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Herausragendes Engagement

Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik für zwei Karlsruher Persönlichkeiten

Brücken gebaut: Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Solange Rosenberg bei der Ehrung. Brücken gebaut: Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Solange Rosenberg bei der Ehrung. © Staatsministerium, Regenscheit

Mit gleich zwei geehrten Persönlichkeiten glänzte Karlsruhe Ende letzten Jahres beim „Tag des Ehrenamts“ in Stuttgart, als Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik an 16 Bürgerinnen und Bürgern des Landes überreichte. Aus der Fächerstadt nahmen Solange Rosenberg und Kurt Kramer diese bundesweit vergangenes Jahr nur 1.072-mal verliehene Auszeichnung entgegen.

Solange Rosenberg engagierte sich über 25 Jahre in der jüdischen Kultusgemeinde, davon mehr als ein Jahrzehnt als Vorsitzende. Die Tochter eines Holocaust-Überlebenden „baut seit vielen Jahren Brücken zwischen den Menschen“, so das Staatsministerium in seiner Würdigung. Es sei ihr „ein großes Anliegen, Werte wie Toleranz, Respekt und Verständnis zu vermitteln, insbesondere auch der jungen Generation“.

 

Besondere Auszeichnung für den Glockenexperten Kurt Kramer.

Dr. h.c. Kurt Kramer gilt als „einer der weltweit renommiertesten Experten auf dem Gebiet des Glockenwesens“. Er engagiert sich seit sich seit vielen Jahrzehnten für die Förderung der Glockenkultur und deren wissenschaftliche Erforschung. Kramers zahlreiche Publikationen gelten als Standardwerke des Glockenwesens. Außerdem ist er in Vogelschutz und Erwachsenenbildung aktiv.

Ebenso wie die anderen Geehrten hätten Rosenberg und Kramer „Großes für unser Gemeinwesen und Ihre Mitmenschen geleistet“, betonte der Ministerpräsident. „Und deshalb ist es mir wichtig, dass gesehen wird, was Sie leisten und vor allem, Ihre Leistungen zu würdigen“. Kretschmann fügte hinzu, dass unsere Gesellschaft ­ohne das ­Ehrenamt „so viel dunkler und kälter wäre.“  -red- / -eck-

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 4 am 23. Januar 2026. Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar.

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