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Jugend- und Drogenberatung

Die Jugend- und Drogenberatung ist ein Angebot der Stadt Karlsruhe und ein wichtiger Teil der Karlsruher Suchthilfe. Das Beratungsangebot richtet sich an Betroffene sowie deren Bezugspersonen. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym. Selbstverständlich unterliegen alle Mitarbeitenden der Schweigepflicht

Wer kann zu uns kommen?

Drogenberatung

Jugendberatung

bis 99 Jahre
illegale Drogen und Cannabis
14 bis 26 Jahre
bei Konflikten, akuten Krisen, persönlichen Problemen
bis 26 Jahre
auch Alkohol, Medikamente,
Nikotin, problematische Mediennutzung
 

Die Drogenberatungsstelle vermittelt Wissen über legale und illegale Drogen, andere Suchtmittel und Suchtformen. 
Sie erhalten Informationen über die Wirkungen von Substanzen, gesetzliche Regelungen, Missbrauch, Abhängigkeit, Beratungs- und Therapiemöglichkeiten.

Neben der Vermittlung von Informationen berät und unterstützt die Drogenberatungsstelle auch Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtgebiet Karlsruhe bei Problemen mit illegalen Drogen.

In der Jugendberatung erhalten junge Menschen Beratung und Hilfestellung bei Konflikten, akuten Krisen und persönlichen Problemen wie problematischer Mediennutzung, Ängsten, depressiver Verstimmung und selbstverletzendem Verhalten.

Auch Angehörige und Bezugspersonen können das Beratungsangebot in Anspruch nehmen und Unterstützung erhalten.
Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

In den Beratungsgesprächen geht es um die Klärung von Fragestellungen und um Hilfen.  Die Beratung ist kooperativ, die Mitarbeitenden suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungsmöglichkeiten. Bei Bedarf werden in die Beratung und Unterstützung auch andere Einrichtungen, Ämter und Fachleute mit einbezogen um alle Unterstützungen aufeinander abzustimmen.

Die Mitarbeitenden entwickeln mit Ihnen eine individuelle, bedarfsgerechte Hilfeleistung. Versorgungs- und Therapiebedarf werden über einen definierten Zeitraum geplant und vorbereitet.

Stationäre Entgiftung

Wir sind gerne behilflich, einen geeigneten stationären Entgiftungsplatz zu finden. Wir halten Adressen bereit und können bei Bedarf auch Kontakte herstellen.

Vermittlung in stationäre Therapie (Entwöhnungsbehandlung) 

Wenn der Entschluss zu einer stationären Entwöhnungsbehandlung gefallen ist, helfen wir bei der Auswahl der geeigneten Fachklinik für Suchterkrankungen, bei der Antragstellung und bei der Überbrückung der Wartezeiten, zum Beispiel durch vorbereitende Einzelgespräche.

Einrichtungsspezifisch gibt es unterschiedliche Therapiemodelle: 

  • Kurzzeittherapie 
  • Mittelzeittherapie 
  • Langzeittherapie 
  • Kombitherapie (erst vollstationär, dann Tagesklinik) 
  • Tagesklinische Behandlung 

Auch während des stationären Aufenthalts halten wir den Kontakt zu unseren Klientinnen und Klienten und zu den Behandelnden in der Klinik, um eine kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten.

Konsumreduktionsprogramm KISS

KISS (Kontrolle Im Selbstbestimmten Substanzkonsum) ist ein verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm, das dich individuell dabei unterstützt, deinen Konsum deinen Wünschen anzupassen. KISS könnte etwas für dich sein, wenn du regelmäßig legale und illegale Substanzen konsumierst, du dich mit deinem Konsum nicht mehr wohlfühlst aber du nicht ganz aufhören kannst oder willst.

KISS besteht aus zwölf strukturierten Einheiten, in denen du gemeinsam mit geschulten Beraterinnen und -beratern den kontrollierten Konsum anhand deiner Wünsche erarbeitest. Du entscheidest zu jedem Zeitpunkt selbst, welche Konsumveränderung und welches Tempo du dabei vornehmen möchtest.

Nach einem Kennenlernen und einer ausführlichen Erfassung deines Konsums starten die Einzelsitzungen, in denen folgende Themen behandelt werden:

  • Grundwissen Substanzen
  • Pro und Contra Veränderung
  • Bilanz ziehen
  • Konsumziele festlegen
  • Strategien zur Zielerreichung
  • Risikosituationen erkennen
  • Ausrutscher meistern
  • Freizeit genießen
  • Belastungen erkennen
  • Belastungen angehen
  • „Nein“-sagen lernen
  • Erfolge sichern

Neben den regelmäßigen Terminen mit den KISS-Beraterinnen und -beratern erhältst du außerdem ein persönliches Handbuch sowie Konsumtagebücher.

Melde dich gerne für ein unverbindliches Vorgespräch bei uns!

Ziel der ambulanten Nachsorge ist es, die Selbstständigkeit des abhängigen Menschen zu unterstützen und ihm die Teilhabe in sozialen und beruflichen Lebensbereichen zu ermöglichen.

Der Themenschwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Rückfällen. 

In Karlsruhe werden pro Jahr circa 480 opiatabhängige Menschen mit Ersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin versorgt. Die Substitutionsbehandlung stellt einen wichtigen Bestandteil des Hilfesystems dar, da sich durch medizinische und psychosoziale Maßnahmen die bisherige Lebenssituation der Betroffenen erheblich verbessert.
Wir unterstützen opiatabhängige Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Substitutionsplatz. Darüber hinaus bieten wir nicht nur in unserer Beratungsstelle, sondern auch direkt in Arztpraxen, in denen die Substitutionsbehandlung durchgeführt wird, Beratungsgespräche an.
Die psychosoziale Begleitung im Rahmen der Substitution erfolgt in Form von Beratung und Betreuung und orientiert sich individuell an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. 

Insbesondere zielt die Begleitung im Rahmen der Substitution darauf ab 

  • soziale, psychische und gesundheitliche Stabilität (wieder) zu erlangen 
  • die soziale Integration zu fördern und berufliche Perspektiven zu entwickeln 
  • eine Distanzierung zur Drogenszene zu schaffen und eine drogenfreie Lebensperspektive zu entwickeln (dies kann zum Beispiel durch die Vermittlung in eine stationäre Entwöhnungstherapie erfolgen)

Die Zielgruppe der externen Drogenberatung in der JVA Karlsruhe sind inhaftierte Konsumenten legaler und/oder illegaler Suchtmittel sowie von Spielsucht Betroffene.

Angebote:

  • Beratung und Therapievermittlung bei Abhängigkeitsproblemen
  • Einzelgespräche
  • Angehörigenberatung
  • Therapievorbereitungsgruppen

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die auf der traditionell chinesischen Heilkunde basiert. Ausgangspunkt ist das Prinzip, dass es im menschlichen Körper verschiedene Formen von Energie gibt, die sich miteinander im Gleichgewicht befinden. Wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, treten Beschwerden auf. 
Mit kleinen Nadeln, die an verschiedenen Stellen des Ohres angesetzt werden, wird der Energiestrom beeinflusst. Dadurch wird die gestörte Balance wiederhergestellt und die Beschwerden werden gelindert beziehungsweise verschwinden. 
Akupunktur allein stellt kein Wunderheilmittel dar, ist aber eine sinnvolle Ergänzung anderer Hilfen auf dem Weg aus der Sucht. 
Nach NADA-Protokoll werden an beiden Ohren jeweils an fünf Akupunkturpunkten Nadeln gesetzt. 
Die Behandlung dauert circa 35 bis 45 Minuten, das heißt die Nadeln verbleiben diese Zeit im Ohr. Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Zustimmung durch unsere qualifizierten Mitarbeitenden im Gruppensetting. 

Die MO/VE Gruppe ist ein sechswöchiges Angebot, das Menschen unterstützt abstinent zu leben, ihre langfristige Abstinenz zu sichern oder eine Veränderung in ihrem Konsumverhalten zu erreichen.

Die Gruppe bietet Unterstützung um Rückfällen vorzubeugen, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln und die eigene Motivation und Veränderungsbereitschaft zu stärken.

 

Gruppeninhalt und Ablauf:

Die Gruppe besteht aus sechs wöchentlichen Abenden, die jeweils von 17:30 bis 19 Uhr stattfinden. Es handelt sich um eine offene Gruppe, neue Teilnehmende können jederzeit einsteigen. Themen, die von den Gruppenteilnehmenden eingebracht werden, haben Vorrang, um eine bedarfsorientierte und individuelle Unterstützung zu gewährleisten.

Jeder Abend widmet sich einem spezifischen Thema zur Rückfallprävention und Veränderung.

 

Zielgruppe:

  • Menschen, die ihren Konsum verändern möchten
  • Menschen, die in ihrer Abstinenz gestärkt und unterstützt werden möchten

 

Voraussetzungen:

Abstinenz am Tag der Gruppe als Teilnahmebedingung.

 

Die Drogenberatungsstelle bietet in Zusammenarbeit mit dem Präventionsbüro SUCHT verschiedene Angebote im Bereich Suchtprävention an. 

Präsenz Sekretariat

Montag/Dienstag/Mittwoch/Freitag
9 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag
13 bis 17 Uhr

In den genannten Zeiten sind wir erreichbar. Termine nach Vereinbarung.

Erstkontaktsprechstunde

Dienstag
13 bis 14 Uhr

Donnerstag
16 bis 18 Uhr

Sie haben auch die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schreiben:

Darüber hinaus beraten wir auch online über die Plattform DigiSucht

Logo: Digisucht – suchtberatung.digital

Kontakt

Sozial- und Jugendbehörde

Fachbereich Beratung und Prävention/Jugend- und Drogenberatungsstelle

Kaiserstraße 64
76133 Karlsruhe

Für Bürger*innen aus Durlach und Umgebung:

Kontakt

Stadtamt Durlach

Jugend und Soziales Durlach

Einzugsbereich: Durlach, Aue, Bergwald, Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Palmbach, Stupferich, Thomashof und Wolfartsweier

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