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Die Stadt Karlsruhe setzt sich für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität ein und zählt bundesweit zu den führenden Städten mit besonderem Engagement für den Radverkehr. Bereits 2011 wurde Karlsruhe erstmals vom Land Baden-Württemberg als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet und auch beim ADFC Fahrradklima-Test belegt die Stadt Karlsruhe seit 2012 in ihrer Kategorie einen Platz „auf dem Siegertreppchen“.
An der Kreuzung Ettlinger Straße und Augartenstraße wurde vor wenigen Wochen ein „Indirekter Linksabbieger“ für den Radverkehr eingerichtet. Radfahrende können dort ohne Konflikt, von Süden kommend nach Westen, in Richtung Tiergartenbrücke abbiegen.
Wie funktioniert so ein indirekter Linksabbieger eigentlich?
Warum indirekt abbiegen?
Durch dieses zweigeteilte, indirekte Abbiegen können Konflikte vermieden werden, wie sie beim direkten Linksabbiegen oft der Fall sind. Beispielweise wenn zwei Geradeausfahrstreifen gekreuzt werden müssen.
Zudem kann dem Radverkehr das Linksabbiegen dort ermöglicht werden, wo es - wie an der Ettlinger Straße/Augartenstraße - keinen Linksabbiegefahrstreifen gibt.
In der westlichen Innenstadt wurden in den letzten Wochen neue Fahrradständer aufgestellt und zum Teil ältere Modelle ersetzt.
Neue hochwertige Fahrradständer in der westlichen Innenstadt.
So wurden an vier Standorten knapp 60 neue und hochwertige Anlehnbügel für Fahrräder aufgestellt.
In der Waldstraße (Ludwigsplatz), Bürgerstraße, Ritterstraße (südlich Kaiserstraße) und im Passagehof stehen insgesamt fast 70 zusätzliche Abstellmöglichkeiten zur Verfügung.
Die Fahrradständer wurden über Mittel des Förderprojektes City-Transformation finanziert. Dessen Ziel ist es, Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Stärkung der innerstädtischen Quartiere zu entwickeln und umzusetzen.
Die südliche Herrenalber Straße in Rüppurr, zwischen der Battstraße und der Anschlussstelle zur A5, wurde in den vergangenen Wochen umfangreich saniert und umgestaltet.
Die Fahrbahndecke war in einem sehr schlechten Zustand und wurde deshalb auf einer Länge von etwa 500 Metern in beiden Fahrtrichtungen komplett saniert. Zudem wurde der zu schmale Geh- und Radweg auf der Westseite – in Fahrtrichtung Ettlingen – ausgebaut.
Der Umbau des Radweges basiert auf einem im Jahr 2022 von Stadt und Land durchgeführten Verkehrsversuch. Die Ergebnisse waren positiv und mündeten nun in eine dauerhafte Maßnahme.
Neben einem breiteren Geh- und Radweg schafft der Umbau zudem Platz für einen zukünftigen Ausbau der Haltestelle Battstraße, sowie eine neue Bus-Bucht. Diese ist für Schienenersatzverkehre vorgesehen und ermöglicht einen direkten Umstieg zwischen Stadtbahn und Bus. Der Bereich zwischen Straße und Weg ist als Grünfläche konzipiert und wird in den kommenden Monaten anwachsen.
Die Gesamtmaßnahme wurde in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Regierungspräsidium Karlsruhe geplant und durch das Regierungspräsidium umgesetzt.
Die für den Umbau notwendigen Sperrungen konnten auch genutzt werden, um die Fußgängerbrücke über die Herrenalber Straße zu sanieren.
Die südliche Badener Straße / B3 nahe der Kreuzung am Zündhütle wurde in den letzten Wochen saniert und zum Teil umgestaltet:
In der Badener Straße verläuft die Radverbindung zwischen Wolfartsweier und Durlach sowie der Badische Weinradweg (Landesradfernweg).
Auch weiter nördlich an der Kreuzung mit der Max-Liebermann-Straße wurde eine zusätzliche Querungshilfe mit Bordsteinabsenkungen für den Fuß- und Radverkehr eingerichtet.
Die Maßnahme wurde von der Stadt Karlsruhe für das Regierungspräsidium Karlsruhe umgesetzt. Anpassungen bei der Radwegweisung und der verkehrsrechtlichen Beschilderung erfolgen noch.
Der Planungsausschuss des Karlsruher Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 3. Juli 2025 zugestimmt, dass an der Kreuzung der Sophien- und Lessingstraße dauerhaft eine Diagonalsperre, ein sogenannter „Modaler Filter“ eingebaut wird.
Der „Modale Filter“ wurde am 11. August 2025 umgesetzt.
Mit den Förderprogrammen will die Stadt Karlsruhe den Einsatz von Lastenrädern fördern. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Klimawandel, der angestrebten Verkehrswende und dem Ziel, die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten.
Für die Jahre 2026 und 2027 sind keine Lastenradförderprogramme der Stadt Karlsruhe geplant.
In einem neuen BYPAD-Verfahren (Bicycle Policy Audit) hat die Stadt Karlsruhe ihr bisheriges 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs aus dem Jahre 2005 weiterentwickelt und um die Aspekte des Fußverkehrs ergänzt.
Hier finden Sie einen Überblick über die Maßnahmen der Stadt Karlsruhe zur Förderung des Radverkehrs sowie Informationen zu folgenden Themen:
Das Karlsruher Radverkehrsnetz mit den Cityrouten Nord und Süd sowie der Cityroute Durlach.
Informationen zum RadNETZ Baden-Württemberg, zum Winterdienst auf den Radwegen in Karlsruhe und zu den geplanten Radschnellverbindungen rund um Karlsruhe.
Sicherheitshinweise und die wichtigsten Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung für Fahrradfahrende im Überblick.
Die Stadt Karlsruhe fördert den Radverkehr und bietet in der Innenstadt eine Vielzahl an Möglichkeiten Fahrräder abzustellen.
Neben offenen Fahrradabstellanlagen sind an einigen Orten auch überdachte Stellplätze und eine Fahrradstation verfügbar.
In Karlsruhe gibt es mehrere Bike-Sharing Angebote.
Das flächendeckend nutzbare KVV.nextbike sowie das kostenfreie Lastenrad-Leihsystem Lastenkarle sind an mehreren Stationen im Stadtgebiet vertreten.
In Stadtbahnen, Straßenbahnen, Zügen und großen Bussen werden Fahrräder in geringem Umfang mitgenommen, soweit Platz vorhanden ist.
Eine grüne Runde um die Stadt, familienfreundlich, barrierefrei und erlebnisreich.
Die NaturRADtour verbindet auf bis zu 48 Kilometern fünf Naturräume:
Die Rheinebene, den Hardtwald und die Kinzig-Murg-Rinne im Stadtgebiet sowie den Kraichgau und den Nördlichen Schwarzwald im Landkreis.
Dazu kommen sieben Schutzgebiete entlang der Strecke.
Stadtplanungsamt
Mobilität und Verkehr