Die Hebammensprechstunden soll es weiter geben, um Eltern möglichst niederschwellig in der herausfordernden Zeit mit einem Neugeborenen zu unterstützen. Dafür hat sich der Gemeinderat während der Haushaltsberatungen mit großer Mehrheit ausgesprochen.
Die Verwaltung hatte angesichts der notwendigen Einsparungen im kommenden Doppelhaushalt 2026/2027 vorgeschlagen, die Mittel für freiberufliche Hebammen in Familienzentren um 58.000 Euro zu reduzieren. Ein interfraktioneller Antrag der Fraktionen Grüne, KAL und Volt hatte mit seinem Ansinnen Erfolg, den Rotstift nur sehr moderat anzusetzen. 8.000 Euro sollen bei dem Angebot eingespart werden. "Wir können Menschen so an die Frühen Hilfen binden, die wir sonst nicht erreicht hätten", machte Grüne-Stadträtin Verena Anlauf die präventive Wirkung der Hebammensprechstunden deutlich. Dem pflichtete Stadträtin Anne Berghoff (Die Linke) bei: Ihre Fraktion sehe den Engpass, den es bei der Beratung und Versorgung durch Hebammen gebe, das Angebot sei daher "unbedingt notwendig".