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Karlsruhe: Stadtteile

Geschichte Weiherfeld-Dammerstock

Zur alten Gemarkung Rüppurr gehörten der Weiherwald, die Weiher­wie­sen und die Weiherä­cker. Alle diese Namen beziehen sich auf einen ehemals vorhan­de­nen, aber seit Jahrhun­der­ten schon verschwun­de­nen Weiher, der vermutlich dem Kloster Gottesaue gehört hatte.

Die früheste Erwähnung spricht 1540 vom "waldt der weyr gen". Den Namen Weiherfeld wählte man erst um 1922, als die Bebauung bereits im Gang war. "Feld" erschien als allge­mei­ne­rer Begriff geeigneter für ein Wohngebiet als "Äcker".

Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhun­dert gab es auf dem Gelände links und rechts der Alb nur Äcker und Wiesen. Aus den alten Gewann­na­men leiten sich auch die Namen für die beiden Stadtteile ab.

Bis zum Jahr 1800 gehörte das Gewann zu Rüppurr, ging dann aber durch Gelän­de­tausch an Beiertheim über. Nach der Einge­mein­dung von Rüppurr und Beiertheim im Jahre 1907 ergab sich die Möglich­keit, die Stadt nach Süden auszu­deh­nen. Als neue Siedlungs­ge­biete boten sich das Dammer­stock­ge­lände und Weiherfeld an.
Nach einem Vortrag von Dr. Heinz Schmitt

Quelle: Stadt­ar­chiv