen der Jugend- und Drogenberatungsstelle statt. Darüber hinaus führen wir wöchentlich eine Hausversammlung in der Einrichtung durch. 

Bewerbung bitte an: 

Jugend- und Drogenberatungsstelle

0721 133-5391


Bewerbungsunterlagen: 

  • Tabellarischer Lebenslauf 
  • Ausführlicher Konsumverlauf 
  • Falls vorhanden: Bescheinigung über Ihre reguläre Entlassung aus der Fachklinik

In Karlsruhe werden pro Jahr circa 480 opiatabhängige Menschen mit Ersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin versorgt. Die Substitutionsbehandlung stellt einen wichtigen Bestandteil des Hilfesystems dar, da sich durch medizinische und psychosoziale Maßnahmen die bisherige Lebenssituation der Betroffenen erheblich verbessert.
Wir unterstützen opiatabhängige Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Substitutionsplatz. Darüber hinaus bieten wir nicht nur in unserer Beratungsstelle, sondern auch direkt in Arztpraxen, in denen die Substitutionsbehandlung durchgeführt wird, Beratungsgespräche an.
Die psychosoziale Begleitung im Rahmen der Substitution erfolgt in Form von Beratung und Betreuung und orientiert sich individuell an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. 

Insbesondere zielt die Begleitung im Rahmen der Substitution darauf ab 

  • soziale, psychische und gesundheitliche Stabilität (wieder) zu erlangen 
  • die soziale Integration zu fördern und berufliche Perspektiven zu entwickeln 
  • eine Distanzierung zur Drogenszene zu schaffen und eine drogenfreie Lebensperspektive zu entwickeln (dies kann zum Beispiel durch die Vermittlung in eine stationäre Entwöhnungstherapie erfolgen)

Die Zielgruppe der externen Drogenberatung in der Jugendvollzugsanstalt (JVA) Karlsruhe sind inhaftierte Konsumenten legaler und/oder illegaler Suchtmittel sowie von Spielsucht Betroffene.

Angebote:

  • Beratung und Therapievermittlung bei Abhängigkeitsproblemen
  • Einzelgespräche
  • Angehörigenberatung
  • Therapievorbereitungsgruppen

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die auf der traditionell chinesischen Heilkunde basiert. Ausgangspunkt ist das Prinzip, dass es im menschlichen Körper verschiedene Formen von Energie gibt, die sich miteinander im Gleichgewicht befinden. Wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, treten Beschwerden auf.

Mit kleinen Nadeln, die an verschiedenen Stellen des Ohres angesetzt werden, wird der Energiestrom beeinflusst. Dadurch wird die gestörte Balance wiederhergestellt und die Beschwerden werden gelindert beziehungsweise verschwinden.

Akupunktur allein stellt kein Wunderheilmittel dar, ist aber eine sinnvolle Ergänzung anderer Hilfen auf dem Weg aus der Sucht.

Nach NADA-Protokoll werden an beiden Ohren jeweils an fünf Akupunkturpunkten Nadeln gesetzt.

Die Behandlung dauert circa 35 bis 45 Minuten, das heißt die Nadeln verbleiben diese Zeit im Ohr. Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Zustimmung durch unsere qualifizierten Mitarbeitenden. 

RESET Cannabis Kurs

Reset Cannabis ist ein Informations- und Beratungskurs für Jugendliche und Heranwachsende, die erstmals mit Drogen polizeilich aufgefallen sind. Dieses Angebot wird aufgrund der geänderten Gesetzeslage angepasst.

Die Vermittlung erfolgt ausschließlich über die Polizei oder die Jugendhilfe im Strafverfahren. Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Im Anschluss an den Kurs wird eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt. 

Rückfallvorbeugegruppe

Die Rückfallvorbeugegruppe ist ein speziell entwickeltes Angebot, bei dem die Jugend- und Drogenberatungsstelle der Stadt Karlsruhe und die Rehaklinik Freiolsheim der AGJ Freiburg eng kooperieren. 

Probleme mit dem Führerschein? Ein Kursangebot zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis

Das Angebot der Jugend- und Drogenberatungsstelle umfasst ein Kursangebot, sowie Einzelberatung. Es richtet sich an Klientinnen und Klienten, die im Straßenverkehr mit Alkohol (bis 27 Jahre) und/oder Drogen aufgefallen sind. 

An acht Abenden können die Teilnehmenden ihr Konsumverhalten aufarbeiten, ihr Wissen zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr erweitern und sich mit ihrer individuellen Rückfallgefährdung befassen. 


Inhalte des Kursprogramms sind: 

  • Aufbau und Inhalt des MPU-Gutachtens 
  • Konsum und Fahreignung 
  • Kritische Aufarbeitung der Biografie und des Suchtmittelkonsums 
  • Motive und Funktion des Konsums 
  • Entwicklung von Rückfallvermeidungsstrategien 

Ein Vorgespräch mit der Kursleitung, sowie eine verbindliche Anmeldung sind Voraussetzungen für die Teilnahme.

Einzelberatung bieten wir in Ergänzung des Kursangebots und in begründeten Ausnahmefällen an.

Die Drogenberatungsstelle bietet in Zusammenarbeit mit dem Präventionsbüro SUCHT verschiedene Angebote im Bereich Suchtprävention an. 

Präsenz Sekretariat

Montag/Dienstag/Mittwoch/Freitag
9 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag
13 bis 17 Uhr

In den genannten Zeiten sind wir erreichbar. Termine nach Vereinbarung.

Erstkontaktsprechstunde

Dienstag und Donnerstag
13 bis 14 Uhr

Sie haben auch die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schreiben:

Darüber hinaus beraten wir auch online über die Plattform DigiSucht

Logo: Digisucht – suchtberatung.digital

Weitere Informationen und hilfreiche Links finden Sie auf unserer Webseite Suchtberatung

Suchthilfekoordinatorin/Drogenbeauftragte

Die Suchthilfekoordinatorin/Drogenbeauftragte der Stadt Karlsruhe ist zuständig für die Planung, Initiierung und Koordinierung von Maßnahmen im Bereich der Suchthilfe. Zu dem Aufgabengebiet der Suchthilfekoordination gehört die Geschäftsführung des Suchilfenetzwerks, die Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, die Sammlung von Informationen und die Beobachtung von Entwicklungen im Suchthilfebereich. Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern aus dem Suchthilfenetzwerk werden neue Projekte auf den Weg gebracht und die Suchthilfe in der Stadt Karlsruhe bedarfsgerecht und zeitgemäß weiterentwickelt.

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