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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Rathaus Marktplatz

Rathaus am Marktplatz


 

Die Ehrengalerie des Karlsruher Rathauses (PDF, 546 KB)

Die Tradition der Ehren­ga­le­rie geht bis ins Jahr 1913 zurück. Damals begann man, das Rathaus mit Porträts der Ehren­bür­ge­rin­nen und Ehren­bür­ger auszu­stat­ten.

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Rathaus am Marktplatz
Karl-Friedrich-Str. 10
76124 Karlsruhe

Tel. 0721 133-0

Anfahrt zum Rathaus

 

Geschichte des Karlsruher Rathauses

Erstes Rathaus

1728 erbaut an der Ecke ­Kai­ser­stra­ße/­Markt­platz
1811 Abbruch


Zweites Rathaus

1805-1825 Bau

 

27.09.1944 Einer der schwersten Luftan­grif­fe auf Karlsruhe. Der Marktplatz wurde stark zerstört, vom Rathaus b­lie­ben nur die Grund­mau­ern und der Turm stehen.


1948-1955 Wieder­auf­bau


13.12.1955 Einwei­hungs­feier im Bürger­saal

1805 hat man begonnen, das Rathaus nach einem Plan Friedrich Weinbren­ners von 1804 zu errichten. In den Jahren 1805 bis 1808 wurde der nördliche Flügelbau an der Zäh­rin­ger­straße (gemäß dem Plan von 1804 als zweistö­cki­ge­s ­Ge­bäu­de) und der Verbin­dungs­bau zum Mittelteil am Markt­platz (­zu­nächst einstö­ckig) erstellt. Diese Gebäude dienten als Fleisch­bank, Salz- und Mehlhalle.

1817 ging man daran, den Rathausbau zu vollen­den. Es wurde aber nicht mehr auf den alten Entwurf von 1804 zurück­ge­grif­fen. Friedrich Weinbren­ner arbeitete 3 weite­re Pläne aus, die eine veränderte Fassade und eine Erhöhung des Ge­bäu­des auf drei Stockwerke vorsahen.

Der 4. Entwurf wurde 1821 von einem Bauaus­schuss, bestehend aus Ver­tre­tern der Staats­re­gie­rung und der Stadt­ver­wal­tung, genehmigt und von Großherzog Ludwig I. gebilligt. Aufgrun­d ­die­ses Entwurfes baute man das Rathaus (Grund­stein­le­gung am 07.05.1821) von 1821 bis 1825, unter Einbe­zie­hung der bisher er­rich­te­ten Bauten, in seiner heutigen äußeren Gestalt.

Am 28. Januar 1825, um 10 Uhr, wurde es in Gegenwart des Hofes und im Beisein von Vertretern des Staates und der Stadt­ ein­ge­weiht.

Vor dem Rathaus­por­tal standen früher zwei je 33 Zentner schwe­re ­Bron­ze­fi­gu­ren, die im Zweiten Weltkrieg einge­schmol­zen wurden; es waren die "Dame Badenia" mit dem Landes­wap­pen und "Schwes­ter ­Fi­de­li­tas" mit dem Stadt­wap­pen.

Rathau­sturm

Höhe 51 m
Ursprüng­li­che Funktion Gefängnis und Feu­er­be­ob­ach­tungs­stelle
Turmfigur Merkur, Gott des Handels und der Diebe; die Figur ist 1,80 m hoch, die Kugel hat einen Durch­mes­ser von 0,85 m.

Archi­tekt

Friedrich Weinbren­ner (1766 - 1826), begraben in der Gruft der Evan­ge­li­schen Stadt­kir­che.