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Karlsruhe: Stadtteile

Winterdienst


Winter­dienst 2016/2017 in den Bergdör­fern

Wie werden die Witte­rungs­ver­hält­nisse im Winter 2016/2017?
Wird der Winter kalt und schnee­reich sein oder sich doch nur von seiner milden Seite sich zeigen, so wie im vergan­ge­nen Jahr, mit ein paar wenigen Schnee­ta­gen?
Der Winter 2015/2016 war einer der mildesten seit dem Beginn der re­gel­mä­ßi­gen Tempe­ra­turauf­zeich­nun­gen 1881!

Prognosen und Tendenzen für den bevor­ste­hen­den Winter gibt es ge­nü­gend. Sogar Wetter­pro­phe­ten, die ihre Aussagen zum kommen­den Win­ter am Pflanzen- und Blüten­stand bereits jetzt schon aus­ma­chen, ergänzen mit ihren Kommen­ta­ren als "winter­li­che Pro­phe­zei­ung", die kommenden Schnee­ver­hält­nisse.
Früh­win­ter­li­che Eskapaden lassen im Oktober auch keine Rück­schlüsse zu, ob ein Winter kalt und schnee­reich sein wird oder ob nur milde Tempe­ra­tu­ren zu erwarten sind.

Verläss­li­che Wetter­vor­her­sa­gen, die über mehrere Wochen hinweg Aus­kunft zum Wetter geben sollen, basierend auf Daten und Fakten, diese stoßen bei der klassi­schen Wetter­vor­her­sa­ge schnell an ihre Grenzen.

Ein Dauerthema für den kommenden Winter wird in unserer Region hin­ge­gen weiterhin präsent sein!
Die schnell wechseln­den Witte­rungs­ver­hält­nisse mit den teil­wei­sen sehr stark schwan­ken­den Tempe­ra­tur­un­ter­schie­den. Auch die Nieder­schlagser­eig­nisse, die teilweise erheblich inner­halb we­ni­ger Stunden ausfallen können, führen nicht nur bei der Kom­bi­na­tion dieser beiden Faktoren zu der gefähr­li­chen Reif­glätte, überfrie­ren­der Nässe oder gar Glatteis­bil­dung, auch in Form der Blitzeis­bil­dung.
Solche Wetter­ka­prio­len stellen für alle Betei­lig­ten im Straßen- und Fußgän­ger­ver­kehr erhebliche Gefahren dar, und dem gilt es im Win­ter­dienst entge­gen­zu­wir­ken.

Der Winter­dienst­be­zirk X der Stadt Karlsruhe, mit Stand­ort in Wetters­bach, zuständig für die Stadt­tei­le ­Grün­wet­ters­bach, Palmbach, Hohen­wet­ters­bach, Bergwald­sied­lung und teilweise auch in Wolfarts­weier, bereitet sich ab Mitte Ok­to­ber für solche bevor­ste­hende Einsätze vor.
Ob Aufsto­ckung der Salzsack­ware oder das Befüllen der beiden ­Salz­si­los in Grünwet­ters­bach und Wolfarts­weier, auch die Win­ter­dienst­fahr­zeuge und Einsatz­ge­räte werden jährlich durch das Fachamt AfA in der Ottostraße durch­ge­checkt und funktio­nal ­über­prüft, sodass recht­zei­tig alles startklar ist und be­reit­steht zum Winter­dienst.

In diesem Jahr werden die städti­schen Einsatz­kräfte durch­ Fremd­fir­men­per­so­nal in den Handstreu­rou­ten und an allen ­Bus­hal­te­stel­len unter­stützt und verstärkt.

Sollte es dennoch mal Meldungen zu Ge­fah­renstel­len geben oder Bürger/in­nen persön­li­che Aus­künfte erhalten wollen, können diese unter der Service­te­le­fon-Nr. 0721 / 133 - 7082 oder der Behör­den Nr. 115 gemeldet bzw. erfragt werden.
Außerhalb der Dienst­zei­ten wird bei der Service-Ruf-Nr. ein An­ruf­be­ant­wor­ter geschaltet sein, der regelmäßig abgehört wird.

 
 

Tipps und Regelungen bei Schnee und Glätte

Reinigen, Räumen und Bestreuen der Gehwege

Die Verant­wort­li­chen
Zu den Verant­wort­li­chen zählen die Eigentümer und Besitzer (z.B. Mieter und Pächter) von Grund­stücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben. Straßen­an­lie­ger sind auch Personen, die von der Straße durch eine im Eigentum der Gemeinde stehende unbebaute Fläche getrennt sind, wenn der Abstand zwischen Grund­stücks­grenze und Straße nicht mehr als zehn Meter beträgt. Einseitige Gehwege müssen auch nur von den dortigen Straßen­an­lie­gern geräumt werden. Ein zusätz­li­ches Reinigen, Schnee­räu­men oder Bestreuen durch die Stadt berührt die Pflichten der Straßen­an­lie­ger nicht.
Pflichten
Die Gehflächen sind von Schnee und auftau­en­dem Eis zu räumen und bei Glätte zu bestreuen, jeweils in der Art, dass der Fußgän­ger­ver­kehr auch der Fahrr­ad­ver­kehr - möglichst gefahrlos und flüssig bleibt und bei Tauwetter ein Wasser­ab­fluss möglich ist.
Gehwege, Fußwege und gemeinsame Rad- und Gehwege sind auf 3/4 der Breite, höchstens bis 3 m zu räumen und zu bestreuen. Dies gilt auch, wenn in Fußgän­ger­zo­nen und verkehrs­be­ru­hig­ten Bereichen Gehwege besonders gekenn­zeich­net sind. Zur Fahrbahn sind Zugänge zu schaffen. Flächen am Rande einer Fahrbahn sind auf 1,50 m Breite, Flächen ohne Gehweg­kenn­zeich­nung am Rande einer Fußgän­ger­zone oder eines verkehrs­be­ru­hig­ten Bereiches sind, wo die Gestaltung der Straße es zulässt, auf 3 m Breite zu räumen und zu bestreuen.
Zum Bestreuen dürfen nur abstump­fende Mittel wie Sand, Splitt oder Asche verwendet werden. Salze oder salzhal­tige Stoffe sind verboten. Nach Ende des Bedarfs ist das verblei­bende Streugut zusam­men­zu­keh­ren und zu entfernen.
Die Zeiten
Die Gehflächen müssen werktags bis 07:30 Uhr, an Sonn- und gesetz­li­chen Feiertagen bis 09:00 Uhr geräumt und bestreut sein. Wenn danach Bedarf auftritt, ist unver­züg­lich, auch wiederholt, zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 21:00 Uhr.

Der gemeind­li­che Winter­dienst

Für die Durch­füh­rung des gemeind­li­chen Winter­diens­tes ist es wichtig, dass Privat­fahr­zeu­ge so geparkt werden, dass eine mindestens 3 m breite Räumgasse frei bleibt. Infolge der beschränk­ten Kapazi­tä­ten der Gemeinde kann nicht gewähr­leis­tet werden, dass bei Schneefall sofort überall die Fahrzeuge im Einsatz sind. Die Bevöl­ke­rung wird um Verständ­nis dafür gebeten, dass nach Priori­tä­ten vorge­gan­gen werden muss.
Näheres können Sie im Stadtrecht unter Nr. 1/9 "Satzung über das Reinigen, Räumen und Bestreuen der Gehwege" nachlesen.
Tipps für richtiges Verhalten im Straßen­ver­kehr bei Schnee und Glätte
Die Bediens­te­ten der Gemein­de­ver­wal­tung, die im Winter­dienst zum Einsatz kommen, sind angewiesen, den Einsatz von Streusalz auf ein unumgäng­li­ches Mindest­maß zu reduzieren. Ein umwelt­freund­li­cher Winter­dienst verlangt jedoch auch die Mithilfe und das Verständ­nis unserer Einwoh­ne­rin­nen. Wir wenden uns daher mit folgenden Tipps an die Verkehrs­teil­neh­mer:
- Bitte rüsten Sie Ihr Fahrzeug winter­taug­lich aus
- Bei Glätte passen Sie Ihre Fahrweise den Straßen­ver­hält­nis­sen an
- Lassen Sie besondere Vorsicht walten, wenn Sie in ebene Wohnstra­ßen einbiegen, diese sind in der Regel nicht gestreut!
- Halten Sie genügend Abstand zum voraus­fah­ren­den Fahrzeug!
- Vermeiden Sie überflüs­sige und gewagte Überhol­ma­nö­ver!
- Rechnen Sie immer mit plötzlich wechseln­den Straßen­ver­hält­niss­sen!
- Parken Sie bitte so, dass der Räum- und Streu­dienst freie Durchfahrt hat!
- Benutzen Sie, wenn es schneit und glatt ist, die öffent­li­chen Verkehrs­mit­tel

Tücken in der kalten Jahreszeit -vereiste und beschla­gene Autoschei­ben!

Der Winter hat Einzug gehalten! Hier einige Tipps für unsere Autofahrer: Heftige Wisch­be­we­gun­gen auf der Front­scheibe und rampo­nierte Wisch­blät­ter auf eisver­krus­te­tem Glas, so stellt sich in der kalten Jahreszeit für so manchen Spätauf­ste­her die Fahrt zum Arbeits­platz dar. Ganz Eilige kratzen sich schnell ein "Guckloch" frei und meinen, somit ihrer Pflicht Genüge getan zu haben. Doch der "Tunnelblick" trügt. Das Gefühl für die Breite des Fahrzeugs muss die freie Sicht ersetzen und so dauert es nicht lange, bis gefähr­li­che Situa­tio­nen mit anderen Verkehrs­teil­neh­mern oder sogar Unfälle dem "Guck­loch­fah­rer" Einhalt gebieten. Jeder Autofahrer müsste wissen, dass eine gerei­nig­te Windschutz­scheibe nochmals bis zum Tempe­ra­tur­aus­gleich beschlägt. Deshalb sollte man sich vor der Fahrt genügend Sicht und Durch­blick verschaf­fen. Also: In der kalten Jahreszeit nicht erst in der letzten Minute aus dem Haus gehen.
Stehen Sie lieber ein paar Minuten früher auf und befreien Sie die Windschutz­scheibe Ihres Autos vor Fahrt­be­ginn gründlich von Reif und Eis, damit Sie ungetrübt Ihr Fahrziel erreichen.
Dabei sollte auf keinen Fall der Motor des Autos laufen, während die Scheibe gereinigt wird. Dies stellt eine Ordnungs­wid­rig­keit nach der Straßen­ver­kehrs­ord­nung dar, kostet unnötig Kraftstoff und schadet der Umwelt.

Beim Schnee­räu­men auf Wasserhy­dran­ten achten

Die Hydranten zur Entnahme von Wasser aus der Wasser­lei­tung befinden sich teilweise am Straßen­rand bzw. auf Parkstrei­fen. Beim Schnee­räu­men werden die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer deshalb gebeten, auf diese Hydranten zu achten und sie möglichst nicht mit Schnee zu überdecken sondern freizu­hal­ten. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass die Feuerwehr bei einem evtl. notwendig werdenden Einsatz möglichst rasch Wasser aus dem Hydranten entnehmen kann.

Kein Winter­dienst in Grünan­la­gen

Die Wege in den öffent­li­chen Grünan­la­gen werden auch in der nun anste­hen­den kalten Jahreszeit nicht von Eis und Schnee befreit. Darauf macht das städti­sche Garten­bau­amt aufmerksam. Dort zu gehen geschieht auf eigene Gefahr. Die Stadt­gärt­ner bitten um Verständ­nis und um die notwendige Vorsicht bei entspre­chen­der Witterung.