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Karlsruhe: Stadtteile

Die Waldstadt

Waldstadtzentrum (Bild: Paul Schweiger)

Stadtteilplan

Stadtteilplan


Zahlen und Fakten

 

Die überaus starke Einwohner­zu­nahme der Karlsruher Bevöl­ke­rung in den 1950er und 60er Jahren und die daraus resul­tie­rende Nachfrage nach Wohnraum ließ in dem damaligen Oberbür­ger­meis­ter Günter Klotz die Idee für einen neuen Stadtteil im nordöst­li­chen Hardtwald reifen. Nach Plänen von Prof. Selg erfolgte der erste Spaten­stich im September 1957; im Oktober 1958 zogen bereits die ersten Bewohner ein. 1963 erreichte die Straßen­bahn den Stadtteil am "Jäger­haus". Heute reicht die Linie bis ins Europa­vier­tel.

Neben den Baublöcken im Wald, wozu sich auch Einfa­mi­lien- und Reihen­häu­ser gesellten, wurde auch das Freige­lände in Richtung Hagsfeld, auf dessen Gemarkung die Waldstadt entstanden war, nach und nach bebaut. Schulen aller Art - darunter Europäi­sche Schule und eine Waldorf­schule - entstanden, dazu Fächerbad und Sport­an­la­gen.

Bei der Grund­stein­le­gung war die Waldstadt auf 25.000 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohner ausgelegt, heute sind es etwa mehr als 12.000. Es war sogar eine weitere Siedlung auf Blanken­lo­cher Gebiet für 35.000 Menschen angedacht. Allerdings änderten sich die Vorzeichen im Laufe der Zeit. Das Bevöl­ke­rungs­wachs­tum ging deutlich zurück, man brauchte nicht mehr so schnell so viele Wohnungen. So dauerte es dann auch rd. 30 Jahre bis die Waldstadt ein eigenes Zentrum erhielt. Inzwischen ist das Waldstadt­zen­trum fest im Bewusst­sein des Stadtteils verankert und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Die Waldstadt­be­woh­ne­rin­nen und Bewohner wissen das ruhige Wohnen in klein­tei­li­ger und grüner Nachbar­schaft sehr wohl zu schätzen.

Die Waldstadt hat ein eigenes Theater: die Käuze. Die vom ehemaligen Leicht­ath­le­ten "Charly" Kaufmann gegründete Gruppe residiert in der Königs­ber­ger Straße.

(Quelle: Stadt­teil­pro­file Stadt Karlsruhe)