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Bewerben fürs "Flotte Gewerbe"

Förderprogramm will den Wirtschaftsverkehr in Karlsruhe aufs Lastenrad bringen

Rauf aufs Rad: BM Käuflein mit (v. l.) Joachim Walter (Handwerks-kammer), Arne Rudolph (IHK), An-dreas Reifsteck (Kreishandwerker-schaft), Daniel Houtmann (Cramer) und Michael Doll (Rhode) Rauf aufs Rad: BM Käuflein mit (v. l.) Joachim Walter (Handwerks-kammer), Arne Rudolph (IHK), An-dreas Reifsteck (Kreishandwerker-schaft), Daniel Houtmann (Cramer) und Michael Doll (Rhode) © Stadt Karlsruhe

Mit dem Lastenrad eilige Arzneimittel ausliefern oder mitten in der Innenstadt die eigene Baustelle ansteuern – das könnte die Zukunft vieler (Handwerks-)Betriebe sein. Für die Jahre 2022 und 2023 stehen jeweils 75.000 Euro Förderung bereit, die Unternehmen zur Anschaffung von E-Lastenrädern und E-Lastenanhängern aus dem Topf der Stadt Karlsruhe abrufen können. Dies hat der Gemeinderat mit dem Förderprogramm "Flottes Gewerbe" für Lastenräder im Wirtschaftsverkehr sichergestellt. "Wir denken dabei auch an Schornsteinfeger, Reinigungsfirmen oder Gartenbaubetriebe", erläuterte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein bei einem Pressegespräch im Alten Schlachthof. Beim Aktionstag mit Test-Parcours berichteten dort Ende Juni auch zwei "Test-Pioniere" vom Probelauf mit E-Lastenrädern im eigenen Unternehmen: Während die Karlsruher Rhode-Apotheken den Test sehr positiv abgeschlossen haben, gab es beim Malerbetrieb Cramer auch aufgrund technischer Pannen eine gemischte Bilanz. "Wirklich perfekt war das Rad aber für unsere Baustellen in der City", betonte Mitarbeiter Daniel Houtmann. "Genau deshalb ist eine gute Beratung im Vorfeld enorm wichtig", resümierte Käuflein. Diese gibt es händlerunabhängig. Wen die Idee des E-Lastenrads fürs Gewerbe überzeugt hat, der kann sich ab 15. September und bis 15. Oktober unter www.karlsruhe.de/flottes_gewerbe um die Förderung bewerben. Sie beträgt 25 Prozent des Neupreises bis zu einer Höhe von 2.500 Euro. Sollten mehr Mittel beantragt werden, als bei der Stadt vorhanden sind, wird eine Jury aus Kreishandwerkerschaft, Handwerkskammer, IHK, Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt über die Vergabe entscheiden – es gilt also kein "Windhundprinzip". -bea-

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