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Karlsruhe: Gleichstellungsbeauftragte

Arbeitsfelder der Gleichstellungsbeauftragten

Illustration Waage mit Mann und Frau auf gleicher Ebene

Gleichstellungsfragen stellen sich überall

Gleich­stel­lungs­ar­beit ist umfassend. Es gibt nur wenige Arbeits­fel­der einer Kommune, die keinen geschlech­ter­spe­zi­fi­schen Aspekt aufweisen. Daher kann die Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte überall dort tätig werden, wo eine Gleich­stel­lungs­re­le­vanz erkennbar ist. Ihre Zustän­dig­keit umfasst Zugang zu Bildung- und Ausbildung, Beschäf­ti­gungs­fra­gen, Wirtschafts­för­de­rung, Soziales, Raumpla­nung, Ressourcen und so weiter. Der Auftrag endet dort, wo die Kommune selbst keine Zustän­dig­keit hat. Die Stelle der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten ist in Baden-Württem­berg gesetzlich im Chancen­gleich­heits­ge­setz (ChancenG) verankert. Es fordert unter anderem, dass Städte und Kommunenen mit mehr als 50.000 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohnern eine haupt­am­li­che Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte haben.


Querschnitts­auf­gabe

Die städtische Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte ist "Anwältin" für Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit - innerhalb der Stadt­ver­wal­tung für die Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter und in städti­schen ­kon­tex­ten für Bürge­rin­nen und Bürger. Intern behält sie die gleich­stel­lungs­ori­en­tierte Gestaltung stadt­in­ter­ner Stra­te­gie- und Entschei­dungs­pro­zesse durch Gender ­Main­stre­a­ming im Blick, fördert eine geschlechts­pa­ri­tä­ti­sche ­Be­set­zung von Gremien sowie den Ausgleich des un­ter­re­prä­sen­tier­ten Geschlechts bei der Stellen­neu­be­set­zung. Extern betreibt sie insti­tu­tio­na­li­sier­te ­Gleich­stel­lungs­ar­beit, bietet konkrete Angebote zur Vernet­zung und kooperiert mit unter­schied­li­chen Gruppen bei Projekten oder ­Ver­an­stal­tun­gen.


Veran­stal­tun­gen und Öffent­lich­keits­ar­beit

Unser Anliegen ist es über gleich­stel­lungs­re­le­vante Neuerun­gen zu infor­mie­ren, gesell­schaft­li­che Fragen aufzu­grei­fen und Bür­ge­rin­nen und Bürgern einen Raum zur Diskussion zu bieten. Unsere Themen sind vielfältig und reichen von der Proble­ma­ti­k Al­lein­er­zie­hen­der bis hin zu ungleicher Bezahlung. Einen Schwer­punkt bildet auch im Veran­stal­tungs­be­reich der Aspek­t ­Ge­walt. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Schnitt­stel­len in die kulturelle Leben der Stadt sowie Aktionen im öffent­li­chen Raum - nicht zu vergessen das gemeinsame Feiern des Welt­frau­en­ta­ges.


Was heißt für mich familienfreundlich?

Konkrete Arbeit innerhalb der Stadtverwaltung

Für die Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung ist die Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte kompetente Ansprech­part­ne­rin bei Fragen rund ums Thema geschlech­ter­ge­rech­tes Perso­nal­ma­na­ge­ment, Gender Mainstre­a­ming sowie geschlech­ter­spe­zi­fi­sche Diskri­mi­nie­rung am Arbeits­platz.


Hier gibt es einige Eindrücke unserer Veranstaltungen


Ein wesent­li­cher Bereich der Arbeit ist die Mitwirkung zur Durch­set­zung der Chancen­gleich­heit für die Mitar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung. Einen wichtigen Rahmen hierfür ­stellt die "Dienst­an­wei­sung zur Verwirk­li­chung der Gleich­be­rech­ti­gung von Frau und Mann in der Stadt­ver­wal­tung ­Karls­ruhe (Gleich­be­rech­ti­gungs­dienst­an­wei­sung) von 2011 dar. Diese stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung. Sie wurde von einer äm­ter­über­grei­fen­den Projekt­gruppe unter Feder­füh­rung der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten erarbeitet und löste den Frau­en­för­der­plan aus dem Jahre 2000 ab. Der Gesamt­per­so­nal­rat hat der Dienst­an­wei­sung zugestimmt. Die Dienst­an­wei­sung des O­ber­bür­ger­meis­ters ist für alle verbind­lich.
Die Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte nimmt mit einem Veto-Recht an Per­so­nal­aus­wahl­ver­fah­ren teil. Verän­de­run­gen im Bereich Perso­nal wer­den regelmäßig in einem Perso­nal­ent­wick­lungs­be­richt ­do­ku­men­tiert.

Weitere Arbeits­fel­der

  • Koordi­na­tion von Gender Mainstre­a­ming innerhalb der Stadt­ver­wal­tung und Beratung anderer Dienst­stel­len
  • Beratung und Unter­stüt­zung von Mitar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in Fällen von Diskri­mi­nie­rung oder sexuel­ler ­Be­läs­ti­gung am Arbeits­platz
  • gemeinsame Veran­stal­tun­gen mit dem Personal-und Or­ga­ni­sa­ti­ons­amt, z.B. Tagungen ("Alles so schön bunt hier", 2014)
  • Einladung zum stadt­in­ter­nen Frauen­emp­fang am 8. März