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Wenn Strom oder Gas nicht mehr zur Verfügung steht, dann ist es zu spät: Wer sich mit entsprechenden Vorbereitungen wappnet und über die notwendigen Schritte Bescheid weiß, kommt besser durch die Ausfall-Situation. Maßnahmen zum Energiesparen helfen schon jetzt, um einem Ausfall zuvorzukommen. Daher gibt es auch weiterführende Informationen, insbesondere vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Der Ausfall der Stromversorgung ist ein einschneidendes Ereignis, das nahezu jeden Lebensbereich betrifft. Nicht nur das Licht bleibt dann aus, auch die Kasse im Supermarkt oder der Geldautomat funktionieren nicht mehr. Wenn der Ausfall nur kurze Zeit andauert, ist das kein Problem. Doch ein längerer Ausfall könnte zu erheblichen Umständen im alltäglichen Leben führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, im Fall der Fälle vorbereitet zu sein.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät zum Anlegen eines Notvorrats, bestehend aus Essen, Trinken, einer Hausapotheke, Hygieneartikel und alternative Lichtquellen.
Eine Checkliste für die Notfallvorsorge und das richtige Handeln in Notsituationen hat das BBK zusammengestellt.
Bei einem großflächigen Stromausfall bleiben die Supermärkte und Tankstellen geschlossen. Auch Kühlschrank und Gefrierfach fallen aus und je nach regionalen Voraussetzungen kommt auch kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn. Hier hilft ein Lebensmittel- und Getränkevorrat, die Zeit zu überbrücken, bis die staatliche Hilfe anläuft.
Ein Lebensmittel- und Getränkevorrat ist etwas sehr Individuelles. Es gibt jedoch einige allgemeine Tipps, die bei der Zusammenstellung helfen können:
Verschiedene Fachämter der Stadt stehen in stetigem Austausch, um im Falle einer Krisensituation schnell helfen und informieren zu können. Dazu werden gerade unterschiedliche Szenarien und dazu passende Lösungsansätze erarbeitet. Damit kann im Fall einer Krise schnell auf die vorbereiteten Abläufe und Informationen zugegriffen werden.
Die Kommunikation wird im Krisenfall über diese Seite, die Social Media Kanäle der Stadt und Veröffentlichungen in der Presse geführt.
Zentrale: 0721 599-0
Gas: 0721 599-12
Strom: 0721 599-13
Wasser: 0721 599-1155
Fernwärme: 0721 599-14
Wer einen Kamin oder Ofen hat, sollte sich einen Vorrat an Brennmaterial anlegen. Hier gilt aber auch der Grundsatz der Solidarität.
Fachleute beraten gerne, ob die Installation einer alternativen Heizquelle möglich und sinnvoll ist.
Mit warmer Kleidung und Decken lässt sich die Heizung eine Zeitlang ersetzen. Möglichst einen Raum zum Aufenthalt wählen und Türen geschlossen halten, damit Wärme nicht entweichen kann.
Auf regelmäßiges Lüften achten! Eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in den Räumen ist wichtig.
Achtung: Bei Nutzung von gasbetriebenen Heizquellen unbedingt auf Sicherheitsvorkehrungen achten, wie zum Beispiel ob eine Sauerstoffmangel- und Zündsicherung bei dem Gerät vorliegen. Die Installation eines sogenannten CO-Warnmelders erhöht die Sicherheit. Stillgelegte Kamine und Öfen nicht selbst wieder in Betrieb nehmen, hier in jedem Fall an einen Fachbetrieb wenden.
Wenn das Licht ausfällt beziehungsweise kein Strom da ist, sollte man einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen (zum Beispiel eine Kurbeltaschenlampe oder auch Solar- und LED-Leuchten) sowie Ersatzleuchtmittel, Batterien, Streichhölzer oder Feuerzeuge und Kerzen im Haus haben.
Auf regelmäßiges Lüften achten! Besonders wenn Kerzen als alternative Lichtquelle genutzt werden, ist eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in den Räumen wichtig.
Wenn der Strom ausfällt, funktionieren auch Herd und Mikrowelle nicht mehr. Kleinere Mahlzeiten können aber auch auf einem Campingkocher oder Grill zubereitet werden.
Aber Vorsicht – nicht in der Wohnung oder im Haus grillen. Dabei besteht Erstickungsgefahr!