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Karlsruhe will als Fairtrade-Stadt punkten

Jetzt abstimmen für Publikumspreis "Kommune bewegt Welt"

Fairtrade Wettweberb "Als zertifizierte Fairtrade-Stadt hat Karlsruhe eine besondere Verantwortung für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Entwicklung", findet Bürgermeisterin Bettina Lisbach. © Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz

Karlsruhe hat in diesem Jahr beim Wettbewerb "Kommune bewegt Welt" der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) gleich in zwei Kategorien Chancen auf einen Gewinn. Die Stadt bewirbt sich zunächst mit dem Projekt "Faire Wochen" um einen Preis in der Kategorie "Große Kommune". Zusätzlich wetteifert Karlsruhe in diesem Jahr mit anderen Städten um den Publikumspreis, über den erstmals die Öffentlichkeit entscheidet. Bürgerinnen und Bürger können ihre Stimme online noch bis zum 19. August für Karlsruhe abgeben.

Die Fairen Wochen finden jedes Jahr im Herbst statt und werden in Kooperation mit dem Weltladen umgesetzt. Zahlreiche bürgerschaftliche Eine-Welt-Gruppen gestalten dabei gemeinsam das Programm. Um den Publikumspreis bewirbt sich Karlsruhe mit Bildungsangeboten an den Karlsruher Schulen - dazu zählen Unterrichtseinheiten, Ausstellungen und Materialien zum Ausleihen. Die Angebote werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt. "Als zertifizierte Fairtrade-Stadt hat Karlsruhe eine besondere Verantwortung für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Entwicklung", begrüßt Bürgermeisterin Bettina Lisbach die Teilnahme am Wettbewerb. Nur gemeinsam könne man eine zukunftsfähige (Stadt-)Gesellschaft fördern, "daher freue ich mich, dass sich in Karlsruhe so viele Aktive engagieren."

Preisgelder winken: 20.000 und 3.000 Euro

Die Kategorie "Große Kommune" ist mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro dotiert, der Publikumspreis liegt bei 3.000 Euro. Im Fall eines Gewinnes möchte Karlsruhe das Preisgeld hauptsächlich für Bildungsarbeit an Karlsruher Schulen einsetzen, denn die Nachfrage nach Unterrichtseinheiten oder Unterstützung auf dem Weg zu einer Fairtrade-School ist groß. Ob Karlsruhe gewonnen hat, zeigt sich am 15. September bei der Preisverleihung.

Der Wettbewerb "Kommune bewegt Welt", durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), findet seit 2014 alle zwei Jahre statt. Ziel des Wettbewerbes ist es, die vielseitigen kommunalen Aktivitäten im Bereich Eine Welt sichtbar zu machen und die Kommunen bei ihren Kooperationsprojekten mit zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern zu unterstützen.

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