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Fachbereich Beratung und Prävention

Der Fachbereich Beratung und Prävention berät und unterstützt die Menschen der Stadt Karlsruhe in verschiedenen Lebenslagen und Lebensphasen. Vielfältige Angebote der Prävention und die Arbeit in den Quartieren fördern Resilienz, gesundes Aufwachsen und Leben.

Psychologische Beratungsstellen

Die Psychologischen Beratungsstellen Ost und West sind zwei Erziehungs- und Familienberatungsstellen der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe. Ihr Angebot richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet. Sie beraten hauptsächlich bei folgende Fragestellungen: Bewältigung von familiären Konflikten und Belastungen, bei emotionalen und sozialen Problemen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Auffälligkeiten im Schul- und Ausbildungskontext, veränderten Familienkonstellationen (zum Beispiel Bewältigung von Trennung und Scheidung), Entwicklungskrisen von Kindern und Jugendlichen, sowie bei Erziehungsfragen und Erziehungsunsicherheiten.

Je nach individueller Situation findet die Beratung hauptsächlich mit den Eltern, mit der Familie oder mit den Kindern bzw. Jugendlichen statt. Kinder und Jugendliche können sich auch von sich aus an die Beratungsstellen wenden.

Die Psychologische Beratungsstelle Ost (PBST Ost) ist für Familien aus den östlichen Stadtteilen von Karlsruhe zuständig, die Psychologische Beratungsstelle West (PBST West) für Familien aus den westlichen Stadtteilen. Das Beratungsangebot ist kostenfrei und vertraulich. Die Beraterinnen und Berater stammen aus den Fachrichtungen Psychologie, Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Soziale Arbeit.

Psychologische Beratungsstellen Ost und West

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

0721 133-5360

 

Sprechzeiten des Sekretariats:

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr

Freitag: 9 bis 13:30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten:

Mittwoch: 15 bis 17 Uhr

Kinderbüro

Das Kinderbüro der Stadt Karlsruhe setzt sich für die Interessen und Belange von Kindern, Jugend­li­chen und Familien ein. In allen Bereichen werden gesell­schaft­li­che Bedürf­nisse aufge­grif­fen und Lösungen und Handlungs­stra­te­gien hierfür entwickelt. Die Fachge­biete des Kinder­bü­ros koope­rie­ren mit anderen städti­schen Einrich­tun­gen, freien Trägern und sind in zahlrei­chen Netzwerken tätig. Die Stadt Karlsruhe noch kinder- und famili­en­freund­li­cher zu machen, Eltern zu stärken und den Jugend­schutz zu beachten sind die Haupt­auf­ga­ben des Kinder­bü­ros.

Eine Übersicht unserer Tätigkeiten finden Sie in unserem Faltblatt 1,42 MB (PDF).

Kinder­büro der Stadt Karlsruhe
Ernst-Frey-Straße 10
76135 Karlsruhe

 

0721 133-5111

Sprechzeiten:

Montag: 8:30 bis 15:30 Uhr
Dienstag: 13 bis 15:30 Uhr
Mittwoch/Donnerstag: 8:30 bis 15:30 Uhr
Freitag: 8:30 bis 13 Uhr

Eine dunkle und eine helle Hand formen mit den Zeigefingern und Daumen ein rotes Herz. Im Hintergrund ist eine mit bunten Farben bekleckste Betonwand.

Kinderfreundlichkeitspreis 2024! Besonderes Engagement für Kinder und Jugendliche gesucht!

Anmeldungen ab sofort möglich!

Um Öffentlichkeit für die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und für das Engagement von Vereinen, Firmen oder Privatpersonen für Kinder in unserer Stadt zu schaffen, vergibt das Karlsruher Kinderbüro in Kooperation mit dem Kinderschutzbund den Kinderfreundlichkeitspreis. Mit dieser Auszeichnung wird besonderer Einsatz für Kinderfreundlichkeit belohnt und ein Beispiel für andere gegeben.

Vorschläge können ab sofort bis zum 15. April (Einsendeschluss) eingereicht werden: Online Formular

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an

oder telefonisch 0721 133-5111.

Das Netzwerk Frühe Hilfen bietet feste Gruppenangebote und Kurse mit verschiedenen Schwerpunkten. Regelmäßig wird unter anderem der SAFE® Intensiv-Kurs angeboten. Weitere Informationen sind auf der Seite Familie und Kinder, unter Sicherheit im Umgang mit dem Baby – Gruppenangebote und Kurse zusammengestellt.

Flyer Gruppenangebote für Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren 210 KB (PDF)

Aushang Neue Babygruppe 237 KB (PDF) für Mütter und Väter mit ihrem Baby

Aushang Zwillingstreff 357 KB (PDF) für (werdende) Mütter und Väter von Zwillingen zwischen null und drei Jahren

Faltblatt Neuer SAFE-Intensivkurs 9,71 MB (PDF)

Informationen zum SAFE-Intensiv-Kurs

Logo mit dem Schriftzug Kinderbüro On Air

Kennen Sie schon Kinderbüro ON AIR, das Online-Angebot des Kinderbüros Karlsruhe?

In regelmäßigen Abständen informieren erfahrene Referierende zu ständig wechselnden Themen rund um das gute Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.
Die Termine finden abends von 20 bis 21 Uhr statt.
Wir freuen uns auf Sie!

Bequem und kostenfrei können von Zuhause aus Informationen zu den jeweiligen Themen eingeholt werden. Der Chat ermöglicht es, persönliche Fragen zu eigenen Anliegen zu stellen und in den digitalen Austausch mit anderen Familien zu gehen. Auch eine anonyme Teilnahme ist möglich.
Qualifizierte Referierende greifen in Online-Seminaren unterschiedliche Themen von der Schwangerschaft bis zur Pubertät auf. Dabei werden die Bedürfnisse und Anliegen der Teilnehmenden in den Fokus gerückt. Ideen und Themenvorschläge können gerne an gesendet werden.
Bei jeder Veranstaltung stehen 100 Plätze zur Verfügung. Sollten Sie kurzfristig nicht teilnehmen können, bitten wir Sie um Platzfreigabe. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine automatisierte Bestätigungsmail, in der die Möglichkeit der Abmeldung erklärt wird.

Übersicht aller Termine 180 KB (PDF) zum Ausdrucken.

14. März 2024 – Schlafen – (K)ein entspanntes Thema

Einschlafen und Durchschlafen sind Themen, die die allermeisten Eltern von Babies und Kleinkindern bewegen ... im wahrsten Sinne des Wortes. Unruhige Tage und häufiges Aufwachen in den Nächsten können sehr belasten und viel Kraft kosten. In dieser Veranstaltung wollen wir über den Schlaf von Babies und Kleinkindern informieren und mit Ihnen gemeinsam überlegen, wie Sie den Schlaf der Kinder fördern und entspanntere Nächte gestalten können.

Referentinnen: Stefanie Wallenfels und Carla Holzapfel, Beratungsstelle Frühe Hilfen Stadt Karlsruhe
Altersgruppe: null bis drei Jahre

zur Anmeldung

21. März 2024  – Was ziehen die sich da rein??? Neue Konsumtrends bei Jugendlichen

Wassermelone, Kiwi & Kokosnuss: Was sich auf dem ersten Blick nach gesunden Snacks anhört, sind nur drei der vielen Geschmacksrichtungen sogenannter E-Zigaretten beziehungsweise Vape-Pens. Nachdem die Zahl der jugendlichen Raucher*innen in den letzten Jahren immer weiter zurück ging, steigen die Zahlen inzwischen wieder.
Was macht E-Zigaretten für junge Menschen so interessant und wo liegen die Gefahren?
Bei unserer Infoveranstaltung beleuchten wir mit Philipp Weber, Leiter des Präventionsbüros SUCHT der Stadt Karlsruhe, nicht nur die Anziehungskraft von E-Zigaretten auf Jugendliche, sondern werfen auch einen kritischen Blick auf den aufstrebenden Trend von Lachgas. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe, potenzielle Gefahren und stellen Sie Ihre Fragen direkt an unseren Experten.

Referent: Philipp Weber, Präventionsbüro SUCHT Stadt Karlsruhe
Altersgruppe: ab zehn Jahren

zur Anmeldung

9. April 2024 – Starke Väter – starke Kinder

Die Erwartungen an Väter sind in heutiger Zeit groß. Sie sollen Vaterschaft, Partnerschaft und Beruf vereinbraen, sie sollen Beziehungen aktiv gestalten, sie sollen vielfach präsent sein. Zugleich bestehen in der Gesellschaft alte Rollenbilder fort, die ihre Entsprechung in Strukturen der Arbeitswelt finden. Welche Modelle habe ich selbst vom Vatersein? Welche Bedeutung habe ich als Vater? Wie kann ich eine positive Rolle im leben meiner Kinder spielen, die einen Unterschied für deren Entwicklung machen? An diesem Abend werden wir diesen Fragen nachgehen, um bewusst und aktiv Vater zu sein.

Referent: Dr. Stephan Rieder, Ehe-, Familien- und Paarberatungsstelle Karlsruhe
Altersgruppe: null bis 14 Jahre

zur Anmeldung

23. April 2024 – Wie kommen wir gut durch die Autonomiephase und bleiben Trotzdem entspannt?

Das kennen alle Eltern von Kleinkindern: Verzweifelte Wut, weil das Kind etwas nicht darf; kaum auszuhaltende Frustration, wenn etwas nicht gelingt; überbordende Gefühle; nichts ist recht ...
Kleinkinder in der Trotz- oder besser Autonomiephase können Eltern an ihre Grenzen bringen. In dieser Veranstaltung wollen wir darauf schauen, warum das so ist und wie Eltern mit solche schwierigen Situationen um gehen können. Dafür sind Beispiele der Teilnehmenden willkommen.

Referentinnen: Edda Viellieber und Frauke Ostmann, Beratungsstelle Frühe Hilfen
Altersgruppe: null bis drei Jahre

zur Anmeldung

29. April 2024 – Zum Tag der gewaltfreien Erziehung: Grenzen setzen-Werte zeigen

Sie wünschen sich, dass ihr Kind gut für sich sorgen kann, ohne andere zu verletzen? Gleichzeitig möchten wir gut für uns sorgen, ohne das Kind zu verletzen. Wir wünschen uns, dass Kinder kooperieren und wollen ihnen Orientierung geben, weil wir als Erwachswene und Fürsorgepersonen die Einsicht in Lebenszusammenhänge haben, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung nach und nach erst erwerben werden.
Die Gewaltfreie Kommunikation unterstützt uns darin, alle Seiten in den Blick zu nehmen. Die Bereitschaft zu einem Perspektivwechsel wird gestärkt, um die Bedürfnisse aller Familienmitglieder im Blick zu behalten und Kinder für das Leben zu stärken.
Außerdem stellt der Kinderschutzbund seine Konzepte vor.

Referent*innen: Katrin Schmidt-Sailer und Franke Noe, www.empathieleben.de
Gast: Sarah Leibold, Deutscher Kinderschutzbund Karlsruhe
Altersgruppe: ab null Jahren

zur Anmeldung

14. Mai 2024 – Grenzen setzen als erzieherische Aufgabe

Die Kunst der Grenzziehung ist eine wichtige erzieherische Aufgabe, denn Kinder wollen wissen wo und wie weit sie gehen können. Klare Grenzen geben Halt, Sicherheit und Orientierung. Doch der schmale Mittelweg zwischen Grenzen beziehungsweise notwendigen Regeln und der freien Entwicklung der Kinder ist oftmals schwer zu beschreiten. Das schafft Verunsicherung bei den Eltern und um sich durchzusetzen, wird häufig auf Schimpfen, Drohen, Brüllen und Strafen als letztes Mittel zurückgegriffen. Dem möchte dieses Webinar andere Möglichkeiten entgegensetzen und Wege aufzeigen, wie Grenzen vermittelt, gesetzt und durchgesetzt sowie Konsequenzen eingefordert werden können – für eine gute Atmosphäre in der Familie.

Referent: Siegwart Johansen, Leitung Vätertreffpunkte PapaJa und Referent des Kinderbüros
Altersgruppe: null bis zehn Jahre

zur Anmeldung

5. Juni 2024 – Medien in der Kleinkindwelt

Medien sind aus unserer Welt und damit auch aus der Welt unserer Babys und Kleinkinder nicht wegzudenken. Kinder merken, wenn Eltern ihre Aufmerksamkeit dem Handy widmen und sich damit die Eltern-Kind-Kommunikation verändert. Welchen Einfluss hat unsere Mediennutzung auf die Bindungsentwicklung unserer Kinder? Wie können wir unseren Kindern auch hier ein gutes Vorbild sein? Und was passiert, wenn unser Umgang mit Medien das Interesse der Kleinsten weckt? Wie verhindert man Machtkämpfe und Wutausbrüche im Streit um die Mediennutzung?

Referentinnen: Tanja Burkhardt, Beratungsstelle Frühe Hilfen
Altersgruppe: null bis drei Jahre

zur Anmeldung

25. Juni 2024 – Ein Pflegekind aufnehmen – schon mal dran gedacht?

Ein Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und die Motivation Gutes zu tun! Erfahren Sie von Pflegeeltern, die Kindern ein sicheres und liebevolles zu Hause geben, was sie an dieser Aufgabe motiviert und im Alltag bewegt.
Der Fachdienst informiert über verschiedene Unterstützungsangebote und Leistungen.

Zu Gast: Fachkräfte Pflegekinderdienst und Adoptionsberatung der Stadt Karlsruhe mit Karlsruher Pflegeeltern
Altersgruppe: null bis zehn Jahre

zur Anmeldung

2. Juli 2024 – Unterschätzt – Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Viele Menschen wissen, dass viele Mythen rund um sexualisierte Gewalt überholt sind. Was viele Menschen nicht wissen: Die meisten sexuellen Übergriffe, die Jugendliche erleben, gehen von Gleichaltrigen aus. Sie können viele Facetten haben und in unterschiedlichen Kontexten vorkommen: In der Schule, beim Sport, beim Feiern, in der Partnerschaft, im digitalen Raum...
Wir beleuchten die Fakten dazu und sprechen darüber, wie wir Erwachsene unsere Kinder im Alltag schützend begleiten können.

Referentin: Samira Seidler, Wildwasser Karlsruhe e. V.
Altersgruppe: ab zehn Jahren

zur Anmeldung

Logo KInderbüro VOR ORT

Das Kinderbüro bietet in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen in der Stadt Karlsruhe Informations- und Fachveranstaltungen aus den Sachgebieten Familienbildung und Jugendschutz VOR ORT an. Diese richten sich an Eltern und Familien, Fachkräfte, Ehrenamtliche sowie Kinder und Jugendliche. Die Teilnehmenden können dort zu Themen rund um die Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wichtige Impulse und Informationen erhalten sowie gemeinsam in einen Austausch gehen.

Angeboten werden Veranstaltungen in Präsenz und Online

  • zu allgemeinen Erziehungsthemen
  • zu speziellen Erziehungsthemen
  • zu speziellen Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen

Organisatorischer Rahmen:

  • Die Veranstaltungen haben einen Umfang von ein bis zwei Zeitstunden
  • Die Veranstaltung beinhaltet einen Informationsteil mit anschließendem Austausch
  • Alle Referierenden sind Fachleute mit einem hohen Praxisbezug
  • Die Referierenden sind nach Absprache räumlich und zeitlich flexibel
  • Die Anfrage und Buchung der Veranstaltung erfolgt ausschließlich über das Kinderbüro
  • Die Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden und Einrichtungen kostenfrei, da es sich um eine Leistung der Jugendhilfe nach dem SGB VIII handelt
  • Jede Veranstaltung wird evaluiert

Übersicht der Themen 517 KB (PDF)

Anfragen und Beratung zu diesem Angebot erfolgt über das Kinderbüro der Stadt Karlsruhe:
E-Mail:
Telefon: 0721/133-5111

Sachgebiet Familienbildung/STÄRKE
Telefon: 0721 133-5044
E-Mail:

Sachgebiet Jugendschutz
Telefon: 0721 133-5132
E-Mail:

 

Wortwolke mit Begriffen zum Themenfeld Pubertät

Eltern in der Pubertät – Elterngesprächsgruppe ab 16. Oktober 2023

Wann: Sechs Treffen, montags 19 bis 21 Uhr (16. Oktober, 23. Oktober, 06. November, 13. November, 20. November, 27. November)

Wo: Kinderbüro, Rathaus an der Alb, Erdgeschoss, Raum 031, Ernst-Frey-Straße 10, 76135 Karlsruhe

Pubertät bedeutet bei Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit Themen wie

  • Handy, Gaming, digitale Medien
  • Alkohol- und Drogenkonsum, Süchte
  • Freundschaft, Liebe, Sexualität
  • Taschengeld, Ausgangsregelung
  • Mobbing in der Schule oder Ausbildung
  • risikofreudiges Verhalten

Das bedeutet für Eltern

  • Unsicherheit
  • Herausforderung
  • Verständnis
  • Genervtheit
  • Konsequenz
  • den Spagat zwischen Loslassen einerseits und Halt geben andererseits

Ab dem 16. Oktober 2023 gibt es für Eltern von Pubertierenden die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Eltern auszutauschen, sich Informationen, Anleitung und Unterstützung zu holen und Fragen, Sorgen und Probleme einzubringen. Zwei Fachfrauen stehen als kompetente Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und leiten die feste Gruppe.

Haben Sie Interesse?

Dann melden Sie sich an unter
Telefon:  0721 133-5111 (Sekretariat)
oder per Mail:

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Eltern aus dem Stadtgebiet Karlsruhe. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, wir bitten um Verständnis, falls das Angebot frühzeitig ausgebucht sein sollte!

Begleitung von Anfang an bietet das Netzwerk Frühe Hilfen Karlsruher Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes.

Ziel ist ein guter Start ins Familienleben und ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Dazu erhalten (werdende) Eltern für diese Lebensphase Unterstützungs- und Beratungsangebote. Ein großes Netzwerk von Fachkräften aus verschiedenen Professionen arbeitet dabei eng zusammen. Es ist angesiedelt bei zahlreichen kommunalen und freien Trägern in Karlsruhe. Die Angebote sind unbürokratisch, wohnortnah und kostenfrei. Die Koordination des Netzwerks Frühe Hilfen liegt beim Kinderbüro.

Die Angebote finden Sie auf der Seite Familie und Kinder.

Das Projekt „Versorgung in der Geburtshilfe“ hat zum Ziel, die multiprofessionellen Akteuerinnen und Akteure der Geburtshilfe stärker miteinander zu vernetzen und somit die gegenseitige Kenntnis zu Angebots- und Unterstützungsstrukturen unter den Fachkräften zu erhöhen. Die Projektleitung kooperiert eng mit der Koordinatorin des Netzwerks Frühe Hilfen. Neue Formen der Ansprache von vulnerablen Gruppen werden mit dem Ziel erarbeitet und erprobt, Zugänge zu erleichtern und Angebote bekannter zu machen.

Telefon: 0721 133-7240
E-Mail:

Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

Logo Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg

Die Familienbildung unterstützt Familien und Eltern bei der Erfüllung ihrer verschiedenen Aufgaben.

Ziel ist, Eltern und Erziehungsberechtigten in allen Lebenslagen und Lebensphasen zu stärken und so zu einem guten und gelingenden Familienleben beitragen.

Die Familienbildung ist mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern vernetzt.

Zu den Angeboten der Familienbildung zählen unter anderem

  • Kinder- und Familienzentren
  • Treffpunkte für Eltern
  • Veranstaltungen für Eltern
  • das Landesprogramm STÄRKE
  • Elternbriefe
  • Alt & Jung
  • die Babysitterbörse

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Familienbildung.

 

Logo ElternChanceN

Das Programm „ElternChanceN – mit Elternbegleitung Familien stärken“ unterstützt Familien bei der Begleitung kindlicher Bildungsprozesse. Elternbegleitung spricht gezielt Familien in besonderen Lebenslagen wie beispielsweise Flucht- und Migrationserfahrung, Armutsbetroffenheit oder Trennung an. Elternbegleiter*innen bringen Familien mit Bildungsinstitutionen in Kontakt und setzen niedrigschwellige Beratungs- und Bildungsangebote um. Dabei stärkt das vernetzte Handeln im Sozialraum die Wirksamkeit der Familienförderung. Es werden vor allem Zugänge zu vorhandenen Präventionsangeboten im unmittelbaren Lebensumfeld der Familien und zur lokalen, familienbezogenen Infrastruktur geschaffen. Elternbegleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der bildungsbezogenen Präventionskette und der erweiterten Bildungsteilhabe.
Im Rahmen von ElternchanceN kooperiert das Kinderbüro mit dem Projekt „Siebenstein“ der Nehemia Initiative Karlsruhe e. V. und dem Heilpädagogischen Dienst von Pro-Liberis, der „Schatzkiste“. Elternbegleiter*innen, die sich für fachlichen Austausch und Vernetzung interessieren, können sich gerne an die ElternchanceN-Koordinierungsstelle beim Kinderbüro wenden.

Logo SIEBENSTEIN Macht Kinder stark!, Lofo NEHEMIA INITIATIVE KARLSRUHE

Das Projekt „ElternchanceN – Der Karlsruher Weg der Elternbegleitung“ wird im Rahmen des Programms „ElternChanceN – mit Elternbegleitung Familien stärken“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Telefon: 0721 133-6996
E-Mail:

Gefördert durch: Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kofinanziert von der Europäischen Union

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung haben Kinder und Jugendliche ein besonders großes Armutsrisiko. Die Stadt Karlsruhe setzt sich dafür ein, dass jedes Kind die gleichen Chancen auf Teilhabe und Wohlergehen hat – unabhängig von der sozialen Herkunft oder der ökonomischen Situation der Eltern.

Das Landesprogramm „Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut – Erkennen und Weiterentwickeln von lokalen Präventionsketten“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg ist im Januar 2023 in Karlsruhe gestartet. Ziel des Programms ist es, die Teilhabechancen von allen Kindern in Karlsruhe zu verbessern und die Kinderarmut zu verringern. Dafür werden bestehende Angebote in eine Gesamtstrategie eingegliedert, um mögliche Präventionslücken zu identifizieren und bestehende Präventionsangebote weiterzuentwickeln. Ein weiterer Baustein ist die enge Zusammenarbeit und der vertiefte Austausch innerhalb stadtteilbezogener Netzwerke aus Fachkräften unterschiedlicher Träger und der Stadt Karlsruhe.

Telefon: 0721 133-5708
E-Mail:

Logo Starke Kinder chancenreich, Logo Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden Württemberg

Die Kinderinteressenvertretung setzt sich für Kinder und ihre Rechte ein. Ihre Aufgabe ist es, Kindern Gehör zu verschaffen, sie sichtbar zu machen und die Öffentlichkeit für ihre Bedürfnisse und Anliegen zu sensibilisieren.

Gleichzeitig ist die Kinderinteressenvertretung Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen und Einrichtungen zu Fragen rund um das Thema Kinder und ihre Rechte.

Die Vertretung von Kinderinteressen ist eine Querschnittsaufgabe. Daher steht die Kinderinteressenvertretung in engem und fortlaufendem Austausch mit weiteren Fachämtern der Stadtverwaltung sowie zahlreichen externen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

Jugend­schutz ist die zusam­men­fas­sende Bezeich­nung ­für Angebote und Aktivi­tä­ten zum Schutz von jungen Menschen. ­Sie sollen ihre Entwick­lung und Gesundheit positiv und wohlwollend­ unterstützen.

Der Jugend­schutz ist eine Querschnitts­auf­gabe mit vielen verschie­de­nen Koope­ra­ti­ons­part­nerin­nen und Kooperationspartnern. Tätigkeitsfelder und verwandte Themen im Sachgebiet sind der Kinderschutz, die Prävention in Schulen, der Schutz vor sexueller Gewalt und der Schutz vor häuslicher Gewalt. 

Die Angebote richten sich nicht nur an Kinder und Jugendliche selbst, sondern vor allem auch an deren verantwortliche erwachsene Bezugspersonen im Umfeld und in der Öffentlichkeit.

Schwer­punkte sind die Prävention im Rahmen des erzie­he­ri­schen Kinder- und Jugend­schut­zes (§14 SGB VIII) sowie gesetzliche Fragestellungen.

Die Kinderbeauftragte der Stadt Karlsruhe tritt für die Rechte und Anliegen von Kindern innerhalb und außerhalb der Verwaltung ein. So war sie zum Beispiel federführend an der Fortschreibung der Leitlinien gegen Kinderarmut beteiligt. Gemeinsam mit dem Kinderbüro entwickelt sie Konzepte für das gesunde und chancengerechte Aufwachsen in Karlsruhe weiter.

Ziel der Babysitterbörse ist es, dass sich Anbie­te­rin­nen und Anbieter von Babysit­ter­diens­ten sowie Eltern mit entspre­chen­dem Bedarf gegen­sei­tig finden können. Dies erfolgt unter anderem per Stadt­teil­su­che, die das Zusam­men­kom­men von Eltern und Babysit­ten­den durch wohnort­nahe Sucher­geb­nis­se weiter verein­fa­chen soll.

Zur Babysitterbörse

Im Kinderbüro ist ein Praktikum in den Bereichen Soziale Arbeit/Sozial­päd­ago­gik, Pädagogik der Frühen Kind­heit, Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten oder vergleichbaren Bereichen in Voll- oder Teilzeit möglich.

Ihre Aufgaben:

Das Kinderbüro setzt sich für die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Stadt Karlsruhe ein und umfasst aktuell folgende Sachgebiete:

  • Kinderinteressenvertretung
  • Familienbildung
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Netzwerk Frühe Hilfen
  • ElternChanceN
  • Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut
  • Versorgung in der Geburtshilfe

Aufgabe in allen Bereichen gleichermaßen ist es, gesellschaftliche Bedarfe zu erkennen, aufzugreifen und hierzu innovative Handlungsstrategien, Methoden und Lösungen zu entwickeln. Dabei ist es Zielsetzung, ein gesundes und chancengerechtes Aufwachsen für Kinder, Jugendliche und Familien zu ermöglichen. Prinzipielle Elemente der einzelnen Sachgebiete sind die Schaffung und Pflege von Netzwerken sowie die Kooperation mit anderen städtischen Einrichtungen und freien Trägern.
Die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die Erstellung von Materialien sowie die Vermittlung von Informationen sind Teile der umfassenden Öffentlichkeitsarbeit des Kinderbüros.

Der Einsatz und die Tätigkeiten während des Praktikums erfolgen prinzipiell in allen Sachgebieten, können aber ja nach Bedarf und Absprache schwerpunktmäßig variieren. Es besteht zudem die Möglichkeit, in anderen Abteilungen der Sozial- und Jugendbehörde zu hospitieren.

Der Aufgabenkatalog kann beispielsweise umfassen:

  • Unterstützung bei Projekten und Veranstaltungen
  • Vorbereitung und Durchführung von Besprechungen und Arbeitsgruppen
  • Mithilfe bei Recherchen, Konzeptentwicklungen oder Stellungnahmen
  • Mitwirkung bei Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Materialgestaltung
  • Protokollführung

Es besteht die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und durchzuführen. Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich und erfordern eine hohe Flexibilität. Sie sollten unsere Begeisterung teilen, sich gemeinsam für Karlsruher Kinder, Jugendliche und Familien einzusetzen. Wir bieten eine umfassende Anleitung, kollegiale Beratung durch das Team und Unterstützung durch Vorgesetzte.

Dauer:

Ein Praktikum ist ab der Dauer von mindestens drei Monaten möglich.

 

Bewerbungen richten Sie bitte schriftlich an:

Kinder­büro der Stadt Karlsruhe
Ernst-Frey-Straße 10
76135 Karlsruhe 

Das Kinderbüro bietet verschiedene Koffer für pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen aus dem Stadtgebiet Karlsruhe kostenfrei zum Ausleihen für einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen an.

Kinderrechtekoffer

Der Kinderrechtekoffer und alle Materialien die sich darin befinden

Kinder haben Rechte! Diese sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben, die am 20. November 1989 von der Vollsammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.
Das städtische Kinderbüro bietet Karlsruher Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Schulen einen Kinderrechtekoffer zum Ausleihen für eine Dauer von bis zu sechs Wochen an.
Der Kinderrechtekoffer enthält eine Vielzahl an Büchern und weiteren Materialien zum Thema Kinderrechte – von allgemeinen Informationen über Schwerpunktthemen wie Diversität oder Demokratie bis hin zu Methoden für Fachkräfte.
Ziel ist es, dass Kinder und Erwachsene die Kinderrechte besser kennenlernen und bei Nichtachtung einfordern können.
Die vielfältigen Materialien regen dazu an, eigene Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für die Stärkung der Rechte und mehr Beteiligung von Kindern im Alltag der Einrichtungen zu entwickeln. So können Kinder ihre Lebenswelt nach ihren Interessen mitgestalten.

Für ausleihende Einrichtungen gibt es die Möglichkeit, nach den Sommerferien 2023 begleitend zur Arbeit mit dem Kinderrechtekoffer die ein- bis zweistündige Veranstaltung „Kinderrechte stärken und Kinder im Alltag beteiligen“ im Rahmen von Kinderbüro VOR ORT zu buchen. Die teilnehmenden Fachkräfte erhalten einen Überblick zu den Materialien und zur Nutzung des Kinderrechtekoffers.

Flyer zum Kinderrechtekoffer 269 KB (PDF)

Kontakt und Anfrage zur Ausleihe und einer Veranstaltung:
Kinderbüro der Stadt Karlsruhe
0721 133-5111

 

Regenbogenkinderbücherkoffer

Der Regenbogenkinderbücherkoffer zusammen mit den Büchern die sich darin befinden

Der Karlsruher Regenbogenkinderbücherkoffer ist ein Angebot für mehr Vielfalt in Bücherregalen von Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen. Er ist in Kooperation mit ILSE Karlsruhe (Initiative von Regenbogenfamilien) entstanden.
Der Koffer konzentriert sich auf das Thema Vielfalt im Bereich LSBTIQ* und bringt queere Charaktere, queere Themen und Rahmenhandlungen sowie kindgerechtes Sachwissen über LSBTIQ* und verschiedene Familienmodelle in die Bücherregale – für mehr Akzeptanz und Sichtbarkeit.
Es gibt inhaltlich und altersentsprechend zwei verschiedene Koffer:

  • ein Koffer für Kindertagesstätten
  • ein Koffer für Grundschulen.  

Die Regenbogenkinderbücherkoffer können an folgenden Standorten für eine Dauer von bis zu sechs Wochen ausgeliehen werden:

  • Kinderbüro der Stadt Karlsruhe
  • in den folgenden Kinder- und Familienzentren: Übersicht der Standorte als PDF
  • in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais
  • bei ILSE/Karlsruhe

Für ausleihende Einrichtungen gibt es die Möglichkeit, begleitend zur Arbeit mit dem Regenbogenkinderbücherkoffer die ein- bis zweistündige Veranstaltung „Queere Familienmodelle und Lebensweisen als Thema in Kinderbüchern – Ein Weg zu mehr Akzeptanz und Wissen?“ im Rahmen von Kinderbüro VOR ORT zu buchen. Die teilnehmenden Fachkräfte erhalten einen Einblick in die Bücher des Koffers, entdecken verschiedene Formen von Familien und klären Begrifflichkeiten aus dem queeren Kontext.

Faltblatt: Der Karlsruher Regenbogenkinderbücherkoffer – Ein Angebot für mehr Vielfalt in Bücherregalen 558 KB (PDF)

FAQs Kindertagesstätten 185 KB (PDF)

FAQs Grundschulen 189 KB (PDF)

Inventarliste Kindertagesstätten 179 KB (PDF)

Inventarliste Grundschulen 121 KB (PDF)

Kontakt und Anfrage zur Ausleihe und einer Veranstaltung:
Kinderbüro der Stadt Karlsruhe
0721 133-5111

 

STARKE KINDER KISTE!

Starke Kinder Koffer mit Inhalt

DIE STARKE KINDER KISTE! ist ein Projekt der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel in Kooperation mit dem PETZE Institut, für den Schutz vor sexuellem Missbrauch für Kita-Kinder in Deutschland.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel.
Kindertagesstätten freier Träger können DIE STARKE KINDER KISTE! für eine Dauer von bis zu sechs Wochen im Kinderbüro Karlsruhe ausleihen.

Faltblatt der STARKE KINDER KISTE! 2,10 MB (PDF)

Kontakt und Anfrage zur Ausleihe:
0721 133-5111

 

Jährlich stattfindende Spiel- und Mitmachaktion „Karlsruhe spielt!“

Die eigene Stadt aus einer anderen Perspektive erleben – das ist in Karlsruhe jährlich im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) vom 16. bis 22. September und anlässlich des Weltkindertags (20. September) möglich.
Das Kinderbüro veranstaltet in dieser Woche in Kooperation mit weiteren Fachämtern der Stadt sowie unter Beteiligung engagierter Karlsruher*innen die Spiel- und Mitmachaktion „Karlsruhe spielt!“.

Kinder, ihre Nachbarschaft sowie alle Interessierten können eine Woche lang auf temporären Spielstraßen spielen, sich bewegen und begegnen, wo sonst Autos, Lastwagen und Motorräder rollen.
Die Straßenvorschläge werden jährlich neu von Bürger*innen beziehungsweise Verantwortlichen aus Institutionen eingereicht.

Weitere Informationen zur stadtweiten, jährlich wiederkehrenden Aktion sowie Eindrücke finden sich unter:
www.karlsruhe.de/ka_spielt

 

Stadtteilkoordination und Seniorenbüro

Die Stadtteilkoordination ist Bestandteil des städtischen Konzepts zur Sozialen Quartiersentwicklung und fungiert als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Stadtteilakteurinnen und Stadtteilakteuren. Sie hat eine sozialräumliche Ausrichtung und unterstützt das zivilgesellschaftliche Engagement in den Stadtteilen durch Vernetzung und Beratung der Akteurinnen und Akteure vor Ort. Durch den Aufbau von Stadtteilnetzwerken entstehen Foren für die Themen aus den Quartieren, die oftmals innerhalb von themenbezogenen Kooperationsbündnissen bearbeitet werden können.

Das Seniorenbüro setzt sich für die Belange älterer Menschen ein. Dies erfolgt unter anderem durch Information, Netzwerkarbeit, Ehrenamtsförderung und Entwicklung von Angeboten und Projekten zu Themen des Älterwerdens.
Es umfasst die Bereiche Aktives Altern, Unterstützung im Alltag und Demenz.

Stadtteilkoordination und Seniorenbüro

Ernst-Frey-Straße 10

76135 Karlsruhe

0721 133-5022

Weitere Informationen zur  Stadtteilkoordination und zu den  Älteren Generationen
 

Aktives Altern 

0721 133-5086 oder 0721 133-5420 


Unterstützung im Alltag und Demenz

0721 133-3821 

Termine nach Vereinbarung

AllerleiRauh

Hilfe und Unterstützung bei sexueller Gewalt

Aller­lei­Rauh ist eine Beratungs­stel­le ­für alle Kinder, Jugend­li­chen und jungen Erwach­se­nen (bis 27 Jahre) im Stadtgebiet Karls­ruhe, die von sexueller Gewalt betroffen sind.

Außer­dem ­be­ra­ten wir Eltern und Vertrau­ens­per­so­nen der Betrof­fe­nen und päd­ago­gi­sche Fachkräfte zum Thema sexuelle Gewalt.

Das Beratungsangebot ist vertraulich und kostenfrei.

 

Screenshot eines Videos; eine Person spricht vor der Bild des Schloss Karlsuhe
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Video  

Fachberatungsstelle AllerleiRauh

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

0721 133-5381

 

Sprechzeiten:

Montag: 11 bis 12 Uhr

Dienstag: 16 bis 17 Uhr

Mittwoch: 11 bis 12 Uhr

Donnerstag: 16 bis 17 Uhr

Wenn du sexuelle Übergriffe/ sexuelle Gewalt erlebt hast und darüber reden möch­test, kannst du zu uns kommen, uns per Mail schreiben oder anrufen.

Du kannst mit uns telefo­nie­ren oder einen ­Be­ra­tungs­ter­min verein­ba­ren ohne deinen Namen zu nennen.

Du bestimmst darüber, was du uns von dem Vorge­fal­le­nen erzäh­len willst. Wenn es dir schwer fällt darüber zu sprechen, kannst du auch ein­fach nur sagen, dass du von sexueller Gewalt betroffen bist und nach Unter­stüt­zung suchst.

Du kannst allein zu uns kommen oder jeman­den ­mit­brin­gen. Gemeinsam mit dir überlegen wir, was zu tun ist, damit es dir besser geht. Wir tun nichts über deinen Kopf hin­weg.

Wenn du jemanden kennst, der oder die sexuelle Übergriffe erlebt hat und nicht weißt wie du helfen kannst, kannst du auch zu uns kommen oder anrufen. Den Namen von deiner Freundin oder deinem Freund brauchst du nicht zu nennen.
Wir überlegen mit dir zusammen, was du tun kannst um deiner Freun­din oder deinem Freund zu helfen.

Wenn du vorbei­kom­men möchtest, solltest du per oder per 0721 133-5381 vorher einen Ter­min vereinbaren.

Angebote für junge Erwachsene bis 27 Jahre

Wenn Sie sexuelle Übergriffe, sexuelle Gewalt oder Missbrauch erlebt haben oder noch erleben, bieten wir Ihnen unsere Beratung und Unterstützung an. Wir wissen, dass Vielen der Weg in die Beratungsstelle zunächst nicht so leicht fällt. Manchmal sind Gefühle von Angst, Scham und Unsicherheit damit verbunden. Aber auch die Hoffnung dort auf Verständnis und Unterstützung zu treffen.

Wir möchten Ihnen den Einstieg in die Beratung so leicht wie möglich machen: In den Beratungsgesprächen können Sie selbst bestimmen, was besprochen werden soll und wie viel Sie von dem, was passiert ist, erzählen möchten - und wann Sie es erzählen möchten. Es kann auch erst einmal ein Gespräch vereinbart werden, um sich kennen zu lernen oder Fragen zu stellen. Alles was wir besprechen, bleibt vertraulich. Wir unternehmen nichts, ohne es mit Ihnen vorher abzusprechen. Wir überlegen gemeinsam, was Sie mit Hilfe der Beratung verändern möchten und wie viele Beratungstermine Sie vereinbaren möchten.

Für die Beratungsgespräche vereinbaren wir meist einen persönlichen Termin in der Beratungsstelle. Sie können gerne eine Vertrauensperson zur Unterstützung mitbringen.

Auch telefonische oder videogestützte Beratung ist möglich. Die Beratung kann auch anonym stattfinden, ohne dass Sie Ihren eigenen Namen nennen.

Wir beraten Eltern oder andere Vertrau­ens­per­so­nen

  • wenn Sie den Verdacht haben, ein Kind, eine Jugendliche, ein Jugendlicher in Ihrem Umfeld könnte von sexueller Gewalt betroffen sein.
  • wenn Sie erfahren haben, dass Ihr Kind von sexueller Gewalt betroffen ist.
  • wenn Sie selbst Hilfe brauchen, um einem von sexueller Gewalt betrof­fe­nen Kind oder Jugendlichen beizu­ste­hen.
  • Fachbe­ra­tung in Verdachts­fäl­len
  • Beratung bei sexuellen Übergrif­fen unter Kindern
  • Unter­stüt­zung bei der Planung präven­ti­ver Angebote
  • Beratung im pädago­gi­schen Umgang mit von sexueller Gewal­t ­be­trof­fe­nen Kindern, Jugend­li­chen und jungen Erwach­se­nen (bis 27 Jahre)
  • Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zur Arbeit von Aller­lei­Rauh
  • Fortbil­dun­gen für Einrich­tun­gen zu den Themen:
    • Grundlagen – Tatdynamik und Signale sexueller Gewalt
    • Inter­ven­tion: Handlungs­mög­lich­kei­ten bei Verdacht
    • Prävention
    • Sexuelle Übergriffe unter Kindern
    • Hilfen für betroffene Kinder und Jugend­li­che

 

Der Interdisziplinäre Arbeitskreis gegen sexuelle Gewalt an Kindern findet viermal jährlich statt.

 

Teilnehmende:

  • Vertretungen verschiedener Institutionen der öffentlichen Jugendhilfe
  • Vertretungen der freien Jugendhilfeträger
  • Mitarbeitende von verschiedenen Beratungsstellen
  • Vertretungen der Kriminalpolizei

Alle, die in Karlsruhe beruflich mit dem Thema sexuelle Gewalt zu tun haben, sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Informieren Sie sich gerne bei uns.

 

Ziele des Arbeitskreises:

  • Bessere Vernetzung der im Kinderschutz Tätigen
  • Fachliche Qualifizierung der Teilnehmenden

 

Die nächsten Termine:

29. November 2023: „Bewertung und polizeiliches Vorgehen bei Missbrauchsdarstellungen“

20. März 2024: „Wo lassen wir im Helfersystem Kontakt zu Tätern und Täterinnen zu? Welche Erfahrungen machen wir?“

19. Juni 2024: „Traumapädagogische Schatzkiste“

25. September 2024: „Übergriffe an Jugendlichen von Jugendlichen“

4. Dezember 2024: „BIOS – Therapie für sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“

Bei Aller­lei­Rauh arbeiten mehre­re ­Psy­cho­lo­gin­nen und Psychologen mit unterschiedlichen therapeutischen Zusatzqualifikationen

Folgende Werte prägen unsere Arbeit:

Vertraulichkeit: Alle Mitar­bei­tenden unter­lie­gen der gesetzlich geregel­ten Schwei­ge­pflicht. Auf Wunsch kann die Beratung auch anonym stattfinden.

Selbstbestimmung: Sie bestimmen selbst, was Sie uns erzählen möchten und über den Zeitpunkt. Dauer und Häufigkeit der Beratungsgespräche legen wir nach Bedarf mit Ihnen gemeinsam fest.

Soziale Unterstützung: Gerne können Sie eine Person, der Sie ver­trauen, zum Erstge­spräch mitbringen.

Vielfalt: Wir beraten unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orien­tie­rung und Behin­de­rung.

Sprache: Wir bieten Beratungsgespräche auf Deutsch und bei Bedarf auf Englisch an. Für viele weitere Sprachen haben wir die Möglichkeit Dolmetschende hinzuzuziehen. Alternativ können Sie eine Person Ihres Vertrauens zum Übersetzen mitbringen

Reduzierung von Barrieren: Die ­Be­ra­tungs­stelle ist über einen Fahrstuhl zu erreichen. Eine roll­stuhl­ge­rechte Toilette steht im Haus zur Verfügung. Wenn Sie hör- oder sehbe­hin­dert sind bitten wir um einen Hin­weis beim Erstkon­takt, damit wir mit Ihnen gemeinsam klären ­kön­nen, welche Unter­stüt­zung Sie benötigen. Wenn Sie von Lernschwierigkeiten oder einer geistigen Behin­de­rung ­be­trof­fen sind, bemühen wir uns, die Beratung in einfa­cher ­Spra­che durch­zu­füh­ren. Gerne können Sie eine Begleitperson zu den Gesprächen mitbringen.

Aller­lei­Rauh ist der Name eines weniger bekannten Märchens der Gebrüder Grimm.

Eine Prinzessin flieht von zuhause, weil sie von sexueller Gewalt durch ihren Vater bedroht ist. Vor ihrer Flucht lässt sie sich einen Mantel aus allerlei Sorten von Pelz anfertigen. Ein altes Wort für Pelz ist Rauh. Der Mantel aus „Aller­lei­Rauh“ wärmt und schützt die Prinzessin auf ihrer Flucht in den Wald. Jäger, die der Prinzessin im Wald begegnen und die ihr helfen, ohne zu wissen wer sie ist, geben ihr wegen des seltsamen Fellman­tels den Namen Aller­lei­Rauh. Da der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt das zentrale Anliegen unserer Beratungsstelle ist, erschien Aller­lei­Rauh als ein passender Name.

Die Fachberatungsstelle AllerleiRauh erreichte 2023 durch die Durchführung von 48 verschiedenen Präventionsveranstaltungen zu sexueller Gewalt eine breite Zielgruppe im Stadtgebiet Karlsruhe. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und direkte Ansprechpersonen im Alltag von Kindern und Jugendlichen konnten insgesamt rund 660 pädagogische Fachkräfte zum Thema sexuelle Gewalt fortgebildet werden. Den größten Teil hierbei machen die Erzieher*innen mit rund 370 Teilnehmenden aus. Lehrer*innen und angehende Fachkräfte waren jeweils mit ungefähr 55 Teilnehmenden vertreten. Mit rund 180 Teilnehmenden ist zudem die Gruppe der sonstigen Fachkräfte vertreten, zu denen unter anderem Tagespflegepersonen und Schulsozialarbeiter*innen zählen.
Eltern sind ein wichtiger Adressat der Präventionsarbeit. Dieses Angebot wurde im Jahr 2023 am wenigsten intensiv nachgefragt. 24 Eltern erhielten auf 2 Veranstaltungen Informationen und Anregungen wie sie ihre Kinder schützen können.
Die Hauptzielgruppe der Beratungsstelle, Kinder und Jugendliche, wurde in unterschiedlichen altersangepassten Präventionsprojekten direkt angesprochen. Insgesamt konnten dadurch fast 300 Schüler*innen die Beratungsstelle und unsere Angebote kennenlernen, wurden zum Gespräch untereinander über diese schwierigen Themen angeregt und erhielten Orientierung und Information zum Thema sexuelle Gewalt.

Kita und Vorschule

ECHTE SCHÄTZE – Die Starke-Sachen-Kiste für Kinder in KiTa und Vorschule

Weitere Informationen auf der Homepage des PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH
Verleih der Starken Kinder Kiste an Kindertagestätten unter: 0721 133-5012
Einführung in die Arbeit mit „Echte Schätze“ für Pädagogische Fachkräfte

 

Elternabende

Präventive Elternabende

Die Fachkräfte von AllerleiRauh bieten Elternabende zu sexueller Gewalt mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Diese sind über das Kinderbüro VOR ORT 517 KB (PDF) buchbar.

 

Weiterführende Schulen

7. bis 9. Klasse

#grenzwertig
Schulung von Lehrkräften und Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen zur Durchführung eines Präventionsworkshops mit Schülern und Schülerinnen ab zwölf Jahren: Auschreibung #grenzwertig 135 KB (PDF)

Jahrgangsstufe 11 und 12

#geht gar nicht
Unterrichtseinheit zum Thema Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt (für Schüler*innen ab 16 Jahren): Ausschreibung #gehtgarnicht 126 KB (PDF)

 

Besondere Präventionsangebote

AllerleiRauh veranstaltete einen Workshop zur Prävention von sexueller Gewalt für die U10 des KSC in der GRENKE aKAdemie. Es wurden Gefühle, persönliche Grenzen und das „Hilfe holen“ behandelt.

Weitere Informationen: Präventionsangebot für die U10 des KSC

AllerleiRauh veranstaltete den jährlichen Workshop zur Prävention von sexueller Gewalt für die U14 des KSC in der GRENKE aKAdemie. Es wurden unter anderem Häufigkeiten, Grenzverletzungen und Risiken im Netz behandelt.

Weitere Informationen: Präventionsworkshop zum Thema sexuelle Gewalt

Wir bieten Praktikumsplätze für angehenden Psychologinnen und Psychologen (M.Sc.) in Teilzeit für eine Dauer von mindestens drei Monaten an.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns.

Beratungsstelle Frühe Hilfen

Schreiende Babys, durchwachte Nächte, Überforderungsgefühle oder Sorgen und Ängste? All das kann den Start ins Familienleben erschweren und die ersten Jahre zu einer übergroßen Herausforderung machen.

Die Beratungsstelle Frühe Hilfen ist spezialisiert auf Fragen, Unsicherheiten und Probleme in den ersten beiden Lebensjahren. Familien sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Wir sind für alle da.

Wir beraten auch mit Dolmetscher*innen.

Das Beratungsangebot ist vertraulich und kostenfrei.

Die Beratung findet in den Räumen der Beratungsstelle, online oder bei Bedarf zu Hause bei den Familien statt.

Faltblatt der Beratungsstelle Frühe Hilfen 732 KB (PDF)

 

Screenshot eines Videos; eine Person spricht vor der Bild des Schloss Karlsuhe
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Video  

Beratungsstelle Frühe Hilfen

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

E-Mail:  

Telefon:  0721 133-5060

 

Telefonzeit zur Terminvereinbarung

Montag und Donnerstag 12 Uhr bis 13 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr

 

Wenn Ihr Baby oder Kleinkind

  • Sehr unruhig ist und viel weint
  • Schlecht schläft oder nicht gut einschlafen kann
  • Nicht genügend trinkt oder das Essen verweigert
  • Häufig quengelig ist
  • Probleme bei der Eingewöhnung in einer Kita oder bei der Tagesbetreuung hat

Wenn Sie Fragen haben

  • Zur Entwicklung oder Erziehung Ihres Babys oder Kleinkindes
  • Zur Betreuung in einer Kita oder bei einer Tagespflege

Wenn Sie selbst

  • Nicht mehr zur Ruhe kommen
  • Am Ende Ihrer Kräfte sind
  • Sich allein gelassen fühlen
  • Sich unsicher fühlen mit ihrem Kind
  • In einer schwierigen Lebenssituation sind

Sie melden sich einfach telefonisch oder per Mail und wir vereinbaren einen Termin.

Die Termine finden in der Beratungsstelle statt. Bei Bedarf kommen wir aber auch gern zu Ihnen nach Hause.

Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Wir beraten bei Bedarf mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern.

Sie entscheiden jeweils, ob Sie einen weiteren Termin möchten und wie lange und wie oft Sie beraten werden möchten.

Ja, es gibt in Karlsruhe viele unterschiedliche Angebote für Familien im Bereich des Netzwerks Frühe Hilfen.

Darüber informieren wir Sie sehr gerne. Bei Bedarf vermitteln wir den Kontakt oder begleiten Sie.

Die Beraterinnen sind Psychologinnen mit verschiedenen Zusatzqualifikationen.

Grundlagen für die fachliche Arbeit sind:

  • Die Bindungstheorie
  • Konzepte der Eltern-Baby/Kleinkind-Beratung
  • Systemische Beratungskonzepte

Wir orientieren uns an Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen und begleiten Sie auf Ihrem individuellen Weg im Zusammenleben mit ihrem Kind oder Ihren Kindern.

Psychosozialer Dienst

Der Psychosoziale Dienst bietet Beratung, Therapie und weitere unterstützende Hilfen an.

Termine werden auf Vermittlung des Allgemeinen Sozialen Dienstes und anderer Abteilungen der Sozial- und Jugendbehörde vereinbart.


Bei der Zielgruppe handelt es sich in der Regel um Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen, denen der Psychosoziale Dienst psychologische Beratung, Unterstützung und Therapie anbietet. Dazu arbeiten die dort tätigen Psychologinnen und Psychologen mit allen beteiligten Institutionen der psychosozialen Versorgung zusammen. Besonderes Merkmal der Arbeit ist der niedrigschwellige aufsuchende Beratungsansatz.

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Sekretariat

Otto-Sachs-Straße 6

76133 Karlsruhe

psd(at)sjb.karlsruhe.de

0721 133-5012


Leitung

Südendstraße 42

76135 Karlsruhe

0721 133-5376

Hinzuziehung einer Kinderschutzfachkraft beziehungsweise „insoweit erfahrenen Fachkraft (ieF)“

Nach dem Gesetz (§ 8a SGB VIII) sind alle Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet, bei gewichtigen Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung das Risiko abzuschätzen. Laut Vereinbarungen des Jugendamtes der Stadt Karlsruhe mit den Trägern sollen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dabei eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Das sind Fachleute, die Erfahrung in der Kinderschutzarbeit haben. Für größere Einrichtungen sehen die Vereinbarungen vor, dass sie eine eigene insoweit erfahrene Fachkraft haben oder Mitarbeitende dazu weiterbilden. Alle anderen können auf insoweit erfahrene Fachkräfte der Stadt Karlsruhe zurückgreifen.

Der Fachbereich Beratung und Prävention hält einen Pool an im Kinderschutz erfahrenen Fachkräfte vor, da es seit 2012 einen gesetzlichen Anspruch auf kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gibt (siehe Bundeskinderschutzgesetz). Die Fachkräfte haben vielfältige Erfahrungen im Kinderschutz und können über das Sekretariat der Psychologischen Beratungsstelle kostenlos angefragt werden. Die Beratung erfolgt in der Regel vor Ort. Die Daten der Personensorgeberechtigten und der Kinder und Jugendlichen werden durch Pseudonymisierung geschützt.

Die Mitwirkung bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos soll zu einer größeren Handlungssicherheit im Interesse der Kinder beitragen. In vielen Fällen sind die Anhaltspunkte für eine Gefährdung diffus, nicht eindeutig bestimmten Ursachen zuzuschreiben, und auch die Mitwirkung der Eltern erbringt unter Umständen keine Klarheit.


Erreichbarkeit:

Sekretariat für ieF-Anfragen

0721 133-5360


Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 8:30 bis 16 Uhr

Freitag: 8:30 bis 13:30 Uhr

 

AllerleiRauh

0721 133-5381


Sprechzeiten:

Montag, Mittwoch und Freitag: 11 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 16 bis 17 Uhr

Der Psychosoziale Dienst berät Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) und Fachkräfte.

Unsere Beratungsschwerpunkte:

  • Coming-out-Prozess der jungen Menschen
  • Stärkung und Empowerment der Eltern im Umgang mit ihrem nicht heterosexuell lebenden Kind
  • Vermittlung an weitere Fachstellen
  • Fortbildung von Fachkräften

Der Psychosoziale Dienst berät Eltern, Kinder und Jugendlich mit einer geistigen oder seelischen Behinderung, sowie junge Erwachsene (bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) und Fachkräfte.

Schwerpunkte der Beratung sind Erziehungsfragen, psychische Belastungen, Armut, psychische und physische Gewalt, sowie Fragen zur Kindeswohlgefährdung. Der Zugang erfolgt über die Sozial- und Jugendbehörde.

Wir haben Ihnen einige Möglichkeiten aufgelistet, wie Sie zu einer Therapie bzw. zu einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin finden.

Gesetzlich Krankenversicherte

Von Ihrer Krankenkasse können Sie eine Liste mit psychotherapeutischem Fachpersonal in Ihrer Nähe erhalten oder unter https://www.arztsuche-bw.de/.

Diese Therapeutinnen und Therapeuten haben eine Kassenzulassung und die Therapiestunden können über Ihre Krankenversicherung abgerechnet werden. Zunächst vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin für eine erste diagnostische Abklärung, ob eine Psychotherapie und welches Therapieverfahren für Sie geeignet ist. Dann können Sie bei einer oder auch mehreren Therapeutinnen und Therapeuten zunächst Probesitzungen vereinbaren. Die reguläre Therapie wird im Anschluss bei der Krankenkasse beantragt.


Privat Krankenversicherte

Privat Versicherte sollten vor Beginn der psychotherapeutischen Behandlung mit ihrer Krankenversicherung klären, welche Kosten für die geplante Behandlung übernommen werden. Auch über die Möglichkeit von Probesitzungen sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse informieren. In jedem Fall ist es ratsam, sich vor Behandlungsbeginn die Kostenübernahme schriftlich bestätigen zu lassen.

Für Beamte übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten für die Behandlung. Im Allgemeinen übernimmt die Beihilfe etwa 50 Prozent der Kosten.

 

Nicht Versicherte

Sie haben keine Krankenversicherung und befinden sich in einer finanziellen Notlage? Dann können Sie über das Sozialamt Therapiestunden beantragen.

 

Therapieverfahren

Gesetzliche wie private Krankenkassen finanzieren folgende Therapieverfahren:

  • Verhaltenstherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • psychoanalytische Psychotherapie

Weitere therapeutische Verfahren werden finanziell meist nicht unterstützt und müssen selbst finanziert werden. Bei den privaten Krankenversicherungen lohnt es sich aber, nachzufragen, ob weitere therapeutische Verfahren finanziert werden.

 

Sprechstunden

Alle niedergelassenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten halten im Monat einige Sprechstunden-Termine zur ersten Abklärung bereit.  Hierfür können Sie nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung meist relativ zeitnah einen ersten Termin bekommen.

 

Akutbehandlung

Wenn in der therapeutischen Sprechstunde ein dringender Behandlungsbedarf festgestellt wird, kann kurzfristig eine sogenannte Akutbehandlung mit meist 12 Terminen zu 50 Minuten durchgeführt werden. Sollte die Therapeutin oder der Therapeut selbst keinen Platz für eine Akutbehandlung frei haben, kann sie/er Ihnen die Notwendigkeit schriftlich bescheinigen und Sie können sich über die Terminservicestelle der kassenärztlichen Vereinigung einen Akutbehandlungs- Platz in Ihrer Nähe vermitteln lassen.

Die Terminservicestelle erreichen Sie telefonisch unter 071178753966

 

Wartezeiten

Unserer Erfahrung nach ist oft mit Wartezeiten zu rechnen. Wartezeiten, die mehr als drei Monate betragen, gelten grundsätzlich als nicht zumutbar. Wenn Sie nachweislich dringend eine Psychotherapie benötigen und keinen Therapieplatz mit einer zumutbaren Wartezeit und in einer zumutbaren Entfernung zum Wohnort bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung gefunden haben, dann können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen extra Antrag auf Kostenerstattung bei einer/m  von der Kasse nicht anerkannten Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeuten stellen. Von der Kasse finanziert werden nur approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit Privatpraxis.

Folgende Vorgehensweise wäre möglich:

  1. Kontaktieren Sie zuerst möglichst viele von Kassen zugelassene Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten in Wohnortnähe. Fragen Sie nach einem freien Behandlungsplatz. Wenn Sie zeitnah einen Termin erhalten, nehmen Sie ihn wahr.
  2. Da Sie nachweisen müssen, dass rechtzeitig keine psychotherapeutische Behandlung bei Behandelnden mit Kassenzulassung möglich war, protokollieren Sie Name, Datum, Uhrzeit und frühestmöglichen Behandlungstermin Ihrer Anrufe. Üblicherweise reichen hier Anfragen bei 3 bis 5 psychotherapeutischen Fachpersonen.
  3. Teilen Sie Ihrer Krankenkasse schriftlich mit, dass kurzfristig kein Therapiebeginn bei einer zugelassenen psychotherapeutischen Fachperson in Wohnortnähe möglich war. Legen Sie dem Schreiben Ihr Anrufprotokoll bei und bitten Sie Ihre Kasse, Ihnen im Rahmen einer angemessenen Frist (zum Beispiel eine Woche) eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten mitzuteilen, bei der/dem Sie zeitnah einen Termin in Wohnortnähe erhalten.
  4. Nach Verstreichen dieser Frist suchen Sie eine approbierte Psychotherapeutin beziehungsweise Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung. Diese/n bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung, dass für Sie eine umgehende Behandlung notwendig ist und sie/er Ihnen kurzfristig einen freien Therapieplatz anbieten kann.
  5. Anschließend beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse die konkrete Behandlung durch diese psychotherapeutische Fachperson sowie die Erstattung der dafür notwendigen Kosten nach § 13 Absatz 3 SGB V.
  6. Wird der Antrag auf Kostenübernahme von der Krankenkasse abgelehnt, kann der VersicherteWiderspruch einlegen.

Weitere Informationen:

Unabhängige Patientenberatungsstelle

Kaiserstraße 167

76133 Karlsruhe

www.therapie.de

 

Wir bieten ab 15. April 2024 einen Praktikumsplatz für Psychologie-Studentinnen und -Studenten. Die Dauer sollte nach Möglichkeit sechs Monate betragen. Auch Teilzeit-Praktika sind möglich (also zum Beispiel halbtags). Es gibt eine kleine Aufwandsentschädigung in Höhe von derzeit etwa 400 Euro im Monat, bei Vollzeit.

Wir bieten auch die Möglichkeit eines Praktikums für eine Dauer von drei Monaten. Dieses erfolgt dann ohne Aufwandsentschädigung.

Wir sind sechs Psychologinnen und Psychologen und beraten überwiegend vielfach belastete Familien. Wir haben einen aufsuchenden Arbeitsansatz in enger Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst entwickelt, mit dem wir vor Ort zusammenarbeiten. Wir arbeiten eng mit anderen Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Schülerhorten oder Familienhilfe zusammen. Es finden regelmäßige Team- und Fallbesprechungen statt.

Praktikantinnen und Praktikanten arbeiten bei uns mit allen sechs Mitarbeitenden zusammen. Sie haben diverse Möglichkeiten zu hospitieren und – abhängig von Ihren Vorkenntnissen – eigenständig unter Supervision zu arbeiten.

Interner Beratungsdienst

Der Interne Beratungsdienst der Stadt Karlsruhe (IBD) bietet Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Führungskräfte der Stadtverwaltung Karlsruhe, des Städtischen Klinikums Karlsruhe, der Stadtwerke Karlsruhe, der Verkehrsbetriebe Karlsruhe, der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und weiteren, stadteigenen, Gesellschaften an.

Interner Beratungsdienst

0721 133-5502

 

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

Freitag: 9 bis 12 Uhr

Terminvereinbarung nach Absprache per Telefon oder E-Mail.

Beratung für Beschäftigte

Die Beschäftigten können den Internen Beratungsdienst (IBD) bei Belastungen und Krisensituationen, psychischen Problemen, Problemen mit Suchtmitteln oder Konflikten am Arbeitsplatz in Anspruch nehmen.

Führungskräfte erhalten Unterstützung bei Fragen zu psychischen Auffälligkeiten von Beschäftigten und des Umgangs mit Beschäftigten bezüglich Suchtmittelmissbrauch, sowie bei Konflikten am Arbeitsplatz und Führungsthemen.

 

Angebote für Teams und Gruppen

  • Konfliktmoderationen
  • Teamentwicklungen
  • Workshops
  • Krisennachbesprechungen

Seminare und Vorträge zu Themen wie

  • Selbstfürsorge
  • Umgang mit Konflikten
  • Stress und Stressbewältigung
  • Umgang mit psychischen Erkrankungen und Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz
  • Burnoutprävention

 

Das Team besteht aus Psychologinnen und Psychologen mit therapeutischen Zusatzausbildungen.

Alle Mitarbeitenden unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht!

Suchtberatung

Die Jugend- und Drogenberatung ist ein Angebot der Stadt Karlsruhe und ein wichtiger Teil der Karlsruher Suchthilfe.
Das Angebot der Drogenberatung richtet sich an Konsumierende illegaler Drogen sowie deren Bezugspersonen und bietet Beratung, Information und Vermittlung in weiterführende Hilfen.
Ergänzend werden themenspezifisch Gruppen- und Präventionsangebote durchgeführt.

Im Rahmen der Jugendberatung können bis zum 27. Lebensjahr auch Konsumierende legaler Drogen – zum Beispiel Alkohol, Nikotin, Medikamente – und deren Bezugspersonen das Angebot der Beratungsstelle in Anspruch nehmen.

 

Die Drogenberatungsstelle vermittelt Wissen über legale und illegale Drogen, andere Suchtmittel und Suchtformen.

Sie erhalten Informationen über die Wirkungen von Substanzen, gesetzliche Regelungen, Missbrauch, Abhängigkeit, Beratungs- und Therapiemöglichkeiten.

Neben der Vermittlung von Informationen berät und unterstützt die Drogenberatungsstelle auch Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtgebiet Karlsruhe bei Problemen mit illegalen Drogen.

Auch Angehörige und Bezugspersonen können das Beratungsangebot in Anspruch nehmen und Unterstützung erhalten.

Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

In den Beratungsgesprächen geht es um die Klärung von Fragestellungen und um Hilfen.  Die Beratung ist kooperativ, die Mitarbeitenden suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungsmöglichkeiten. Bei Bedarf werden in die Beratung und Unterstützung auch andere Einrichtungen, Ämter und Fachleute mit einbezogen um alle Unterstützungen aufeinander abzustimmen.

Die Mitarbeitenden entwickeln mit Ihnen eine individuelle, bedarfsgerechte Hilfeleistung. Versorgungs- und Therapiebedarf werden über einen definierten Zeitraum geplant und vorbereitet.

Stationäre Entgiftung

Wir sind gerne behilflich, einen geeigneten stationären Entgiftungsplatz zu finden. Wir halten Adressen bereit und können bei Bedarf auch Kontakte herstellen.

Vermittlung in stationäre Therapie (Entwöhnungsbehandlung) 

Wenn der Entschluss zu einer stationären Entwöhnungsbehandlung gefallen ist, helfen wir bei der Auswahl der geeigneten Fachklinik für Suchterkrankungen, bei der Antragstellung und bei der Überbrückung der Wartezeiten, zum Beispiel durch vorbereitende Einzelgespräche.

Einrichtungsspezifisch gibt es unterschiedliche Therapiemodelle: 

  • Kurzzeittherapie 
  • Mittelzeittherapie 
  • Langzeittherapie 
  • Kombitherapie (erst vollstationär, dann Tagesklinik) 
  • Tagesklinische Behandlung 

Auch während des stationären Aufenthalts halten wir den Kontakt zu unseren Klientinnen und Klienten und zu den Behandelnden in der Klinik, um eine kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten.

Ambulante Nachsorge

Ziel der ambulanten Nachsorge ist es, die Selbständigkeit des abhängigen Menschen zu unterstützen und ihm die Teilhabe in sozialen und beruflichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Themenschwerpunkt der ambulanten Nachsorge ist die Vermeidung von Rückfällen. 


Betreutes Wohnen: Übergangswohneinrichtung (ÜWE)

Die Übergangswohneinrichtung der Drogenberatungsstelle ist eine drogenfreie Wohngruppe für suchtkranke Menschen, die eine stationäre Entwöhnungsbehandlung abgeschlossen haben oder aus anderen Gründen für eine Aufnahme geeignet sind.

Die Einrichtung besteht aus einer Vierzimmer-Wohngruppe und einer Zweizimmerwohnung. Sie bietet ein Umfeld, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Schritte zur beruflichen und sozialen Rehabilitation planen und gehen können.

Die Betreuung findet als Einzel- und/oder Gruppenberatung in den Räumen der Jugend- und Drogenberatungsstelle statt. Darüber hinaus führen wir wöchentlich eine Hausversammlung in der Einrichtung durch. 

Bewerbung bitte an: 

Jugend- und Drogenberatungsstelle

0721 133-5391


Bewerbungsunterlagen: 

  • Tabellarischer Lebenslauf 
  • Ausführlicher Konsumverlauf 
  • Falls vorhanden: Bescheinigung über Ihre reguläre Entlassung aus der Fachklinik

In Karlsruhe werden pro Jahr circa 480 opiatabhängige Menschen mit Ersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin versorgt. Die Substitutionsbehandlung stellt einen wichtigen Bestandteil des Hilfesystems dar, da sich durch medizinische und psychosoziale Maßnahmen die bisherige Lebenssituation der Betroffenen erheblich verbessert.
Wir unterstützen opiatabhängige Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Substitutionsplatz. Darüber hinaus bieten wir nicht nur in unserer Beratungsstelle, sondern auch direkt in Arztpraxen, in denen die Substitutionsbehandlung durchgeführt wird, Beratungsgespräche an.
Die psychosoziale Begleitung im Rahmen der Substitution erfolgt in Form von Beratung und Betreuung und orientiert sich individuell an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. 

Insbesondere zielt die Begleitung im Rahmen der Substitution darauf ab 

  • soziale, psychische und gesundheitliche Stabilität (wieder) zu erlangen 
  • die soziale Integration zu fördern und berufliche Perspektiven zu entwickeln 
  • eine Distanzierung zur Drogenszene zu schaffen und eine drogenfreie Lebensperspektive zu entwickeln (dies kann zum Beispiel durch die Vermittlung in eine stationäre Entwöhnungstherapie erfolgen)

Die Zielgruppe der externen Drogenberatung in der Jugendvollzugsanstalt (JVA) Karlsruhe sind inhaftierte Konsumenten legaler und/oder illegaler Suchtmittel sowie von Spielsucht Betroffene.

Angebote:

  • Beratung und Therapievermittlung bei Abhängigkeitsproblemen
  • Einzelgespräche
  • Angehörigenberatung
  • Therapievorbereitungsgruppen

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die auf der traditionell chinesischen Heilkunde basiert. Ausgangspunkt ist das Prinzip, dass es im menschlichen Körper verschiedene Formen von Energie gibt, die sich miteinander im Gleichgewicht befinden. Wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, treten Beschwerden auf.

Mit kleinen Nadeln, die an verschiedenen Stellen des Ohres angesetzt werden, wird der Energiestrom beeinflusst. Dadurch wird die gestörte Balance wiederhergestellt und die Beschwerden werden gelindert beziehungsweise verschwinden.

Akupunktur allein stellt kein Wunderheilmittel dar, ist aber eine sinnvolle Ergänzung anderer Hilfen auf dem Weg aus der Sucht.

Nach NADA-Protokoll werden an beiden Ohren jeweils an fünf Akupunkturpunkten Nadeln gesetzt.

Die Behandlung dauert circa 35 bis 45 Minuten, das heißt die Nadeln verbleiben diese Zeit im Ohr. Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Zustimmung durch unsere qualifizierten Mitarbeitenden. 

RESET Cannabis Kurs

Reset Cannabis ist ein Informations- und Beratungskurs für Jugendliche und Heranwachsende, die erstmals mit Drogen polizeilich aufgefallen sind. 

Die Vermittlung erfolgt ausschließlich über die Polizei oder die Jugendhilfe im Strafverfahren. Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Im Anschluss an den Kurs wird eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt. 

Rückfallvorbeugegruppe

Die Rückfallvorbeugegruppe ist ein speziell entwickeltes Angebot, bei dem die Jugend- und Drogenberatungsstelle der Stadt Karlsruhe und die Rehaklinik Freiolsheim der AGJ Freiburg eng kooperieren. 

Probleme mit dem Führerschein? Ein Kursangebot zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis

Das Angebot der Jugend- und Drogenberatungsstelle umfasst ein Kursangebot, sowie Einzelberatung. Es richtet sich an Klientinnen und Klienten, die im Straßenverkehr mit Alkohol (bis 27 Jahre) und/oder Drogen aufgefallen sind. 

An acht Abenden können die Teilnehmenden ihr Konsumverhalten aufarbeiten, ihr Wissen zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr erweitern und sich mit ihrer individuellen Rückfallgefährdung befassen. 


Inhalte des Kursprogramms sind: 

  • Aufbau und Inhalt des MPU-Gutachtens 
  • Konsum und Fahreignung 
  • Kritische Aufarbeitung der Biografie und des Suchtmittelkonsums 
  • Motive und Funktion des Konsums 
  • Entwicklung von Rückfallvermeidungsstrategien 

Ein Vorgespräch mit der Kursleitung, sowie eine verbindliche Anmeldung sind Voraussetzungen für die Teilnahme.

Einzelberatung bieten wir in Ergänzung des Kursangebots und in begründeten Ausnahmefällen an.

Die Drogenberatungsstelle bietet in Zusammenarbeit mit dem Präventionsbüro SUCHT verschiedene Angebote im Bereich Suchtprävention an. 

Präsenz Sekretariat

Montag/Dienstag/Mittwoch/Freitag
9 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag
13 bis 17 Uhr

In den genannten Zeiten sind wir erreichbar. Termine nach Vereinbarung.

Erstkontaktsprechstunde

Dienstag und Donnerstag
13 bis 14 Uhr

Sie haben auch die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schreiben:

Weitere Informationen und hilfreiche Links finden Sie auf unserer Webseite Suchtberatung

Suchthilfekoordinatorin/Drogenbeauftragte

Die Suchthilfekoordinatorin/Drogenbeauftragte der Stadt Karlsruhe ist zuständig für die Planung, Initiierung und Koordinierung von Maßnahmen im Bereich der Suchthilfe. Zu dem Aufgabengebiet der Suchthilfekoordination gehört die Geschäftsführung des Suchilfenetzwerks, die Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, die Sammlung von Informationen und die Beobachtung von Entwicklungen im Suchthilfebereich. Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern aus dem Suchthilfenetzwerk werden neue Projekte auf den Weg gebracht und die Suchthilfe in der Stadt Karlsruhe bedarfsgerecht und zeitgemäß weiterentwickelt.

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