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Karlsruhe: Willkommen

Stadt des Fahrrads und des Sports

Warum Karl Friedrich Drais von Sauerbronn seine wahre Freude am heutigen Karlsruhe gehabt hätte, wo eine der Wiegen des deutschen Fußballs stand und wer sich in der "guten Stube des badischen Sports" trifft.

Wer aktiv unterwegs sein möchte, ist in der Stadt im Grünen ebenso auf der richtigen Spur wie als Zuschauer bei sport­li­chen Großer­eig­nis­sen. Sommer­gäs­te bestätigen es immer wieder - in nur ganz wenigen Großstäd­ten Deutsch­lands ist so gut Radeln wie in der Stadt des Fahrrads. Und das mitten im Wald, nur ein paar Pedal­schläge von den Radler­strei­fen auf den Straßen der City entfernt. Eine Selbst­ver­ständ­lich­keit? Ja, sagen die Stadt­ver­ant­wort­li­chen. Savoir vivre auf dem Drahtesel, das gibt es nur hier. Schließ­lich wurde hier die Welt auf die Räder gestellt. Im Jahr 1817 erfand Karl Friedrich Drais von Sauerbronn eine Laufma­schine mit zwei Rädern, Sattel und Lenker. Das war der hölzerne Vorläufer unseres heutigen Fahrrads.

Viel Freizeit­sport im Sattel
Der Erfinder mit dem langen Namen hätte seine helle Freude, könnte er sehen, mit welcher Begeis­te­rung sich die Karlsruher und Karls­ru­he­rin­nen abstram­peln. Das heißt, vielleicht schaut Herr Drais ja von einer Wolke aus dem im Sommer meistens blauen Karlsruher Himmel auf "seine" Stadt herab. Dann sieht er auf 900 Hektar öffent­li­che Parks und Grünflä­chen und eine so große Vielzahl von Ruhe- und Erholungs­in­seln. Und immer wieder Radler, die mitten im Herzen und vor der Haustür der Stadt auf roman­ti­schen Wegen in die Sommer­fri­sche rollen. Zum Beispiel durch den Hardtwald gleich hinter dem Schloss, im Oberwald auf versteck­ten Wegen bis zu Karlsruhes "mittel­al­ter­li­cher Mutter" Durlach oder entlang des Flüsschens Alb bis in den Vorgarten des Schwarz­wal­des. So viel(e) Freizeit­sport­ler im Sattel macht Karlsruhe natürlich auch für Radsport­ver­an­stal­tun­gen inter­essant. Im Jahre 1987 war die Stadt eine Starte­tappe und 2005 Etappen­ziel der Tour de France. Freizeit - das heißt in Karlsruhe sportlich und aktiv sein.

Großkampf­stim­mung in Stadien und Sportarena
Für Läufer und Läufe­rin­nen ist der Baden-Marathon auf Anschluss­kurs an die vier größten Laufver­an­stal­tun­gen Deutsch­lands. Trainings­mög­lich­kei­ten in lieblicher, typisch badischer Landschaft finden Wanderer und Sportler auf dem Durlacher Turmberg. Viele Sportarten unter einem Dach vereint die Europa­halle. Die "gute Stube des badischen Sports" ist eine bevorzugte Adresse für Sporter­eig­nis­se von inter­na­tio­na­lem Rang. Europa­meis­ter­schaf­ten im Basket- und Volleyball, Davis-Cup, Handball-Supercup und das Indoor Meeting, inzwischen mehrmals zum besten Leicht­ath­le­tik-Meeting der Welt gewählt, sind Synonyme für Großkampf­stim­mung in der Sportarena. Als eine Hochburg für die klassische Reitkunst hat sich das Reitin­sti­tut von Neindorff einen Namen gemacht.

Einge­bet­tet in den Hardtwald steht das Wildpark­sta­dion. Die filigrane, einzig­ar­ti­ge Konstruk­tion der Haupt­tri­büne hat die Heimat des Karlsruher SC zu einer besonderen Visiten­karte werden lassen. Nicht zuletzt mit dem Stadion hat Karlsruhe seinen Ruf als Sportstadt gefestigt. Ein Image mit langer Tradition: Am Englän­der­platz stand eine der Wiegen des deutschen Fußballs. Mit einem Vorläufer des KSC, dem FC Phönix, und dem Karlsruher FV, stellte die Fächer­stadt schon 1909 und 1910 deutsche Fußball­meis­ter. Nicht zu vergessen, Gottfried Fuchs. Der jüdische Natio­nal­spie­ler des KFV erzielte 1912 beim 16:0-Sieg Deutsch­lands gegen Russland zehn Treffer - und hält damit bis heute den Torjä­ger­re­kord der Natio­nal­mann­schaft. Derzeit plant die Stadt, an tradi­tio­nel­ler Stelle im Wildpark eine neue moderne Fußball­a­rena für rund 32.000 Zuschauer zu bauen.


Eifrige Medail­len­samm­ler
Aus der Stadt sind Olympia­sie­ger, Weltmeis­ter und Deutsche Meister wie die Leicht­ath­le­ten Heinz Fütterer, Carl Kaufmann, Lothar Knörzer und Siegfried König hervor­ge­gan­gen. Eifrige Medail­len­samm­ler sind auch die Rhein­brü­der unter ihrem Kanu-Bundes­trai­ner und Olympia­sie­ger Detlef Hofmann. Und vielleicht haben ja auch die großzü­gi­ge städtische Förderung des Breiten­sports und des Sport­stät­ten­baus mit dazu beige­tra­gen, dass in Karlsruhe die weltmeis­ter­li­che Boxerin Regina Halmich wohnt. Außerdem haben oder hatten Ex-Natio­nal­tor­hü­ter Oliver Kahn, Fußball Natio­nal­spie­ler Mehmet Scholl und Box-Champion Sven Ottke in Karlsruhe ihre Heimat.