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Karlsruhe: Willkommen

Die Kunst verbindet Historie und Moderne

Ob Badisches Landes­mu­seum oder Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie, ob Badisches Staats­thea­ter, Staatliche Kunsthalle, Städti­sche Galerie oder Tollhaus: Die Auswahl an bemer­kens­wer­ten Ausstel­lun­gen, Auffüh­run­gen und Kultu­r­an­ge­bo­ten in Karlsruhe ist groß und überzeugt nicht nur Besucher aus der Region.

Karlsruhes Kunstwege nehmen Gäste mit auf eine Kultur­reise vom Gestern ins Heute mit Sofort­an­schluss ans Morgen. Per Straßen­bah­nen sind die großen und kleinen Kunst­häu­ser im Zehn-Minuten-Takt bequem zu erreichen: Einsteigen und Platz nehmen zu einer bunten, flimmern­den und klingenden Kunstreise auf der Fächer­stadt-Achse, die Historie und Zukunft mitein­an­der verbindet.

Im Badischen Landes­mu­seum zeugen gesammelte Schätze von abend­län­di­scher Kunst­ge­schichte aus 5.000 Jahren. Sonderaus­stel­lun­gen, Museums­feste und Kunst­ver­mitt­lung mit origi­nel­len museumspäd­ago­gi­schen Angeboten haben Badens großes kultur­ge­schicht­li­ches Museum im reprä­sen­ta­ti­ven Schloss zu einem Besucher­ma­gne­ten werden lassen.

Einen weiten Blick über Karlsruhe und seinen Fächer­grund­riss bietet der Schlos­sturm. Vor der Silhouette der Schwarz­wald­aus­läu­fer treffen die Fächer­ra­dia­len auf ein Pendant zur musealen Schloss­herr­lich­keit: das Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie (ZKM). Hinter den sanierten Fassaden eines der imposan­tes­ten denkmal­ge­schütz­ten Indus­trie­bau­ten Westeu­ro­pas stellt sich Karlsruhe Heraus­for­de­run­gen künftiger Kommu­ni­ka­ti­ons- und aktueller Kunst­tech­no­lo­gien und gilt als ein Aktiv­pos­ten in der Ausein­an­der­set­zung mit dem Medien­zeit­al­ter.

Inter­ak­tive Kunst­ga­le­rie
Museums­gäste spielen und gestalten mit. Zum Beispiel in der "Inter­ak­ti­ven Kunst­ga­le­rie", in der erst die Handbe­we­gung des Menschen immer neue und andere Kunstwerke entstehen lässt. Deutsch­lands energie­ge­la­dene Kultur­fa­brik vereint in imposanten Lichthöfen Forschungs­in­sti­tute für Bildmedien, Musik und Akustik, Grund­la­gen­for­schung, Film, Medien und Wirtschaft sowie das Medien­mu­seum und das Museum für Neue Kunst. Das Karlsruher Wagnis, den riesigen Kultur­sprung in die kommenden Jahrzehnte zu tun, die Idee, Kunst und Medien­tech­no­lo­gie in ebenso gewagten wie kreativen Prozessen zusam­men­zu­füh­ren, hat das ZKM weltweit in das Blickfeld der Kunst gerückt.

Dass unter demselben Hallendach kurze Wege in die Städtische Galerie führen, ist Konzept und Programm. Tradi­tio­nelle Kunst und Medien­künste finden zu einem Zusam­men­spiel der Kunst­gat­tun­gen zueinander. Eine Auswahl der bedeu­tends­ten Kunstwerke aus dem Besitz der Stadt wird auf drei Ebenen im Lichthof 10 gezeigt. Schwer­punkte sind die badische Malerei seit Gründung der Karlsruher Kunst­aka­de­mie 1854 und deutsche Kunst nach 1945. Mit regel­mä­ßi­gen großen Sonder­schauen zieht die Sammlung Garnatz mit Schlüs­sel­wer­ken der deutschen Kunst von 1960 bis heute inter­na­tio­na­les Publikum an. Klassiker der Malerei beherbergt die Staat­li­che Kunsthalle. Mit ihrem Bestand an Werken altdeut­scher, nieder­län­di­scher und franzö­si­scher Meister gehört sie zu Deutsch­lands wichtigs­ten Gemäl­de­ga­le­rien. Spekta­ku­läre Sonder­schauen lenken jedes Jahr erneut die Aufmerk­sam­keit der europäi­schen Kunstwelt auf das Museum am Botani­schen Garten.

Bühnen und Galerien setzen künst­le­ri­sche Akzente
Nur ein paar Schritte von der Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße entfernt steht der bereits im Jahre 1818 gegründete älteste deutsche Kunst­ver­ein, ein Schau­fens­ter und Podium für die Avantgarde. Natur­kun­de­mu­seum am Fried­richs­platz, Rechts­his­to­ri­sches Museum, Museum für Literatur am Oberrhein, Museum in der Majolika-Manufaktur, Durlacher Orgel­fa­brik, Künst­ler­haus-Galerie und Privat­ga­le­rien setzen neben einer Vielzahl von Festivals unter­schied­li­che Akzente in einer europaweit beachteten Kultur­land­schaft. Kaum eine andere deutsche Landes­me­tro­pole von der Größe Karlsruhes bietet Theater­freun­den täglich so viele klassische, moderne und experi­men­telle Stücke, Boulevard- und Volks­thea­ter an wie Karlsruhe. Mit dem Badischen Staats­thea­ter, das sämtliche Sparten der darstel­len­den Kunst präsen­tiert, wetteifern gleich neun weitere Bühnen um die Gunst des Publikums.

"Ein anstän­di­ger Mensch muss schon des klassi­schen Reper­toires wegen alljähr­lich einige Monate in Karlsruhe leben." Dieses Urteil von Johannes Brahms, dessen 1. Symphonie im Jahre 1876 in Karlsruhe urauf­ge­führt wurde, darf auch heute noch Gültigkeit beanspru­chen. Auch und gerade für die Jugend. Die Staatliche Hochschule für Musik im Schloss Gottesaue gilt als Kader­schmiede für den Nachwuchs. Und wer swingendes oder rockiges Vergnügen sucht, der trifft sich im Jazzclub, im Rocksaal "Subs­ta­ge" oder im Tollhaus auf dem alten Schlacht­hof­ge­lände. Das Kultur­zen­trum Tollhaus für (große) Kleinkunst ist zusammen mit dem Badischen Staats­thea­ter Zuschau­er­ma­gnet in der gesamten Region und gilt als die "Hefe im süddeut­schen Kultur­teig".