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Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, wurde bei der Marylandschule ein Blindgänger freigelegt. Dieser Verdachtspunkt wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) Baden-Württemberg bestätigt. Informationen finden Sie auf dieser Seite.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittwoch, 10. Dezember den nahe der Marylandschule freigelegten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Zuvor war das betroffene Sperrgebiet evakuiert worden. Betroffen waren neben der Marylandschule unter anderem auch die Duale Hochschule sowie 15 Mehrfamilienhäuser. Insgesamt mussten rund 150 Menschen evakuiert werden. In der nahegelegenen Anlaufstelle im NCO-Club fanden sich rund 25 Betroffene zwischenzeitlich ein.
Wie die VBK mitteilt, ist die Störung auf der Linie 1 im Bereich Duale Hochschule (Erzbergerstraße) beendet. Die Tram-Line 1 verkehrt wieder auf ihrem regulären Fahrweg. Es könne aber weiterhin zu Verspätungen und Fahrtausfällen kommen.
Die Bombe ist erfolgreich entschärft. Die Evakuierung wird aufgehoben.
Die Evakuierung ist erfolgreich abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnt nun mit der Entschärfung.
Die Evakuierung steht kurz vor dem Abschluss. Die letzte Bahn der Tramlinie 1 wird noch abgewartet, bevor der komplette Bereich gesperrt wird. Davon betroffen ist bis zum Abschluss der Entschärfung auch die Erzbergerstraße.
Die Evakuierung verläuft derzeit planmäßig. Für davon betroffene Menschen ist eine Anlaufstelle im NCO-Club, Delawarestraße 21, eingerichtet. Nach derzeitigem Stand soll mit den Arbeiten zur Entschärfung gegen 16 Uhr begonnen werden.
Wie die VBK mitteilt, muss die Straßenbahn-Linie 1 ab 16 Uhr umgeleitet werden. Die Linie 1 kann den Bereich der Haltestelle Duale Hochschule (Erzbergerstraße) zwischen Karlsruhe Mühlburger Tor Grashofstraße und Neureut-Heide in beiden Richtungen bis auf weiteres nicht passieren. Die Linie 1 wird deshalb ab dem Mühlburger Tor über Yorckstraße und Städtisches Klinikum zum Haus Bethlehem umgeleitet.
Verdacht auf Blindgänger bestätigt / Entschärfung heute
Der Verdacht auf einen Blindgänger an der Marylandschule hat sich bestätigt. Es handelt sich dabei um eine 50-Kilogramm-Bombe. Der betroffene Bereich wird aktuell evakuiert. Um die betroffenen Häuser zu benachrichtigen, geht die Polizei derzeit von Haus zu Haus. Die Entschärfung ist für heute Nachmittag nach Abschluss der Evakuierung geplant.
Fund einer Weltkriegsbombe in der Nordstadt wird untersucht / Gefahrenbereich von 50 Metern um Fundort
Nahe der Marylandschule in der Karlsruher Nordstadt besteht der Verdacht auf den Fund eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Gefahrenbereich wurde zunächst auf einen Radius von 50 Metern um den Fundort festgelegt. Betroffen ist derzeit ausschließlich das Schulgebäude. Die Turnhalle sowie der angrenzende Kindergarten liegen nach aktuellem Informationsstand außerhalb des Gefahrenbereichs.
Fachleute des Kampfmittelräumdienstes sind bereits auf dem Weg zum Fundort, um eine Sondierung vorzunehmen.
Sollte sich nach der Überprüfung und Freilegung bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine abgeworfene, aber nicht detonierte Bombe handelt, wird im Anschluss über das weitere Vorgehen zur Entschärfung entschieden. Die Stadt Karlsruhe wird darüber gesondert informieren. Auch im Fall, dass sich der Verdacht nicht bestätigt oder der Bombentyp eine Entschärfung ohne Evakuierung erlaubt, erfolgt eine entsprechende Information dieser Seite sowie über die Social-Media-Kanäle der Stadt Karlsruhe.