Mit gleich zwei geehrten Persönlichkeiten glänzte Karlsruhe Ende letzten Jahres beim „Tag des Ehrenamts“ in Stuttgart, als Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik an 16 Bürgerinnen und Bürgern des Landes überreichte. Aus der Fächerstadt nahmen Solange Rosenberg und Kurt Kramer diese bundesweit vergangenes Jahr nur 1.072-mal verliehene Auszeichnung entgegen.
Solange Rosenberg engagierte sich über 25 Jahre in der jüdischen Kultusgemeinde, davon mehr als ein Jahrzehnt als Vorsitzende. Die Tochter eines Holocaust-Überlebenden „baut seit vielen Jahren Brücken zwischen den Menschen“, so das Staatsministerium in seiner Würdigung. Es sei ihr „ein großes Anliegen, Werte wie Toleranz, Respekt und Verständnis zu vermitteln, insbesondere auch der jungen Generation“.