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Anlässlich des jährlichen Internationalen Tag des Ehrenamts, 6. Dezember, ehrte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein am 7. Dezember 2023 herausragend Engagierte. Gemeinsam haben sie 1445 Jahre freiwilligen und ehrenamtlichen Aktivitäten gewidmet – durchschnittlich beachtliche 21 Jahre.
Ein Leben voller Engagement ist etwas ganz Besonderes. Wer schon in jungen Jahren aktiv geworden ist, sich über Jahrzehnte ehrenamtlich oder freiwillig engagiert hat, kann auf unzählige Höhen und Tiefen, wunderbare Erlebnisse, schöne Begegnungen und überraschende Momente zurückblicken. Es gab viele Anlässe zu feiern. Krisen mussten gemeistert, Konflikte ausgetragen werden. Vielleicht stand auch der Gedanke im Raum, alles aufzugeben – und immer hat die Verbundenheit mit der Gemeinschaft gesiegt.
Sie unterstützen Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren mit individuellen Angeboten. Als Vorstandsmitglieder, Organisatorinnen und Organisatoren von Events, Helferinnen und Helfer für Menschen in schwierigen Lebenslagen, als Übungsleiterinnen und Übungsleiter bringen sie unschätzbare Fähigkeiten und Kenntnisse ein. Gemeinsam haben sie 1445 Jahre freiwilligen und ehrenamtlichen Aktivitäten gewidmet - durchschnittlich beachtliche 21 Jahre.
Im Notfall kann schnelle Hilfe lebensentscheidend sein. Die Rettungsdienste stehen Tag und Nacht bereit, um Hilfe zu leisten. Unglückliche Ereignisse können Existenzen vernichten, so dass nur das Leben auf der Straße bleibt. Am Ende des Lebens Abschied zu nehmen, ist nicht leicht. Menschen in Not können auf die ehrenamtliche Hilfe der Rettungsdienste, Wohlfahrt und Kirchen zählen. Sie begleiten, damit niemand seinen schweren Weg alleine gehen muss.
Die Selbsthilfe ist eine wichtige Säule im Gesundheitswesen. Chronisch kranke und behinderte Menschen schließen sich zusammen, unterstützen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung für ihre eigene Lebenssituation. Sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache und geben ihr Wissen durch Vorträge, Beratung und Veröffentlichungen an die Öffentlichkeit weiter. Sie helfen sich und anderen bei körperlichen und seelischen Leiden und Schicksalsschlägen.
Sie bringen Menschen zusammen. Sie sind der Motor für die individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Sie entführen uns in andere Welten, lassen uns träumen, rütteln aber auch auf. Sie bieten Entspannung und Trost, bringen uns zum Lachen und berühren uns. Wer einen Chor leitet, in einem Musikverein dirigiert, Ausstellungen kuratiert oder in einer Fastnachtsverein die fünfte Jahreszeit einläutet, entfesselt einen Kosmos der Phantasie. Viele Kräfte werden gebraucht, die sich um die Planung, Organisation und Umsetzung kümmern, um dem Publikum schöne Stunden zu bereiten.
Ehrenamtliche Organisationstalente kreieren Stadtteilfeste, Flohmärkte und Basare. In Stadtteilzeitungen informieren die Bürgervereine über Ereignisse, die nicht in der Tagespresse stehen. Gut erhaltene Kleidung, Haushaltswaren und Ähnliches werden gesammelt und verkauft. Der Erlös kommt einem guten Zweck zu gute. Private und unternehmerische Initiativen helfen aus persönlicher Überzeugung und setzen individuelle Akzente. Sie machen auf Menschen in besonderen Lebenslagen aufmerksam und unterstützen mit Geld- und Sachspenden die Jugendarbeit in Vereinen oder soziale Organisationen.
Kinder sind unsere Zukunft. Eine gute Bildung und Ausbildung sind die Grundlage für ein gesichertes und selbständiges Leben. Kindern aus armen Familien fehlt es oft am Nötigsten: Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten, Lernmaterialien und vieles mehr. Durch Lesen und Vorlesen nehmen Kinder Neues auf und erweitern ihren Wortschatz. Bibliotheken leisten dazu einen wertvollen Beitrag. Spenden helfen in finanziellen Notlagen. Der Kinderhospiz unterstützt schwer kranke Kinder und ihre Eltern. Pensionierte Polizistinnen und Polizisten bringen ihre Erfahrungen ein, um Kriminalitätsopfern zu helfen. Bewegungs- und Begegnungsprojekte verbessern die Lebensqualität älterer Menschen und tragen zu ihrer Gesundheit bei.
Im Sport engagieren sich bundesweit fast zwei Millionen Menschen. Sie leisten Kinder- und Jugendarbeit, organisieren Wettkämpfe, Feste und vieles mehr. Der Umweltschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Geräte leihen statt kaufen schont Ressourcen. Eine Bürgerstiftung macht es möglich. Bei ökologischen Bildungsangeboten erleben Kinder und Jugendliche die Natur erleben und lernen, mit Pflanzen und Tieren sorgsam umzugehen. Wasser ist unser kostbarstes Lebensmittel, das achtsam verwendet und geschützt werden muss. Kleingärten sind „grüne Lungen“ in Ballungsräumen und Orte der Erholung und Geselligkeit.
Geehrt werden Bürgerinnen und Bürger, die
herausragend freiwillig oder ehrenamtlich tätig sind.
Geehrt werden gesellschaftlich engagierte Unternehmen, die
freiwillig tätig sind.
Das Engagement muss in Karlsruhe stattfinden oder von Karlsruhe ausgehen.
Jede Person kann Vorschläge einreichen. Bitte geben Sie dabei folgendes an:
Bis zum 20. September 2023 konnten Vorschläge eingereicht werden.
Über die Vorschläge entscheidet das Amt für Stadtentwicklung, Büro für Mitwirkung und Engagement.
Zur Ehrungsveranstaltung am 7. Dezember 2023 werden die Vorschlagende und die zu Ehrenden mit Begleitpersonen schriftlich eingeladen.
Nach §16 (I) LDSG dürfen personenbezogene Daten zum Zwecke einer Ehrung durch eine öffentliche Stelle (zum Beispiel Ämter der Kommunen) verarbeitet werden. Bei den vorgeschlagenen Personen muss deshalb kein Einverständnis eingeholt werden. Die Daten werden an keine andere Stelle weitergegeben.
Datenschutzinformation zum Download 73 KB (PDF)
Amt für Stadtentwicklung
Büro für Beteiligung und Engagement