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Karlsruhe: Stadtteile

Naherholung in Grötzingen


Naher­ho­lung

Gröt­zin­gen mit dörflicher Struktur in der Stadt hat mehre­re ­Grün­an­la­gen und ist umrandet von Hügeln und Wäldern. Gleich im An­schluss an die Wohnbe­bau­ung erschließt sich das Nah­er­ho­lungs­ge­biet, das zum Spazieren, Wandern, Joggen und Baden ein­lädt.

Um die Vielfalt der Grötzinger Natur näher zu bringen und zu er­läu­tern, haben sich die Heimat­freunde Grötzingen, die Na­tur­Freunde Grötzingen, der Obst-, Wein- und Garten­bau­ver­ein ­Gröt­zin­gen sowie die Amphi­bien­schutz­gruppe Grötzingen zu einem Pro­jekt zusammen geschlos­sen. Sie veran­stal­ten gemein­sam ­mehr­mals im Jahr "Gröt­zin­ger Natur­be­geg­nun­gen" - ein Projekt, welches zu Begehungen, Wande­run­gen und Spazier­gän­gen, Vorträ­gen und Führungen einlädt.


Grötzin­ger ­Bag­ger­see

Der Grötzinger Baggersee ist umgeben von feuchten Bruch­wäl­dern und dem Niedermoor des "Wein­gar­te­ner Moores", die durch­ ­Ver­lan­dung ehemaliger Seen und Flußrinnen entstanden sind. Diese ­Land­schaft wird heute als "Kinzig-Murg-Rinne" bezeichnet.

Der Grötzinger See dient als Lebensraum für viele Tierarten. An ruhigen Ufern finden Wasser­vö­gel wie Hauben- und Zwerg­tau­cher ihre Brutplätze. Die freien Wasser­flä­chen werden gerne als Ru­he­plätze genutzt.

Ein Rundweg führt um den ganzen See herum und ermög­licht viel­fäl­tige Ausblicke über den nördlichen und den südli­chen ­See­teil. Ein Spazier­gang um den Grötzinger See eignet sich ­be­son­ders zum Natur­er­le­ben und zur stillen Naher­ho­lung und ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen.

Der nördliche Teil des Baggersees liegt innerhalb des Na­tur­schutz­ge­bie­tes "Wein­gar­te­ner Moor - Bruchwald Grötzin­gen", das durch seine besonderen Amphi­bi­en­vor­kom­men bekannt ist. Baden und Wasser­sport sind hier nicht möglich.

Am südlichen Seeteil sind behutsame Freizeit­nut­zun­gen wie Baden und Segeln einge­schränkt gestattet. Zum Schutz dieses er­hal­tens­wer­ten Kleinods mit seiner schüt­zens­wer­ten Flora und Fauna wurde eine Rechts­ver­ord­nung erlassen. In dieser sind Re­ge­lun­gen enthalten, die gewähr­leis­ten sollen, dass mit dem See und seinem Lebensraum verant­wor­tungs­be­wusst umgegangen wird.

Informationen zum Baggerseebaden


Wanderwege

Es gibt mehrere Wanderwege in und um Grötzingen. Diese werden ­über­wie­gend von den Heimat­freun­den Grötzingen gepflegt und mar­kiert. Eine große Wander­ta­fel der Heimat­freunde mit einer ­Über­sicht der Wanderwege ist am Niddaplatz aufge­stellt.

Zum 1000 jährigen Jubiläum des Ortes wurde 1991 der "Histo­ri­sche Rund­gang" konzipiert und 2012 überar­bei­tet. Dort werden mit 38 Tafeln und Bilder über die Geschichte des Ortes aufgeklärt, u. a. mit Bildern der dort ansässigen Maler­ko­lo­nie. Hierzu gibt es auch eine Broschüre, die erworben werden kann in der Orts­ver­wal­tung Grötzingen.


Streu­obst­wie­sen

In Grötzingen gibt es viele für den Natur- und Arten­schutz sehr wert­volle Streu­obst­wie­sen. Sie tragen maßgeblich zum Land­schafts­bild bei. So ist faktisch beispiels­weise nahezu der ge­samte Knittel­berg eine Streu­obst­wiese. Dort stehen etwa 450 Bäume, sowohl auf städti­schen als auch auf priva­ten ­Grund­stücken. Die neuge­grün­dete Streu­obst­wie­se­nini­tia­tive hat sich zur Aufgabe gesetzt, diese regelmäßig gemeinsam mit den Ei­gen­tü­mern zu pflegen, um diese erhal­tens­werte Kultur­land­schaft zu sichern.


Natur- und Land­schafts­schutz­ge­biete

In Grötzingen sind ein Natur- und mehre­re ­Land­schafts­schutz­ge­biete ausge­wie­sen:

Natur­schutz­ge­biet Weingar­te­ner Moor-Bruch­wald ­Gröt­zin­gen

Das rund 256 Hektar große Natur­schutz­ge­biet liegt zwischen Wein­gar­ten und Grötzingen und ist das größte heute noch e­xis­tie­rende Niedermoor in der östlichen Randsenke des O­ber­rhein-Tieflandes. Es befindet sich in der Kinzig-Murg-Rinne west­lich der Bundes­s­traße 3. Diese wurde zuletzt 2015 mit einem Am­phi­bien­tun­nel ausge­rüs­tet.


Landschafts­schutz­ge­biete:

Bruchwald Grötzingen

Das rund 39 Hektar große Gebiet grenzt an das Natur­schutz­ge­biet Wein­gar­te­ner Moor an und rundet dieses ab. Es umfasst den Süd­teil des Grötzinger Baggersees (der Nordteil liegt im Na­tur­schutz­ge­biet) und die im Süden und Südwesten angren­zen­den Wald­flä­chen mit alten Erlen und Eschen.

Bruch­wald­rinne der alten Kin­zig-Murg-Rinne
Es handelt sich um einen feuchten Gelän­de­strei­fen der Kinzig-Murg-Rinne zwischen Weidgraben und A5. Der größte Teil des Landschafts­schutz­ge­bie­tes liegt im Landkreis Karlsruhe. - in Gröt­zin­gen befinden sich lediglich 6,65 Hektar.

Gießbachnie­de­rung - Im Brühl
Das rund 331 Hektar grenzt im Wesent­li­chen an den Bruch­wald ­Gröt­zin­gen und an das Natur­schutz­ge­biet an und ist im Westen und Süden begrenzt durch die B3 und den Pfinz­ent­las­tungs­ka­nal.

Grötzinger Bergwald - Knittel­berg
Das ca. 278 Hektar große Gebiet liegt in der Karls­ru­her ­Berg­hang­zone nordöst­lich von Grötzingen zwischen den Bun­des­s­tra­ßen 3 und 293 bis zur Stadt­grenze gegenüber der Ge­meinde Pfinztal. Es ist ein großes zusam­men­hän­gen­des Wald­ge­biet der Karlsruher Berghang­zone mit noch in natur­na­her Ausprä­gung vorhan­de­nen arten­rei­chen Buchen­wäl­dern auf Löss und Löss­lehm über Muschel­kalk. Daneben Kultur­land­schaft von hoher ­öko­lo­gi­scher Bedeutung.

In Planung ist, weitere Gebiete am Knittel­berg als flächen­haf­te Na­tur­denk­male auszu­wei­sen.

 

Wunderschöne Landschaften

Wunderschöne Landschaften


Baggersee Grötzingen

Baggersee Grötzingen


Streuobstwiese

Streuobstwiese


Auf zum Bergwald

Auf zum Bergwald


Emsige Bienenvölker

 

Gemeinschaftsprojekte

Klotz­beute am GURS-Platz

Hier steht ein vollmö­blier­ter Wohnraum für Bienen - Eine Klotz­beu­te!

Diese Bienen­be­hau­sung entstand 2017 innerhalb "Dein Nach­hal­tig­keits­Ex­pe­ri­ment", einem Projekt vom Quartier Zukunft in Koope­ra­tion mit der Bürger­stif­tung Karlsruhe.

Die Aufstel­lung hier im öffent­li­chen Raum ermöglicht es allen ­In­ter­es­sier­ten, die Bienen in ihrem Alltags­le­ben zu beobachten. Dabei kann man feststel­len, dass die Aktivi­tä­ten der Bienen im Jah­res­ver­lauf sehr unter­schied­lich sind.

Während ein solches Bienenvolk im Sommer aus bis zu 60.000 Bienen besteht, leben hier im Winter nur etwa 5000 Tiere.

Im zeitigen Frühjahr, ab Tempe­ra­tu­ren von etwa 10°C fliegen die Bienen zu ihren ersten Flügen aus und tragen Pollen heim. Damit ­be­ginnt die Königin, Eier zu legen, die von den Arbei­te­rin­nen ­aus­ge­brü­tet werden. Ab Ende März schlüpfen neben den weibli­chen ­Ar­bei­te­rin­nen­bie­nen auch männliche Drohnen und - in der Schwarm­zeit - zeitweise mehrere Königinnen. Ab April-Juni können Sie mit etwas Glück Zeuge bei einem Bienen­schwar­m­aus­zug sein.

Neugierig geworden?

Genießen Sie die Anwesen­heit der Bienen.

Klotz­beu­ten eignen sich übrigens nicht zur Honigernte und dienen k­ei­nen kommer­zi­el­len Zwecken.

Inter­es­sierte, Familien, Schul­klas­sen oder Kinder­gar­ten­grup­pen ­sind herzlich willkommen, im Beisein der verant­wort­li­chen Imker in das Beuten­in­nere hinein­zu­schauen.

Kontakt: beete-und-bienen@naturfreunde-groetzingen.de

Wer Bienen im eigenen Garten hel­fen möchten, kann dort insek­ten­freund­li­che Blühpflan­zen wach­sen lassen und anstelle kurz geschnit­te­nem Gras eine ­Blu­men­wiese.


Gemein­schafts­gar­ten Grezzo­platz

Am Grezzo­platz in der Grezzo­straße ist ein Gemein­schafts­gar­ten an­ge­legt. Betreut wird dieser durch den Verein "Neue Allmende e.V." Der Garten steht allen Bürge­rin­nen und Bürgern offen. Die Grez­zo­gärt­ner treffen sich jeden Mittwoch um 17.30 Uhr währen­d ­der Saison. Wer Interesse hat mitzu­ma­chen, ist herzlich will­kom­men vorbei­zu­schauen.

Allmendegarten