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Stadt ehrt Engagierte für den Erhalt der Neureuter Mundart

Einsatz in der „Alt-Neereder Schul“ verbindet soziales Engagement Heimatpflege und Kultur

Bürgermeister Dr. Albert Käuflein ehrt die 4 Personen für das ehrenamtliche Engagement  in der Alt-Neereder Schul Bürgermeister Dr. Albert Käuflein (Mitte) zeichnete die Brüder Roland und Martin Bruchmann sowie Karlheinz Grether und Simon Eisenlöffel für deren ehrenamtliches Engagement aus. © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Die Stadt hat Martin Bruchmann, Roland Bruchmann, Karlheinz Grether und Simon Eisenlöffel am 23. Oktober 2026 für ihren langjährigen Einsatz für die Neureuter Mundart und die „Alt-Neereder Schul“ geehrt. Mit ihrem Wirken tragen sie dazu bei, die „Neereder Mudderschbrooch“ als wertvollen Teil der örtlichen Geschichte und Identität zu bewahren und für kommende Generationen lebendig zu halten.

Die „Alt-Neereder Schul“ verbindet Tradition mit der Gegenwart. Mit eigenen Texten, Prosa, Lyrik und Geschichten im Neureuter Dialekt, mit Theateraufführungen, Musik und regelmäßigen Mundartabenden halten die Engagierten die Sprache und Lebensart Neureuts lebendig. Bürgermeister Dr. Albert Käuflein betont im Rahmen der Ehrungsveranstaltung im Rathaus: „Es geht um weit mehr als den Erhalt eines Dialekts: Die Mundart vermittelt Heimatgefühl, erzählt lokale Geschichte und stärkt die Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil.“

Das Engagement der vier Geehrten entfaltet zugleich eine wichtige soziale Wirkung. Ein wesentlicher Teil der Erlöse aus den Veranstaltungen kommt sozialen Zwecken und Einrichtungen in Neureut zugute, insbesondere dem Diakonieverein Neureut. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren konnten so etwa 150.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden.

Autoren, Regisseure und Darsteller

Die vier Geehrten bringen dabei unterschiedliche Fähigkeiten und Talente ein: Als Autoren, Regisseure und Darsteller gestalten sie das Programm der „Alt-Neereder Schul“ und prägen deren künstlerische Arbeit. Mit eigenen Texten und ausdrucksstarken Vorträgen bereichern sie die Mundartabende. Musikalisches Können am Klavier und langjähriger technischer Einsatz sorgen zudem dafür, dass Lesungen und Theateraufführungen gelingen und ihren besonderen Charakter entfalten.

Mit der Ehrung würdigt die Stadt Karlsruhe nicht nur den persönlichen Einsatz der vier Engagierten, sondern auch ihren Beitrag zur kulturellen Vielfalt, zur Pflege regionaler Traditionen und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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