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Medizinisches Hilfspaket für Kinder in der Ukraine

Städtisches Klinikum und Stadt Karlsruhe unterstützen das Kinderkrankenhaus in Czernowitz

Hilfe für Czernowitz: Bürgermeisterin Bettina Lisbach, Markus Heming, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums (Mitte) und  Apothekendirektor Dr. Christian Degenhardt vor Paletten mit  medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten für das Kinderkrankenhaus in Czernowitz. Hilfe für Czernowitz: Bürgermeisterin Bettina Lisbach, Markus Heming, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums (Mitte) und Apothekendirektor Dr. Christian Degenhardt vor Paletten mit medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten für das Kinderkrankenhaus in Czernowitz. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Angesichts des Kriegs in der Ukraine und dem damit verbundenen Leid für die Bevölkerung hat das Städtische Klinikum Karlsruhe gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe Medikamente und Operationsmaterial an das Kinderkrankenhaus in Czernowitz geschickt.

Die Stadt liegt im westlichen Teil der Ukraine und ist bislang nicht Ziel des russischen Angriffs geworden. Seit Beginn des Krieges im Februar suchten teilweise bis zu 100.000 Menschen, insbesondere aus den umkämpften Gebieten im Osten, Schutz in der Stadt. Darunter auch viele Kinder, die zur Behandlung in das überregional bekannte Kinderkrankenhaus gebracht werden. "Czernowitz gehört momentan zu den vergleichsweise sicheren Städten in der Ukraine und hat sehr viele vom Krieg betroffene Menschen aufgenommen. Gerade deshalb sind die Behörden vor Ort auf Spenden und Hilfsmittel angewiesen und wir freuen uns, das dortige Kinderkrankenhaus auf diese Weise unterstützen zu können", sagte Bürgermeisterin Bettina Lisbach bei der Verladung der Spenden.

Sachspenden im Wert von rund 12.500 Euro

Das Klinikum stellt Sachspenden im Wert von rund 12.500 Euro zur Verfügung. Dazu gehören dringend benötigte Medikamente wie Antibiotika und OP-Instrumente, unter anderem chirurgische Pinzetten und Arterienklemmen. "Mein besonderer Dank gilt dem Direktor der Kinderchirurgischen Klinik Prof. Dr. Peter Schmittenbecher, der die Zusammenstellung der medizinischen Hilfsmittel unterstützt hat sowie unserem Apothekendirektor Dr. Christian Degenhardt für die Bereitstellung der Medikamente", betonte Markus Heming, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums.

Die Stadt Karlsruhe hatte den direkten Kontakt zum Kinderkrankenhaus Czernowitz in Vermittlung ihrer rumänischen Partnerstadt Temeswar aufgebaut. "Wir möchten weiterhin unterstützen und so versuchen das Leid zumindest ein wenig einzudämmen. Das Netzwerk der Partnerstädte bringt uns hier den Vorteil, unbürokratisch und schnell handeln zu können. Für den sicheren Transport sorgt einmal mehr die Rosinen-Initiative der Eheleute Olga und Wladimir Skripnik, deren "Rosinenbrummis" in Unterstützung der "Ukrainer in Karlsruhe e. V." regelmäßig humanitäre Hilfsgüter auf den Weg bringen.

Spenden für weitere Hilfslieferungen in die Ukraine können unter dem Stichwort "Karlsruhe hilft" auf das Spendenkonto der Stadt Karlsruhe einbezahlt werden: IBAN DE10 6605 0101 0108 0777 77, BIC KARSDE66XXX (Sparkasse Karlsruhe).

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