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Karlsruhe: Stadtteile

Rüppurr

Brunnen am Ostendorfplatz (Bildquelle: PBe, 20016)

Brunnen am Ostendorfplatz (Bildquelle: PBe, 20016)


Rüppurr, im Süden Karlsruhes gelegen, verzeich­net 1103 seine früheste urkund­li­che Erwähnung als "Rietburg". Sein Name bedeutet wohl Haus im Ried bzw. Sumpf. 1265 wird auf Ober- und Unter­rüp­purr sowie auf einen Schloss­be­zirk Bezug genommen; 1351 auf eine (erste) Nikolaus­ka­pelle. Bei der Teilung der badischen Markgraf­schaft Baden-Durlach zugeschla­gen, wird Rüppurr in der Folge evange­lisch. 1834 findet hier die letzte öffent­li­che Hinrich­tung in Baden statt.

Die Eröffnung der Albtalbahn 1898 forciert für die inzwischen zusammen gewach­se­nen Gemein­de­tei­le endgültig die Entwick­lung zu einer Traban­ten­stadt Karlsruhes. 1907 erfolgt - auf Betreiben Rüppurrs - die Einge­mein­dung: Rüppurr hat damals 2.574 Einwohner bei rd. 800 ha Fläche. Im selben Jahr beginnt der Bau der Garten­stadt, der nach Dresden-Hellerau zweit­äl­tes­ten Garten­stadt­sied­lung Deutsch­lands.

Rüppurr steht heute für ruhiges und angenehmes Wohnen; einige der gesuch­tes­ten Wohnlagen Karlsruhes finden sich hier. Die sehr gute Verkehrs­an­bin­dung Rüppurrs über die Herrenal­ber Straße sowohl an die Stadt als auch an Autobahn und Albtal hat ihre Kehrseite in einer erheb­li­chen Verkehrs­be­las­tung im Zentrum des Stadtteils.

(Quelle: Stadt­teil­pro­file Stadt Karlsruhe)

 

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