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Karlsruhe: Stadtteile

Die Südweststadt

Luftbild Südweststadt, Aufname 2006 (Foto: ONUK)

Stadtteilplan

Stadtteilplan


Zahlen und Fakten

 

Die heutige Südwest­stadt breitet sich nahezu komplett auf ehemaliger Beiert­hei­mer Gemarkung aus. In den Jahren 1800 und 1808, vor allem aber von 1881 bis 1900, erwarb die Stadt sukzessiv Bauland von der südlich angren­zen­den Nachbar­ge­meinde für die dringend erfor­der­li­che Stadt­er­wei­te­rung.

Der Stadtteil gliedert sich in drei Bereiche (Stadt­vier­tel): Der östliche Teil wird von Haupt­bahn­hof und Festplatz mit Kongress-/Ausstel­lungs-zentrum sowie dem dazwi­schen liegenden Stadt­gar­ten/­Zoo­lo­gi­schen Garten geprägt. Im mittleren Bereich bis zur Brauer-/Ebert­straße, ähnlich bebaut wie die benach­barte Weststadt, wird die höchste Einwoh­ner­dichte (174/ha) der Stadt verzeich­net. Die Qualität der Bausub­stanz und grüne Hinterhöfe lassen dies, wie auch die notorische Parkraum­not, nicht unbedingt als Nachteil erkennen.

Im sogenann­ten Beiert­hei­mer Feld wurden in den letzten 20 Jahren vielfäl­ti­ge Dienst­leis­tungs­ein­rich­tun­gen angesie­delt. Schulen, Kranken­häu­ser, das Arbeitsamt, das Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie (ZKM), die Hochschule für Gestaltung (HfG), die Städtische Galerie und das Museum für Neue Kunst, der Filmpalast, der General­bun­des­an­walt beim Bundes­ge­richts­hof oder die Landes­zen­tral­bank haben aus z.T. beengten Verhält­nis­sen hier neue Domizile gefunden. Möglich wurde dies durch die Ausla­ge­rung der Produk­ti­ons­an­la­gen der Industrie-Werke-Karlsruhe/-Augsburg (IWKA), wobei nur der Hallenbau A (heute ZKM), einer der größten denkmal­ge­schütz­ten Indus­trie­bau­ten in Europa erhalten blieb. Zuletzt sind im Beiert­hei­mer Feld auch Wohnge­bäude entstanden. Die Günter-Klotz-Anlage bietet ein reizvolles Naher­ho­lungs­ge­biet entlang der Alb.

Die Südwest­stadt ist durch den ÖPNV sehr gut erschlos­sen, die Nähe zur Innenstadt ein zusätz­li­cher Vorteil.

(Quelle: Stadt­teil­pro­file Stadt Karlsruhe)