Was bleibt nach acht Jahren Amtszeit? Diese Frage stellte sich Bürgermeister Daniel Fluhrer, der die Stadtverwaltung zum 30. September verlässt. Während Ruhm und Ehre schnell vergingen, bleibe dagegen die Erinnerung an wertvolle Begegnungen lebendig. Auf den Punkt gebracht habe dies der Religionsphilosoph Martin Buber mit dem Satz "Alles wirkliche Leben ist Begegnung", sagte Fluhrer bei seiner Verabschiedung im Bürgersaal. Dort gab es Gelegenheit, auf viele Kontakte zurückzublicken, denn zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten des scheidenden Baudezernenten folgten der Einladung.
Amt mit vielen Facetten
"Viele spannende Begegnungen in der Stadtgesellschaft zeigen, wie viele Facetten das Amt hat", so Fluhrer. Ob Bundespräsident oder Weltklasse-Architekten wie Ole Scheeren, ob Hausmeister oder Bürgermeister-Fahrbereitschaft – es habe viele gute Gespräche gegeben. So berichtete Fluhrer von Diskussionen mit Mitgliedern der Bürgervereine, bei denen "Planungen mit dem Stift in der Hand über den Haufen geworfen wurden", ebenso wie von geselligen "Nachsitzungen" im Anschluss an gemeinderätliche Gremien oder dem Gastauftritt eines Bundeswehr-Generals bei einer Führungskräfte-Klausur.
Für all diese Begegnungen und viele weitere zeigte er sich zutiefst dankbar und bedankte sich für die große Wertschätzung, welche ihm die zahlreichen Gäste durch ihren Besuch erwiesen. Weil der scheidende Bürgermeister – aus zeitlichen Gründen wie auch im Interesse seiner Gesundheit – nicht mit allen einen Abschiedskaffee trinken könne, hatte sein Team um Referentin Cornelia Orthmann die guten Wünsche der Weggefährten in Schriftform gesammelt und ihm einen gut gefüllten Karton zum Abschied überreicht.